Blick auf das Matterhorn in der Schweiz im Winter.
Find the Balance // 22.01.2024

5 Widersprüche im Wintersport: Wie kann der Klima-Turnaround gelingen?

Bildcredit: swiss-image.ch/Jan Geerk / Switzerland Tourism
Autor:
Oliver Knoch

Die europäische Wintersportbranche steht unter Veränderungsdruck: Klimawandel, Fachkräftemangel, Inflation, Energiewende und zuletzt auch sinkende Gästezufriedenheit. Die Liste ist lang. Doch das Symposium „Dein Winter. Dein Sport.“ auf der ISPO Munich 2023 zeichnete ein optimistischeres Bild für den Skitourismus der Zukunft, denn es gibt Lösungsansätze, die Hoffnung machen.

Wir alle kennen und lieben ihn: den Zauber des Winters. Schneeflocken tanzen sanft zu Boden, eine weiße Decke legt sich auf unseren Alltagsstress. Lärm wird gedämpft, Tempo gedrosselt. Schneemänner, Schlitten, Skivergnügen statt Personalnot, Preisdruck, Präsentationen. Und trotz Klimakrise und Gletscherschmelze wird es sie auch weiterhin geben, die Schneetage, an denen das Naturerlebnis die Menschen von jung bis alt im Spaß vereint, wie es sonst wohl kaum noch ein anderes Ereignis vermag. „Der Schnee bietet uns eine Gegenwelt zum Alltag. Wir können Schwünge setzen, wo wir es wollen. Wir erfahren Freiheit und Bewegung, was nachweislich enorme Gesundheitswirkungen hat, selbst, wenn wir zu Fuß in diesen verzauberten Landschaften unterwegs sind“, betonte Professor Ralf Roth, Leiter Institut für Outdoor-Sport und Umweltforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln, auf der ISPO Munich. „Deshalb sollte jede*r Wintersportler*in sollte von sich aus Klimaschützer sein.“ 

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Klimaschutz vs. Schneesicherheit

„Als Folge der Klimaerwärmung wird die für Schneesport geeignete, natürliche Schneedecke langfristig besonders bis in die mittleren Lagen im Alpenraum weiter zurückgehen“, heißt es im Positionspapier des Expertenforums KLIMA.SCHNEE.SPORT von der Stiftung Sicherheit im Skisport, der Deutschen Sporthochschule Köln und dem Karlsruher Institut für Technologie. Dabei verkürze sich die Dauer der Schneebedeckung im Spätwinter etwas mehr als im Frühwinter. Klimaszenarien zeigen zwar, dass die Winterniederschläge im Alpenraum zunehmen und Niederschlagsextreme wahrscheinlicher werden. Dies unterliegt aber einerseits einer hohen Variabilität und gilt andererseits nur für die Hochlagen. In mittleren Lagen werden die Niederschläge aufgrund der höheren Temperaturen vermehrt als Regen fallen. Zudem können bestimmte Wetterlagen tendenziell länger andauern und damit einen Großteil der Jahreszeit prägen. Bei Trockenheit muss daher mit hohem Energie- und Wasseraufwand beschneit werden – ein Kritikpunkt, den Klimaschützer gerne aufgreifen. Doch diese Kritik greift oft zu kurz, wie die Teilnehmer*innen des Symposiums „Dein Winter. Dein Sport.“ auf der ISPO Munich 2023 betonten.



Beispiel Wasser

Nach Angaben des Skimagazins werden alpenweit rund 125 Millionen Kubikmeter Wasser für die technische Beschneiung eingesetzt. Auf den rund 200.000 Quadratkilometern Fläche der Alpen fallen jährlich mindestens rund 300 Milliarden Kubikmeter Niederschlag. Die Beschneiung beansprucht davon nur 0,04 Prozent. Jörn Homburg, Leiter Marketing und Produktentwicklung der Oberstdorf-Kleinwalsertal Bergbahnen, erläuterte zudem, dass das Wasser für die Beschneiung aus Speicherteichen stammt und bei der Schneeschmelze in den natürlichen Kreislauf zurückfließt. „Unter dem Strich verbrauchen wir null Liter Wasser für die Beschneiung, wir leihen es uns aus und geben es im Frühjahr in vollem Umfang der Natur zurück.“

