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Trainings-App „Map My Run“

Wie Under Armour mit Daten das Laufen verbessert

Topher Gaylord, Kaitlyn Carpenter und Joshua Rattet sprachen auf der ISPO Munich 2020 über ihr Projekt „Connected Fitness“, das in den vergangenen Jahren immer mehr gewachsen ist. Die Mission: „Under Armour makes you better.“

Mit einer App will Under Armour alle Läufer besser machen.
Mit einer App will Under Armour alle Läufer besser machen.

„Laufen ist der größte Sport auf der Welt“

Bei  „Connected Fitness“ kam so einiges an Daten zusammen in den vergangenen Jahren, berichteten die drei Under-Armour-Vertreter beim 7. Laufschuh-Symposium im ICM auf dem Gelände der Messe München.

Gaylord, der SVP Global Sport Category Management, findet: „Laufen ist der größte Sport auf der Welt, ich bin glücklich, in dieser Industrie zu sein.“ Der US-Sportartikelhersteller hat mittlerweile 217 Millionen Mitglieder auf der ganzen Welt (hauptsächlich noch im Heimatmarkt Nordamerika), die die Plattformen des Unternehmens nutzen. Da kommen natürlich einige Daten zusammen.

„Map my Run“ sammelt zwei Millionen Meilen pro Tag

Die App „Map my Run“ hilft dabei jedem Läufer individuell, egal ob er Freizeitläufer oder Olympionike ist, verspricht Gaylord. „Running bringt auch neue Menschen zum Sport und wir wollen auch denen helfen, nicht nur den Erfahrenen.“ Ganz nach dem Missionsmotto sollen dabei alle Läufer individuell besser gemacht werden - und eben auch zum richtigen Zeitpunkt regenerieren.

Die Analysen werden dank einer wachsenden Community auch immer differenzierter – nach dem alten Spiel: je mehr Daten desto bessere Ergebnisse. Zwei Millionen Meilen pro Tag sammelt die App auf der ganzen Welt.

„Ganz generell: Wir verkaufen keine Daten“

Under Armour wurde 1996 gegründet und seit mehr als zehn Jahren steckt das Unternehmen voll drin im Laufschuhgeschäft. Seither haben sich auch die Schuhe und Produkte massiv verändert. In mehreren Entwicklungsstufen ist das Unternehmen nun beim Laufschuh Hovr angelangt, der ganz besonders beim Datensammeln hilft.

Denn Hovr hat einen eingebauten Chip in der Sohle. Mittels dessen Hilfe lässt sich der Lauf mit der App oder einer Smartwatch synchronisieren. Bislang zwar nur nach dem Rennen, doch in diesem Jahr soll das Tracking dann auch in Echtzeit möglich werden. „Das liefert sofort Feedback zur Trittfrequenz. Als Läufer kann man sich dann direkt während des Laufens anpassen“, sagt Carpenter.

Bezüglich der Datensicherheit und möglicher Ängste der User vor Weitergabe erwidert sie: „Das ist in jedem Land anders geregelt. Aber ganz generell: Wir verkaufen keine Daten.“

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