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Serie 30 Mal ISPO Brandnew: Uhren für den Outdoor-Bedarf

Nixon: Ein Businessplan, kreative Designs und einer der ersten Gewinner bei ISPO Brandnew

Ein Extrem-Sportler und ein Ingenieur designen als Nixon einen fast unverwüstlichen Zeitmesser in Eigenregie und überzeugen bei ISPO Brandnew im Jahr 2000. Der Erfolg ist gut vorbereitet und hält noch heute an.

Seit über 15 Jahren schafft es Nixon, mit kreativen Designs zu begeistern.
Seit über 15 Jahren schafft es Nixon, mit kreativen Designs zu begeistern.

Bei Nixon denken die meisten Menschen zunächst an den ehemaligen Präsidenten der USA. Doch der zweite Gedanke gilt den stylischen und außergewöhnlichen Uhren der gleichnamigen Marke. Seit über 15 Jahren schafft es Nixon, zu begeistern und überzeugt mittlerweile auch mit Kopfhörern, Bekleidung und Accessoires. Hinter Nixon stehen mit Chad DiNenna und Andy Laats zwei typische kalifornische Surfer-Boys, die im Winter auf Snowboards umsteigen.

Beim Sport stellen beide immer wieder fest, dass es keine Uhr gibt, die ihren hohen Ansprüchen genügt. Vor allem in Sachen Design sind die damaligen Modelle weit entfernt von ihren Vorstellungen. Die Uhr soll den lässigen Lebensstil und die Unbeschwertheit der Kalifornier widerspiegeln.

Zudem muss der Zeitmesser robust sein und den Bedingungen fürs Surfen und Snowboarden gerecht werden: Wasserdicht, beständig gegen UV-Strahlung und Salzwasser sein und eine Gezeitenanzeige besitzen.

Erfolgsgeschichte Nixon: Businessplan konsequent umgesetzt

„Wenn wir uns in den Läden umschauten, in denen wir normalerweise einkauften, fanden wir lediglich Billiguhren. Und in den gängigen Uhrengeschäften gab es nur die Standardmodelle, die nichts mit der Actionsport-Szene gemein hatten“, erklärt Andy Laats.

Da es zu dieser Zeit den gewünschten Chronographen nicht gibt, beschließen der Extremsportler DiNenna und der Ingenieur Laats gemeinsam, das zu ändern. Sie definieren eine Vision hinter der Marke, konkretisieren ihre Partnerschaft und stellen einen Businessplan auf. Den Namen diskutieren sie mit einer Gruppe aus Freunden und Bekannten.

Die Nixon Uhr soll den lässigen Lebensstil und die Unbeschwertheit der Kalifornier widerspiegeln.
Die Nixon Uhr soll den lässigen Lebensstil und die Unbeschwertheit der Kalifornier widerspiegeln.

Nixon wurde 1997 offiziell gegründet

„Die eigensinnigen Snowboarder hatten zu jedem Vorschlag einen Einwand. Als wir ‚Nixon‘ sagten, hörten alle auf und dachten darüber nach. Ein Kind sagte schließlich: ‚Ich glaube, meine Mutter hat gesagt, dass er einmal etwas falsch gemacht hat‘,“ erinnert sich DiNenna, „Da merkten wir, dass wir einen Namen hatten, der erkennbar, aber unbesetzt war. Zusätzlich mochten Eltern das nicht, was wie ein zusätzlicher Bonus erschien, da wir keine Uhren für irgendjemandes Mutter machten.“

1997 wird die Firma offiziell gegründet und die beiden Jung-Unternehmer finden im Freundeskreis schnell Abnehmer für ihre einzigartigen Uhren. „Dann sind wir losgerannt - so schnell wir konnten“, erinnert sich Laats an den Beginn.

Chad DiNenna und Andy Laats zwei typische kalifornische Surfer-Boys, die im Winter auf Snowboards umsteigen.
Chad DiNenna und Andy Laats - zwei typische kalifornische Surfer-Boys, die im Winter auf Snowboards umsteigen.

Winner bei ISPO Brandnew

Der Geheimtipp aus den kleinen Surf-, Skate- und Snowstores bleibt nicht lange unentdeckt und die breite Öffentlichkeit – auch abseits der Sportbranche – findet großen Gefallen an den lässigen Designs. Heute gehören Nixon-Uhren an den Arm jedes angesagten Sportlers. Skateboarder-Legende Andrew Reynolds, WSL-Weltmeisterin im Longboard-Surfen Kelia Moniz und Profi-Snowboarder Nicolas Müller sind nur drei internationale Spitzensportler, die zum offiziellen Nixon-Team gehören und der Marke ihr Feedback zu den Produkten geben.

Den Grundstein für den internationalen Durchbruch legt Nixon 2000 bei ISPO Brandnew. Die Kalifornier sind Finalist in der Kategorie Accessoires. „Durch ISPO Brandnew haben sich für uns neue Märkte und Produktkategorien erschlossen. Außerdem sind wir anschließend deutlich gewachsen“, blickt Laats auf die Teilnahme zurück.

Nixon schafft es seither immer wieder neue Designs auf dem Markt zu etablieren und dabei gleichzeitig den Spagat zwischen Trends und seinem Ursprung: Den Ansprüchen von Extremsportlern zu genügen. Doch was ist für den Ingenieur Laats wichtiger, der optische oder technische Aspekt? „Ich verknalle mich in ein Produkt wegen seines Aussehens, aber wenn es für eine lange Zeit so funktioniert, wie es soll, dann ist es wahre Liebe.“

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