Beispiel Energie

Tatsächlich macht der Energieverbrauch der Skigebiete nur einen sehr geringen Teil des gesamten Energiebedarfs aus. In Österreich liegt er laut einer Studie des dortigen Umweltbundesamtes für den gesamten Wintertourismus inklusive Gastronomie und Beherbergung bei 0,9 Prozent des nationalen Endenergieverbrauchs. Zudem beziehen Skigebiete einen überdurchschnittlich hohen Anteil ihres Stroms aus regenerativen Quellen. In Österreich sind es laut Skimagazin bereits knapp 90 Prozent, in Deutschland laut Jörn Homburg rund 74 Prozent. Mit dem Ausbau von Photovoltaikanlagen und neuen großen Pumpspeicherkraftwerken – wie etwa in Kühtai, Tauernbach-Gruben oder Limberg III in Kaprun – wird dieser Anteil weiter steigen. Podiumsteilnehmerin Beate Rubatscher-Larcher, Geschäftsführerin der Kaunertaler und Pitztaler Gletscherbahnen, zog einen anschaulichen Vergleich zum Energieverbrauch: „Eine halbe Stunde Jetskifahren im Sommer verbraucht so viel Energie wie 5,5 Tage Skifahren. Wir müssen einfach mehr die Relationen sehen“. 

Beispiel Pistenpflege

Neben der Beschneiung tragen vor allem die Pistenraupen zur Ökobilanz bei. Nach Berechnungen des Skigebiets „Snow Space Salzburg“ geht mehr als die Hälfte der CO2-Emissionen auf das Konto des Fuhrparks. Eine Pistenraupe verbraucht bis zu 500 Liter Diesel pro Tag. Zwar verfügen einige neue Modelle bereits über einen Hybridantrieb, der den Verbrauch etwa halbiert, doch eine vollständige Elektrifizierung ist, abgesehen von Raupen für Langlaufloipen, noch nicht in Sicht. Dafür können die neueren Pistenbullys von Kässbohrer oder Leitner mit HVO-Kraftstoffen (Hydrotreated Vegetable Oil) auf pflanzlicher Basis, zum Beispiel aus Frittierfett, betrieben werden. Dadurch wird der CO2-Ausstoß um 90 Prozent reduziert. Im Skigebiet Oberstdorf-Kleinwalsertal wird HVO bereits bei allen Pistenwalzen eingesetzt. „Das spart rund 1.800 Tonnen CO2 pro Saison und reduziert unseren ökologischen Fußabdruck um 60 Prozent“, sagt Jörn Homburg. Die Prinoth AG ihrerseits hofft, 2025 mit einem Pistenfahrzeug mit Wasserstoffantrieb in Serie gehen zu können. Unabhängig vom Antrieb sorgen schon heute Geodaten und Schneetiefenmessungen für einen möglichst effizienten Einsatz der Pistenfahrzeuge. Das spart Schnee und Energie.

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Planung vs. Spontanität

Schlitteln auf der bekannten 6 km langen Strecke von Preda nach Berguen.
Die Schweiz setzt auf eine klimafreundliche Anreise mit der Bahn. 

Laut einer Studie der ETH Zürich entfallen bei einem einwöchigen Skiurlaub drei Viertel des gesamten CO2-Ausstoßes auf die An- und Abreise. Aus ökologischen Gründen ist es daher empfehlenswert, mit der Bahn anzureisen und lieber einmal zwölf statt viermal drei Tage vor Ort zu verbringen. Allerdings stellt der Klimawandel die Schneesicherheit vor allem zu Saisonbeginn (Weihnachtsferien) und Saisonende (Osterferien) infrage. Die Folge: Für den spontanen Kurztrip bei idealem Wetter wird lieber das Auto genutzt – zumal das Bahnticket umso teurer wird, je spontaner man es bucht. Ralf Roth regte in diesem Zusammenhang eine Diskussion über die Ferientermine in Deutschland an. In einigen Bundesländern liegen die Winterferien bereits im relativ schneesicheren Februar. 

Aber auch bei der Anreise gebe es Lösungen: Die Deutsche Bahn investiere derzeit massiv in die Sanierung ihrer Strecken, so Thomas Kemper. „Wir bieten mehr Züge, mehr ICE-Sprinter und mehr Direktverbindungen nach München und in die Skigebiete“, sagte der Leiter Marktkommunikation der Deutschen Bahn Fernverkehr AG auf der ISPO Munich. Um die Buchung zu vereinfachen, wurde in Kooperation mit „Dein Winter. Dein Sport.“ das Angebotsportal WinterRail initiiert. „Für weitere Ideen sind wir offen“, versprach Thomas Kemper.



Die Österreichischen Bundesbahnen haben gemeinsam mit dem Landesverband der Seilbahnen und der Tirol Werbung GmbH attraktive Urlaubspakete geschnürt, die die Anreise mit der Bahn mit Skipässen der großen Tiroler Skigebiete kombinieren. Diese Kombitickets inklusive Nachtzug „Nightjet“ erfreuen sich vor allem in Deutschland und den Niederlanden wachsender Beliebtheit. Auch andere Skigebiete fördern die klimafreundliche Anreise, etwa durch Ermäßigungen auf den Skipass oder vergünstigte Leihausrüstung.

