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Mountainbike Herren – 6 Dinge auf die Du achten musst

LISTICLE | 11.05.2021
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Du wills ein Mountainbike (MTB) für Herren kaufen, bist aber kein Gelände-Profi? Gerade für Herren ist das MTB-Angebot groß. Mit diesen sechs Tipps vermeidest Du Sie Fehler und bekommen das optimale Bike fürs Geld.

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Wo sollte man ein Mountainbike kaufen?

Je weniger Erfahrung Du mit Mountainbikes hast, desto wichtiger wird der Gang zum Fachhändler. Nur hier gibt es den optimalen Mix aus Beratung, Probefahrt und individueller Einstellung des MTB. Ein Mountainbike online kaufen sollten nur Mountainbiker, die genaue Vorstellung vom gewünschten Material haben und Erfahrungen bei der Montage mitbringen. Dann lässt sich allerdings der eine oder andere Euro sparen.

Wer kaum in der Lage ist, Fully und Hardtail zu unterscheiden, geht also lieber in den Fachhandel.

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Der richtige Zeitpunkt, um ein Mountainbike zu kaufen

Viele Argumente sprechen für das Frühjahr: Zu dieser Zeit kommen die neuen Mountainbike-Trends und Modelle auf den Markt, was den Preis der Vorjahres-Bikes drückt.  Nicht zu unterschätzen ist auch: Zu dieser Jahreszeit kommt das Mountainbike gleich zum Einsatz. So stellt man die guten Vorsätze nicht unnötig auf die Probe. Die ersten warmen Tage des Jahres sollte man – gerade an Samstagen – dennoch meiden: Gute Beratung braucht Zeit, drängelnde Käufer in überfüllten Geschäften sind da eher hinderlich.

Neben dem Frühling sprechen aber auch einige Argumente für den Herbst. Tolle Abverkaufsschnäppchen und warme Herbsttage lassen Radler-Herzen höherschlagen.

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Verwendung & Budget

Zwei Punkte wird der Verkäufer des Mountainbikes erfragen:

  • Erstens: Wo und wie häufig werden Sie in Zukunft auf Ihrem Mountainbike unterwegs sein – sporadisch im Stadtwald als Rad im Alltag oder doch regelmäßig auf großer Alpentour?
     
  • Zweitens: Wie hoch ist Ihr Budget? Gute Mountainbikes werden ab circa 800 Euro angeboten, die Ausstattung kommt gegebenenfalls hinzu. Nach oben gibt es preislich kaum Grenzen. Wer weniger einplant, wird bei der besten Beratung nicht fündig. Hier könnte der Kauf eines gebrauchten Mountainbikes eine Alternative sein.

Mountainbike-Neulinge sind oft überrascht, dass die Ausstattung des Mountainbikes aus Sicht des Straßenfahrers viele Wünsche offen lässt. Komponenten wie Beleuchtung, Klingel oder Schutzbleche lassen sich separat erwerben, gehören aber nicht zum Standard-Paket. Das bedeutet auch: Ihr MTB ist zunächst nicht verkehrstauglich gemäß StVO.

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Der Rahmen vom Mountainbike

Entscheidend ist zunächst die richtige Rahmengröße, die der Fachhändler für Sie ermitteln wird. Um sicher zu gehen, können Sie im Vorfeld eine eigene Vergleichsgröße ermitteln. Es gibt verschiedene Methoden und Berechnungsformeln, ausgehend von der Innenbein- oder Schrittlänge. Hier finden Sie ein Beispiel, bei der die Schrittlänge mit 0,574 multipliziert wird.

Viel diskutiert wird (neben dem Thema 26 oder 29 Zoll) die Frage des besten Materials. Bei vielen Gelegenheits-Mountainbikern wird sie schon über den Preis entschieden: Carbon geht deutlich mehr ins Geld, bietet dafür aber die höchste Steifigkeit und das geringste Gewicht. Günstigere Alternativen bieten Rahmen aus Aluminium oder Stahl, wobei Aluminium das geringere Gewicht mitbringt. Alu ist meist die erste Wahl.

Im High-End-Bereich kommen Rahmen aus Titan zum Einsatz, die als extrem langlebig gelten. Auf den Preis darf man dann jedoch nicht schauen.

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Der MTB-Typ: Hardtail oder Fully

Je nach Nutzung haben sich beim Mountainbike diverse Typen entwickelt, zum Beispiel das „Downhill“ für rasante aber sichere Abfahrten oder das „Trial“ für Kunststücke in schwierigem Gelände. Für unerfahrene Käufer ist das wahrscheinlich Zukunftsmusik. Eine Unterscheidung ist jedoch in jedem Fall zu treffen: zwischen Hardtail oder Fully?

Beim „Hardtail“ wird auf die hintere Federung verzichtet. Das Mountainbike ist damit leichter, einfacher zu pflegen und auch günstiger in der Anschaffung als ein vollgefedertes Mountainbike, das „Fully“. Dafür muss man beim Hardtail im Gelände auf Bequemlichkeit verzichten und hat gerade bei Abfahrten weniger Kontrolle über das Rad. Das Fully (Full Suspension Mountainbike) ist dank seiner Federung in der Lage, Unebenheiten auszugleichen. Das sorgt zugleich für gute Bodenhaftung.

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Bremsen am Mountainbike

Tests fördern regelmäßig große Unterschiede in der Bremswirkung zutage, dennoch gilt: Verfügt das Bike über hydraulische Scheibenbremsen, können Sie sich auf die Hersteller verlassen. Achten Sie beim Kauf des Mountainbikes daher vor allem darauf, dass Sie die Bremshebel gut bedienen können, also die Hebelweite auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Ähnliches gilt auch für die Schaltung, bei denen Hersteller wie Shimano oder Scram für Qualität bürgen. Echte Alternativen zu diesen beiden Herstellern gibt es am Markt nicht.

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