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Days, 7 Good News: Zwischen nachhaltigen Visionen und aktuellen Rekorden

LISTICLE | 17.11.2022
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Wir finden: Hin und wieder braucht es gute News. Vor allem aus dem Sport. In unseren Good News servieren wir dir jede Woche sieben Nachrichten, die unser – und hoffentlich auch dein – Sportlerherz höher schlagen lassen. Weil die News Spaß machen. Zukunftsweisend sind. Weil sie neue Tendenzen zeigen. Weil sie eine Prise Absurdität in einer viel zu ernsten Welt streuen. Oder weil sie einfach nur Freude bringen. Hauptsache gute Laune, das ist unser Motto in diesem News-Format. Und wir legen auch gleich los mit dem glücklichsten Schiffbrüchigen der Welt, einem nachhaltigen Lauf für Europa und einem NBA-Rekord für die Ewigkeit.

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Ein Mann mit einer Vision

27 Länder, 27 Marathons, ein Mann, eine Vision. Raphael Beisel läuft ab 2023 in jedem Land der EU einen Marathon – begleitet von einem Fernsehteam. Seine Vision: Eine Antwort auf die Frage „Wie können wir eine widerstandsfähigere Zukunft aufbauen?“ finden. Dafür hat er das Projekt namens „Run for Europe“ ins Leben gerufen und startete kürzlich das Crowdfunding. Der Schauplatz seiner sportlichen 42,195-Kilometer-Herausforderung sind Smart Cities und Naturschutzgebiete. Er erforscht dort, was getan wird, um diese wichtigen Räume widerstandsfähiger gegen die zunehmenden Gefahren des Klimawandels zu machen und sucht so nach konkreten Lösungen.

2

Top-Quote für Tom

Die Show war gigantisch und die Quote top: Tom Brady und seine Tampa Bay Buccaneers machten beim ersten Auftritt in Deutschland mächtig Werbung für die NFL. Insgesamt 5,8 Millionen Menschen verfolgten am Fernseher und im Internet das Spiel gegen die Seattle Seahawks, wie die Football-Liga bekannt gab. Das stürzt König Fußball noch nicht vom Thron – aber etwas wackelt er schon mal.

3

Der glücklichste Schiffbrüchige der Welt

Er erlebte das größte denkbare Drama eines Seglers, aber er lebt. Die Jacht des Franzosen Fabrice Amedeo explodierte bei der Route du Rhum, dem Transatlantik-Klassiker, und ging in kurzer Zeit unter. „All meine Träume gingen mit meinem Schiff unter“, schrieb der 44-Jährige kurz nach seiner spektakulären Rettung durch die Besatzung eines Frachters. Dennoch sieht er sich nun als „der glücklichste aller Männer: Denn heute Abend werden meine Frau und meine Töchter nicht weinend ins Bett gehen“.

4

Mit Freiheitsmützen zu Olympia

Ok, die Aussprache des Namens müssen wir erst noch lernen: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Phryges vorgestellt, die Maskottchen der Sommerspiele und Paralympics 2024 in Paris. Es sind zwei knallrote Zipfelmützen mit großen Augen und freundlicher Anmutung. So richtig schön werden die Maskottchen erst, wenn man ihren Hintergrund kennt: Sie stehen für die phrygischen Mützen, die während der Französischen Revolution getragen wurden und Symbole der Freiheit wurden. In Deutschland nennt man sie übrigens Jakobinermütze – das lässt sich eindeutig leichter aussprechen.

5

Der Ball des Sports wird nachhaltig

Ball des Sports: 2022 noch in Wiesbaden, 2023 in Frankfurt am Main
Ball des Sports: 2022 noch in Wiesbaden, 2023 in Frankfurt am Main

14 Jahre war der Ball des Sports in Wiesbaden – jetzt kehrt Europas größte Benefizveranstaltung nach Frankfurt am Main zurück. Am 21. Januar werden die besten Athletinnen und Athleten in der Frankfurter Festhalle gefeiert. Der Vorstandschef des Veranstalters Deutsche Sporthilfe, Thomas Berlemann, verspricht zur Rückkehr eine überfällige Innovation: Das Thema Nachhaltigkeit soll mehr Bedeutung bekommen. Bei der Anreise der 1400 Gäste, beim Transport vor Ort und bei der Verwendung von Materialien soll nachhaltig gedacht werden. Gute Entscheidung.

6

Das Ziel ist gut, jetzt fehlt nur noch der Weg

Diese gute Nachricht wird erst 2030 gültig: Bis dahin will die Deutsche Eishockey Liga (DEL) nämlich 50 Prozent ihrer CO2-Emissionen einsparen. Ein eigenes Nachhaltigkeitsprogramm stellte die DEL auf. Darin kündigt sie auch für den Eishockey-Nachwuchs mehr Nachhaltigkeit an. Konkrete Schritte für die großen Worte fehlen allerdings noch. Deshalb gilt: Wir messen euch an euren Worten, gültig wird die gute Nachricht aber erst mit dem wirklichen Erreichen des Ziels.

7

59 Punkte für die Ewigkeit

Dieser Rekord steht womöglich für die Ewigkeit: 59 Punkte, elf Rebounds, acht Assists, einen Steal und sieben Blocks sammelte NBA-Star Joel Embiid im Spiel seiner Philadelphia 76er gegen die Utah Jazz. In der Statistik verrückten NBA hat das noch kein Spieler vor dem 2,13 Meter großen Kameruner geschafft. 76er-Trainer Doc Rivers sagte, „ich habe noch nie eine dominierendere Vorstellung gesehen, wenn du Angriff und Abwehr kombinierst“. Mal abwarten – vielleicht lässt er Embiid demnächst alleine gegen die anderen spielen.

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