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Kosten vs. Umsatz

Prof. Dr. Ralf Roth vom Institut für Outdoor-Sport und Umweltforschung in Köln
Prof. Dr. Ralf Roth stellte seine neuesten Forschungsergebnisse vor.

In der Studie „Best Ski Resorts“, für die 2023 knapp 50.000 Gäste in 54 Skigebieten der Alpen befragt wurden, ist die Zufriedenheit zum zweiten Mal gesunken. Dies wird auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zurückgeführt: Sowohl die Skipass-Preise als auch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind deutlich gestiegen. Die Kostenfrage stellt den Wintersport vor eine große Herausforderung. Denn so verständlich steigende Preise aufgrund der Wirtschaftslage und der vielen Maßnahmen für mehr Klimaschutz sind, so klar ist auch, dass sich immer weniger Menschen einen Skiurlaub leisten können. Messbare Rückgänge gibt es vor allem bei den Gästen ab 65 Jahren. Aber auch der Nachwuchs – sowohl im Spitzen- als auch im Breitensport – bleibt aus. „Entscheidend ist der Zugang zum Wintersport. Und wenn immer mehr kleine Lifte schließen müssen, sei es aus Kosten- oder Klimagründen, dann müssen wir das als Branche gemeinsam lösen“, sagte Ralf Roth auf dem ISPO Symposium.

„Noch sehen wir den Gewinn durch die Preiserhöhungen, aber langfristig kann das zum Problem werden, wenn uns die Gäste wegbleiben“, bestätigt auch Studienautor Mike Partel gegenüber der Zeitschrift „Seilbahnen International“. Wenn die schneesichere Saison kürzer und das Angebot knapper wird bzw. mehr Aufwand betrieben werden muss, um das Angebot aufrechtzuerhalten, könnten die Preise in den Höhenlagen weiter steigen – und die Regionen an ihre Belastungsgrenzen stoßen. Rund ein Drittel der Befragten gab in der Studie bereits an, das Skigebiet als überfüllt zu empfinden. „Mit einer gezielten Lenkung der Besucherströme oder einer Beschränkung könnte diesem Trend entgegengewirkt werden“, sagt Mike Partel. 

In der Schweiz wird dies bereits getan, wie Vivienne Hosennen von Schweiz Tourismus auf der ISPO München erläuterte. Das Konzept „Swisstainable“ soll Besucherströme künftig besser entzerren. „Wir wollen die nachhaltigste Tourismusdestination der Welt werden. Dazu wollen wir nicht nur im Sommer und Winter, sondern das ganze Jahr über Gäste aus aller Welt in die Schweiz locken. Diese sollen dann auch länger bei uns bleiben und nicht nur in 48 Stunden die Highlights abklappern“.


Wintersport
Wintersport hat in vielen Fällen einen enormen Einfluss auf unser Klima – vor allem auf der Skipiste ist er emissions- und energieintensiv. Auch die Anreise erfolgt in den seltensten Fällen klimaneutral. Trotzdem: Mit etwas Offenheit für Neues und einem bewussten Konsum- und Reiseverhalten kannst du viel bewirken.

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Fachkräftemangel vs. Arbeitsplatzsicherheit

Ein gleichmäßigerer Besucherstrom wäre auch für den Erhalt und die Attraktivität von Arbeitsplätzen im Alpenraum wichtig. Oft hängen ganze Regionen vom Tourismus ab – vom Skiliftpersonal über Handwerker*innen bis hin zu Ärzt*innen. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, genügend Personal zu finden. Eine Verkürzung der Saison würde die Situation aufgrund der Unsicherheit noch verschärfen. 

Viele Skigebiete setzen daher auf Alternativen zum alpinen Skisport: Winterwanderwege, Rodeln, Skitouren, aber auch Wellness und Angebote für Kinder werden ausgebaut. Und auch technisch tut sich einiges, etwa durch autonome (Kabinen-)Seilbahnen oder Skiservice-Roboter, die vor allem im Verleih das Fachpersonal entlasten können.

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Performance vs. Recycling

Apropos Verleih: Rund 70 Prozent der 396.000 in Österreich verkauften Paar Ski (Alpin & Touring) gingen in der Saison 2022/2023 in den Verleih – um 10 Prozent mehr als vor der Corona-Krise. „Leihen statt Kaufen wird zum Trend. Das hat ökologische und finanzielle Gründe“, sagt Michael Schineis, Präsident Wintersportgeräte bei Amer Sports, in einer Aussendung des VSSÖ. Wesentlicher Treiber sei aber die Vielfalt. Skifahrer*innen wollten innerhalb ihres Urlaubs gleich mehrere Modelle, Technologien und Marken testen. Doubledeck Snowboards greift das Thema Verleih nochmal anders an: Mit dem „Let to Rent“-Programm können Wintersportler*innen die innovativen Snowboards direkt über die Website für eine monatliche Gebühr mieten, statt sie zu kaufen.

