Sports Business: Inspiration für Macher aus der Sportbranche

Eine wie keine - das behaupten viele Branchen von sich. Und mit Sicherheit stimmt das auch, aber die Sportbranche ist eine ganz besondere. Mit besonders viel Leidenschaft, aber auch ein Geschäft, in dem Wissen, Training und Know-How besonders gefragt ist. Dabei ist es egal, ob es nun um die Technik bei einem Double Backflip auf Ski im Backcountry geht oder um fortschrittliche Textiltechnik bei der Herstellung von nachhaltigen Fasern für Outdoor-Produkte. 

Bei ISPO.com wissen wir um die Besonderheiten der Sportbranche, denn wir sind mittendrin. Hier geht es um Hintergründe und News, die das Sports Business bewegen und uns als Branche begeistern, inspirieren und informieren.


 

Was versteht man eigentlich unter Sports Business?

Das Sports Business zu Deutsch auch Sportwirtschaft genannt, ist eine sogenannte Querschnittsbranche, die in eine Vielzahl von relevanten Märkten passiert und in verschiedenste Branchen hineinreicht.

Ganz grob hat sie aber immer mit dem Sport und seinen verschiedenen Wettkampf-, Spiel- und Bewegungsformen zu tun. Deshalb ist es auch gar nicht so leicht, das Sports Business gesamt und global an Zahlen festzumachen. Zu den wirtschaftlich relevanten Bereichen zählen wie Sportartikel-Umsätze und Sportdienstleistungen, aber auch Werbung, Sponsoring, Medienrechte oder Sportstätten.

Gravierende Einschränkungen in der Sportwirtschaft durch die Pandemie

Global wurde das Volumen der globalen Sportindustrie 2015 auf bis zu 620 Milliarden Dollar geschätzt (Quelle: Kearney/Lagardère), mit schnellerem aktuellen und auch prophezeiten Branchen-Wachstum im Vergleich zum globalen Bruttoinlandsprodukt. Das Sports Business zählt also zu den Wachstumsbranchen, wenn auch zuletzt mit gravierenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

Auch das Sportbekleidungsgeschäft zählt zum Sports Business

Sports Business und Corona

Die globale Corona-Krise ging auch an der Sportbranche nicht unbemerkt vorüber und sorgte 2020 im globalen Sportmarkt für Umsatzeinbrüche von bis zu 40 Prozent (Quelle: PwC Sports Survey 2020). Umsatzeinbußen trafen Sportorganisationen und Veranstaltungen hart, allen voran den Profifußball. Die Sportartikelbranche lieferte ein gemischtes Bild. Während einzelne Bereiche wie Bike und Fittech boomen und die Sportartikelindustrie besser abfedern konnte als die Bekleidungsindustrie insgesamt, geriet vor allem der stationäre Handel unter Druck. Insgesamt schlossen die meisten Marken, Händler und Hersteller 2020 trotz einem Aufschwung nach dem ersten Lockdown in den roten Zahlen ab. Große Ausnahme ist dabei China. Der chinesische Markt blieb in seiner Rolle als globaler Wachstumstreiber und knüpfte an das durchschnittliche Plus der letzten Jahre an (Quelle: McKinsey Sporting Goods 2021 Report).

Erholung für das Sports Business wird für 2022 bis 2023 prognostiziert, sobald Events wieder in normalerer Form und unter weniger einschränkenden Hygienebestimmungen möglich sein werden. 

Nike bleibt Spitzenreiter

Auch 2021 bleibt Nike Spitzenreiter der Bekleidungsindustrie und wertvollste Marke. Der US-amerikanische Sportartikelhersteller steht nun das siebte Jahr in Folge an der Spitze, auch wenn er 2020 an Umsatz verlor. Auch Adidas ist unter den Top 5 und in den Top 30 tummeln sich weitere Sportmarken wie The North Face (16.), Anta (17.), Puma (20.) oder Under Armour (29.).


 

Mehr zur Studie

Das sind die Trends im Sports Business

Das Motto “Handel ist Wandel” ist heutzutage mit Sicherheit ein Thema, das für die Sportbranche als Gesamtheit zutrifft. Der Megatrend Digitalisierung bringt das gesamte Sports Business in Bewegung, sei es im Bereich eCommerce und D2C, Customer Experience, Daten und Kundenbindung, oder aber in boomenden Sparten wie Fittech oder eSports. Um in einer sich immer schneller wandelnden Welt zu behaupten, finden sich innovative Ansätze im Sport um sich als Branche stetig weiterzuentwickeln.


 

Trendvorschau
Sports Business - eine Branche aus Leidenschaft