Claudia Klingelhöfer
Autor:
Claudia Klingelhöfer (Chefredakteurin)

OutDoor by ISPO: Das sagt Reiner Gerstner vom Technologie-Unternehmen TQ

Markenexperte: OutDoor by ISPO als inspirierende Plattform

Nach 25 Jahren in Friedrichshafen wird die OutDoor 2019 das erste Mal in München stattfinden. Die European Outdoor Group (EOG) und ISPO haben das Konzept für die OutDoor by ISPO (vom 30. Juni bis 3. Juli 2019 ) in München vorgestellt. In einer ISPO.com Serie erklären wichtige Outdoor-Vertreter, wie der Launch bei ihnen angekommen ist und was sie sich bis zur Premiere 2019 erhoffen. Lesen Sie hier: Reiner Gerstner, Chief Marketing Officer TQ.

Reiner Gerstner wünscht sich, dass OutDoor by ISPO „inspiriert“.
Reiner Gerstner wünscht sich, dass OutDoor by ISPO „inspiriert“.

Bevor Reiner Gerstner als CMO zum Technologieunternehmen TQ wechselte, verantwortete der Markenexperte als Group Brand and Marketing Director der Oberalp Gruppe den erfolgreichen Brand-Relaunch von Salewa. Insgesamt blickt er auf über 30 Jahre berufliche Erfahrung in der Outdoorbranche zurück. Gerstner hat den Wunsch, dass OutDoor by ISPO eine Plattform wird, die „Leute inspiriert, draußen zu sein“. Und er hat eine konkrete Idee, wie Endkunden eingebunden werden könnten.

Drei Fragen an Reiner Gerstner.

„Eine Messe muss das ganze Jahr inspirieren“

ISPO.com: Herr Gerstner, OutDoor by ISPO hat den Anspruch, mehr zu sein als eine mehrtägige Messe. Wird das Konzept aufgehen?
Reiner Gerstner:
Ich finde das neue Konzept ganz hervorragend. Eine Messe kann nicht nur wenige Tage dauern, das war vielleicht in Zeiten der Ordermessen so. Sie muss vielmehr die Kraft haben, Leute das ganze Jahr zu inspirieren. Eine Plattform zu bieten, ist da der richtige Weg. Die Plattform sollte die Leute inspirieren, draußen zu sein. Es geht darum, gemeinsam etwas zu erleben und manchmal auch darum, gemeinsam zu leiden. Das ist eine Sache, die community-bildend ist und insofern für alle aus der Outdoorbranche gut ist.



Outdoor-Aktivitäten mit digitalen Angeboten verknüpfen

Was sollte so eine Plattform ganz konkret leisten?
Ich denke, eine große Chance für das Konzept OutDoor by ISPO ist hier das Thema digitale Vernetzung. Da sollte es einen richtigen Paradigmenwechsel geben. Meine Idee wäre, dass man beispielsweise online die Möglichkeit bietet, dass Outdoor-Aktivitäten mit digitalen Angeboten verknüpft werden. Dort könnte es dann Bonuspunkte durch verschiedene Aktivitäten wie Wandern, Bergsteigen oder Ski fahren geben. So könnte der Endkunde eingebunden werden. Er könnte durch die Punkte zum Beispiel Preise auf der Messe gewinnen. Das wäre jetzt eine ganz spontane Idee von mir.

Outdoor im Austausch mit anderen Industrien

Gleichzeitig hat OutDoor by ISPO den Anspruch den X-Industry-Ansatz zu pflegen, es wird ein Areal mit Ausstellern geben, die unter anderem aus der Technologiebranche sind. Sie selbst sind vor zwei Jahren – nach über 30 Jahren in der Sport- und Outdoorbranche – zu einem Technologieunternehmen gewechselt. Welche Überschneidungen gibt es zwischen den Branchen?
Ich bin aus der Bergsportbranche zu TQ gewechselt, nicht nur um, die Marke eines Technologieunternehmens zu stärken, sondern auch, um zu inspirieren. So muss es auch andersrum funktionieren. Eigentlich geht es uns allen darum, jeden Tag das Leben ein Stück weit zu verbessern. Das ist der gemeinsame Nenner und diesem Motto sollten wir alle gemeinsam folgen. Gemeinsam mehr erreichen – auch für OutDoor by ISPO sollte dieses Motto stehen.

 

Die Einschätzungen der Experten zur Outdoor by ISPO:

Von Andy Schimeck, Vorstand Bundesverband der Deutschen Sportartikelindustrie.

Von Alex Koska, CEO Fenix.

Von Christian Langer, GORE Manager

Von Maximilian Nortz, BLACKYAK



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Claudia Klingelhöfer (Chefredakteurin)
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