Amer treibt mit seinen Marken Salomon und Atomic das Thema Nachhaltigkeit im Wintersport voran. Salomon verwendete unter anderem Textilabfälle von Skischuhen für die Inneneinrichtung des neuen Stores in Annecy. Atomic veranstaltete im Herbst 2023 den ersten Ski Industry Climate Summit mit Unterstützung der Federation of the European Sporting Goods Industry (FESI) und der NGO Protect Our Winters (POW). Ein besonderes Augenmerk liege dabei auf dem Recycling, so Ronny Schwarzenbrunner. „Derzeit können Skischuhe zwei bis drei Zyklen lang aus recyceltem oder teilweise recyceltem Material neu hergestellt werden. Danach lässt die Leistung nach.“ Ein weiteres Problem sei die Materialvielfalt. „Bei den Skiern versuchen wir, so viel wie möglich zu sortieren, um es selbst wiederverwenden zu können. Der beste Fall wäre ein geschlossener Kreislauf, das heißt, aus einem Ski wird wieder ein Ski“, sagt der Nachhaltigkeitsmanager von Atomic gegenüber dem Skimagazin. „Wir können unsere Produkte so einfach wie möglich demontierbar machen, aber Leistung und Robustheit dürfen darunter nicht leiden. Die Qualität muss konstant bleiben, sonst ist der Aufprall des Skis plötzlich höher“. 

Es gibt bereits Produkte auf dem Markt, die zu einem großen Teil aus biologischem oder recyceltem Material bestehen – zum Beispiel der Ski „Essential“ von Rossignol zu 73 Prozent oder der ISPO Award Gewinner 2023 Ferreol Surfeur 112 Ski. Um die Leistung beizubehalten, hat Ferreol synthetische Fasern wie Glasfaser und Carbon durch natürliche Flachsfasern ersetzt.

Die Wintersportartikelhersteller Atomic, Head, Fischer, Blizzard – Tecnica und Leki haben sich Anfang 2024 mit dem ecoplus Kunststoff-Cluster in Niederösterreich zusammengetan, um im Kooperationsprojekt WINTRUST (Wintersport Resource Efficiency and improved Circular Economy) das Recycling von Skimaterial voranzutreiben. Ziele des Forschungsprojekts sind einerseits die Etablierung eines entsprechenden Sammelsystems und andererseits die Analyse und Bewertung von Aufbereitungsmöglichkeiten für die gebrauchten Wintersportartikel, um einen möglichst hohen Anteil der wertvollen Materialien wieder in den Kreislauf zurückzuführen. 

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Schneesicherheit in den Alpen aus?

Der Klimawandel führt zu einer Reduzierung der natürlichen Schneedecke, insbesondere in mittleren Lagen. Klimaszenarien zeigen Zunahme von Niederschlägen, aber Beschneiung wird bei Trockenheit benötigt. Skigebiete betonen Nachhaltigkeitsanstrengungen, z. B. Recycling und Nutzung regenerativer Energie.

Wie beeinflusst der Klimawandel die Reiseplanung für Skiurlaube?

Die An- und Abreise eines Skiurlaubs verursacht einen Großteil des CO2-Ausstoßes. Klimawandel beeinträchtigt die Schneesicherheit, führt zu spontanen Autofahrten. Lösungen umfassen klimafreundliche Anreiseoptionen, verbesserte Bahnverbindungen und Urlaubspakete.

Warum sind die Gästezufriedenheit und das Preis-Leistungs-Verhältnis im Skitourismus gesunken?

Die Studie "Best Ski Resorts" zeigt sinkende Zufriedenheit, hauptsächlich durch steigende Skipass- und Unterkunftskosten. Preissteigerungen könnten langfristig Gäste vertreiben. Skigebiete experimentieren mit Besucherlenkung, um Überlastung zu verhindern.

Wie beeinflusst der Tourismus im Winter die Arbeitsplatzsicherheit im Alpenraum?

Der Tourismus ist essentiell für viele Regionen, aber Fachkräftemangel ist ein Problem. Skigebiete diversifizieren mit Winteraktivitäten, Technologien und ökologischen Initiativen, um Arbeitsplätze zu erhalten.

Wie fördern Skigebiete Nachhaltigkeit und Recycling im Wintersport?

 Die Mehrheit der Ski wird vermehrt ausgeliehen, was ökologische und finanzielle Vorteile bietet. Marken wie Salomon und Atomic setzen auf Recycling von Materialien. Herausforderungen sind die Leistungserhaltung und der Übergang zu geschlossenen Materialkreisläufen.


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Oliver Knoch