Author:
Martin Jahns

IFSC verkündet Kooperation mit Vertical-Life

Boulder-Weltcup in München: Kletter-Elite trifft sich am Olympiastadion

In München treffen sich am 17. und 18. August die besten Sportkletterer der Welt zum Boulder-Weltcup. Der Sportkletter-Weltverband IFSC stellt derweil die Weichen für die Wettkampf-Zukunft und präsentiert mit ISPO-Partner Vertical-Life eine neue Software-Kooperation.

Am 17. und 18. August findet der Boulder-Weltcup in München statt.
Am 17. und 18. August findet der Boulder-Weltcup in München statt.

Am 17. und 18. August treffen sich die besten Boulderer der Welt in München zum Weltcup der International Federation of Sport Climbing (IFSC). 256 Athleten aus 38 Ländern kämpfen am Olympiastadion um den Weltcup-Sieg. Der Deutsche Alpinisten Verein (DAV) ist mit neun Athletinnen und 18 Herren vertreten. Mit dabei sind auch Europameister Jan Hojer und Vizeeuropameister Alex Megos (hier ein Interview mit ihm).

Der Eintritt ist für die Qualifikation am Freitag frei. Für die Entscheidungen der Frauen und Männer am Samstag sind Tickets im Vorverkauf erhältlich.

IFSC kooperiert mit ISPO-Partner Vertical-Life

Zum wohl letzten Mal in München verwendet die IFSC dabei ihre alte Software-Infrastruktur. Im Juli beschloss der Internationale Sportkletterverband eine Zusammenarbeit mit ISPO-Partner und Kletter-Software-Produzent Vertical-Life. Das Unternehmen aus dem italienischen Brixen entwickelt für den Weltverband eine neue Mitgliederdatenbank sowie Software für Wettkämpfe vor Ort. Planmäßig sollen alle IFSC-Wettbewerbe ab Anfang 2019 mit dem neuen System arbeiten – sowohl bei Weltcups, als auch bei Weltmeisterschaften.

„Es ist unser Ziel, mit unserem System das Erlebnis für die Organisatoren, Offiziellen, Athleten und Zuschauer zu verbessern“, sagte Vertical-Life CEO Matthias Polig.

IFSC-Präsident Marco Maria Scolaris zeigte sich „beeindruckt von diesem jungen Team, hochbegabter Einzelner. Wir sind zuversichtlich, dass ihre Dynamik und ihr frischer Blick auf das Sportklettern unseren Mitgliedsverbänden eine unglaubliche Plattform zur Verfügung stellen.“

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Martin Jahns
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