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Bitkom-Umfrage zu Gaming

Studie: Jeder dritte Deutsche sieht eSports als Sport

Die Anerkennung für eSports und Gaming in Deutschland steigt. Immer mehr sehen eSports als Sportart. Ein Ersatz für Olympia oder Fußball-EM ist das kompetitive Gaming allerdings nur für Wenige.

eSports Arena aus Zuschauersicht
eSports erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit.

eSports gewinnen weiter an Standing in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.195 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren.

Demnach ist jeder Dritte (34 Prozent) der Ansicht, dass eSports eine ganz normale Sportart sind. 2018 sagten das nur 29 Prozent der Befragten.

Unter denjenigen, die selbst zumindest hin und wieder Computer- oder Videospiele spielen, sagen sogar 38 Prozent, dass eSports ein richtiger Sport seien. Jeder vierte Gamer (26 Prozent) wäre zudem selbst gern ein erfolgreicher E-Sportler.

eSports-Events keine Alternative zu Olympia & Co.

„eSport-Events, bei denen eSportler einzeln oder in Teams gegeneinander antreten, erreichen digital wie analog viele Zuschauer. Der Professionalisierungsgrad der Branche ist hoch“, sagt Dr. Sebastian Klöß, Bitkom-Referent für Consumer Technology. „Dabei geht es nicht nur um Fußball-Simulationen auf der Konsole, sondern auch um Spiele wie League of Legends oder Fortnite, wo bei Wettkämpfen zum Teil hohe Preisgelder vergeben werden.“

Allerdings ersetzen eSports-Events für den Großteil der Befragten echte Sport-Großereignisse nicht. Lediglich zwei Prozent der Menschen in Deutschland halten laut Umfrage eSports-Events für eine Alternative zu Veranstaltungen wie den Olympischen Spielen, der Fußball-EM oder Grand Slams im Tennis.

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