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CMO von Scott Sports spricht über neues Konzept der Outdoor-Messe in München

OutDoor by ISPO „motiviert eine breite Zielgruppe“

Am 30. Juni 2019 startet die OutDoor by ISPO mit neuem Konzept in München. Die Outdoor-Messe hat sich nach ihrem Umzug aus Friedrichshafen dem Ansatz „Ever new horizons“ verschrieben. Reto Aeschbacher, Chief Marketing Officer bei Scott Sports, erhofft sich davon nicht nur frischen Wind für die Branche.

MTB-Star Nino Schurter ist ein Scott-Athlet.
MTB-Star Nino Schurter ist ein Scott-Athlet.

Etwa 700 Aussteller haben sich bereits für die erste Auflage der OutDoor by ISPO in München angekündigt (30. Juni bis 3. Juli 2019). Nach dem Umzug aus Friedrichshafen toppen sie damit auch die Erwartungen der Messe München, die zunächst sechs Hallen für die Outdoor-Messe einplante, nun aber bereits auf acht aufstockte.

Mit dabei ist auch Scott Sports. Das Unternehmen, das weltweit 1000 Mitarbeiter beschäftigt, freut sich auf den neuen Standort. „Die Erwartungen sind groß, neue Impulse zu setzen und die gesamte Branche wieder vorwärts zu bringen“, sagte Reto Aeschbacher im „3 Fragen an“-Interview mit ISPO.com.

Eine starke Aussage für Outdoor treffen

Warum ist es für Sie wichtig, als Aussteller bei OutDoor by ISPO dabei zu sein?

Wir haben verschiedenen Marken mit Dolomite, Outdoor Research sowie Scott Bike und Trail Running. Die brauchen eine Plattform, um Handel, Medien und Interessengruppen wie Tourismus, Guides und Veranstalter zu treffen. Es ist wichtig, als gesamte Industrie eine starke Aussage für „Outdoor“ zu machen, das motiviert eine breite Zielgruppe.

Reto Aeschbacher, Chief Marketing Officer bei Scott Sports
Reto Aeschbacher, Chief Marketing Officer bei Scott Sports

„Outdoor heißt draußen sein – egal ob zu Fuß, per Bike oder Kanu“

Der Begriff „Outdoor“ befindet sich in einer Transformation, klassische Outdoor-Assoziationen wie Zelten und Wandern werden durch einen ganzheitlicheren Ansatz ergänzt. Was bedeutet Outdoor für Sie und Scott Sports?

Wir verfolgen auch den gesamtheitlichen Ansatz, Outdoor heißt ja draußen sein. Das lässt viel Spielraum offen, egal ob zu Fuß, per Bike oder Kanu. Es zeigt auch, wie vielseitig und facettenreich dieses Thema besetzt ist, hier besteht immer noch viel Potential. Auch weil bei den Menschen ein großes Bedürfnis besteht, sich zu bewegen, in der Natur zu sein, das ganz persönliche Mikro-Adventure zu erleben.

Handel der wichtigste Weg für den Vertrieb von Scott-Produkten

Trotz Consumer-Centric-Ansatz hält die Branche an der B2B-Messe fest. Warum ist die Fachmesse weiterhin so wichtig?

Für Scott ist der Handel ganz klar der wichtigste Weg für den Vertrieb unserer Produkte. Wir glauben daran, dass Kunden Beratung und Service wollen. Daher setzen wir auf eine Omnichannel-Strategie.

Eine Fachmesse ist eine optimale Plattform, bei der sich die ganze Branche darstellen kann. Hier können Trends, Innovationen und Visionen gezeigt werden, sodass eine breite Aussage für eine ganze Industrie gemacht werden kann. Unser Geschäft wird von Menschen geprägt. Diese zu treffen ist wichtig und bereichernd, dafür ist eine Messe ideal.

Über Scott Sports

Ed Scott gründete Scott Sports 1958 in Sun Valley/Idaho in den USA. Er war der Erfinder des ersten Aluminium-Skistocks. Bis heute zählen Skistöcke zum Marken-Portfolio. Das Unternehmen sitzt mittlerweile in Givisiez/Schweiz und hat weltweit 1000 Mitarbeiter, vorwiegend in Produktentwicklung, Vermarktung, Vertrieb und Operation. 2015 übernahm Scott mit Bergamont und Dolomite zwei Player im Bike- und Outdoor-Bereich. Auch digital startete Scott durch: Zwei Jahre darauf lanciert die Firma seine E-Commerce-Plattform.

 

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