
Hanwag arbeitet künftig nicht mehr mit dem Sporthändler-Verbund Intersport zusammen. Das Traditionsunternehmen aus Oberbayern werde stattdessen nur noch ausgewählte Läden der Genossenschaft beliefern, sagte Geschäftsführer Thomas Gröger dem „Handelsblatt“.
Der Wanderschuh-Hersteller will die frei werdenden Ressourcen einsetzen, um noch enger mit einzelnen Geschäften zusammenarbeiten, sagte Gröger. Hanwag geht diesen Schritt bewusst, um sich neuen Partnern zu öffnen.
Damit sind jedoch auch Risiken verbunden. Das Unternehmen könnte etwa Händler verlieren. Außerdem hatte Hanwag über Intersport zentral abgerechnet. Das heißt, die Rechnungen der Marke werden garantiert beglichen – was nun nicht mehr so ist.
„Wir respektieren die Entscheidung der Geschäftsleitung von Hanwag und bleiben jederzeit für Gespräche offen“, sagte Tim Bielohoubeck, Leiter Strategischer Einkauf von Intersport, dem „Handelsblatt“. Intersport hatte zuletzt positive Zahlen vorgestellt bei der OutDoor by ISPO 2019.
Die Zentralregulierung sei ein Erfolgsmodell, „das sich über viele Jahre für unsere Industriepartner und unsere Händler sehr bewährt hat“. Hanwag-Konkurrent Meindl etwa arbeitet weiter mit Intersport zusammen.
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