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Sport-Jobs: 7 Tipps für Deine erfolgreiche Bewerbung

LISTICLE | 06.05.2021
Jobs in der Sport-Branche sind begehrt – es gibt meist zahlreiche Bewerber.
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Sport-Jobs sind sehr begehrt. Wer Erfolg bei der Bewerbung im Sport Business haben möchte, sollte sich unbedingt vorab informieren. Mit diesen 7 Tipps hast Du im Vorstellungsgespräch für einen Sport-Job bessere Chancen.

Bei der Bewerbung für eine Stelle im Sport Business erwartet der Arbeitgeber, dass man sich der eigenen Fähigkeiten bewusst ist – und sie unbedingt fürs Unternehmen gewinnbringend einsetzen will. Diese Skills sollten bereits aus dem tabellarischen Lebenslauf hervorgehen. Außerdem gibt es einige weitere wichtige Punkte im Bewerbungsprozess, die du unbedingt beachten solltest.

Mit diesen Tricks punktest du bei der Bewerbung in einem Sport-Unternehmen:

1

Das richtige Outfit im Bewerbungsgespräch

Der erste Eindruck ist der wichtigste. Deshalb muss das Outfit beim Bewerbungsgespräch zur angestrebten Position, zum Unternehmen und vor allem zu deiner Persönlichkeit passen. Wer sich „verkleidet“, fühlt sich unsicher und strahlt das auch aus.

Wer sich schon mal auf der ISPO Munich umgesehen hat, weiß, dass in der Sport-Branche Krawatte und Anzug nicht zwingend erforderlich sind. Zum Vorstellungsgespräch wird eine sportlich-elegante Kleidung empfohlen. Gegen eine saubere, einfarbige Jeans ist nichts einzuwenden. Es darf in einem Sport-Unternehmen also legerer zugehen als beispielsweise bei der Bewerbung bei einer Bank.

Aber übertreibe bitte nicht. Die Gesprächspartner schließen, bewusst oder unbewusst, von der getragenen Kleidung auf dein späteres Auftreten. Sportschuhe sind bei der Bewerbung in einem Sport-Startup keine unmögliche Wahl, im Vorstellungsgespräch für eine gehobene Position bei einem renommierten Sport-Unternehmen aber eher unangemessen.

Vergiss nicht: Das Unternehmen soll auch sehen, dass es dir mit deiner Bewerbung ernst ist.

2

Das richtige Auftreten im Vorstellungsgespräch

Jedes Bewerbungsgespräch ist eine Gratwanderung zwischen respektvoller Zurückhaltung und souveränem, aber nie aufgesetztem oder gar arrogantem Auftreten. Sachlichkeit ist ebenso gefragt wie lockerer Small Talk.

Für deine Bewerbung in einem Sport-Unternehmen bedeutet das: Stelle e eine positive Verbindung zu deinem Gegenüber her. Du kannst ziemlich sicher davon ausgehen, dass dein potenziellen Arbeitgeber selbst Sport treiben oder begeistert verfolgen. Am Wochenende fand ein vielbeachtetes Sportereignis statt? Hervorragend, darüber lässt sich wunderbar (positiv) plaudern. Der Personaler outet sich als leidenschaftlicher Triathet? Frage nach seinem schönsten Rennen und bekunden Respekt für seine Leistung.

Bei jeder Bewerbung gilt es, eine gewisse Etikette einzuhalten. Es beginnt bei der richtigen physischen Distanz und hört bei den Höflichkeitsformen längst nicht auf. Im Zweifelsfall lohnt es sich, einige Stunden und Euro in einen Karriere-Coach zu investieren.

Vergiss nicht: Wie in kaum einer anderen Branche spielen im emotionsgeladenen Sport Business persönliche Sympathien eine große Rolle. Wenn du dich beispielsweise als Sportpsychologe bewirbst bist du klar im Vorteil und kannst deinen Beruf gleich zum eigenen Vorteil nutzen. Der Arbeitgeber muss spüren, dass du ins bestehende Team passen.

3

Sportlich bleiben – die richtige Körperhaltung

Ein trainierter Körper ist bei einer Bewerbung im Sport Business ein klares Plus. Wenn du ein erfolgreicher Sportler bist, solltest du das auch ins Gespräch einfließen lassen, ohne dabei großspurig rüberzukommen.

Aber auch wenn du gerade ein paar Kilo zu viel mit sich herumträgst, ist das nicht tragisch. Denn viel wichtiger als gewaltige Oberarme oder ein trainierter Bauch ist deine Körperhaltung. Und diese kann ganz einfach verbessert werden.

Es heißt nicht umsonst „Körpersprache“, denn deine Haltung sagt viel darüber aus. Wer Selbstvertrauen mitbringt, strahlt dies auch aus. Du bist eher nervös vor einem Vorstellungsgespräch? Nutze den ultimativen Trick der Sportstars, die sich vor einem wichtigen Wettkampf an einem ruhigen Ort Mut zusprechen und sich auf Ihre Fähigkeiten besinnen.

Während des Vorstellungsgesprächs solltest du es vermeiden, verkrampft auf der Stuhlkante zu hocken, die Arme zu verschränken oder sich dauernd ins Gesicht zu fassen. Sitze gerade, aber entspannt, blicke deinem Gesprächspartner freundlich an und halte deine Hände ruhig. Unterstreichende Gesten sind erlaubt.

Vergiss nicht: Du bewirbst dich für einen Sportjob, da ist es durchaus von Vorteil, wenn du nicht so unbeholfen auftrittst.

4

Vorbereitung ist alles

Wenn du dich im Vorstellungsgespräch befindest und die Körperhaltung stimmt, solltest du dich daran erinnern, was du dir in der Vorbereitung hoffentlich erarbeitet hast. Es ist ein legitimer und wirkungsvoller Trick, sich im Vorfeld des Gesprächs gedanklich in die Position des Arbeitgebers oder der Personalabteilung zu versetzen.

Im optimalen Fall hast du dir eine kleine Tabelle erarbeitet: Analysiere das Stellenangebot genau. Dadurch erkennest du die Erwartungen der Gegenseite und schreibe dann die einzelnen Punkte in eine Spalte. Dahinter kannst du nun aufführen, was du jeweils zu bieten hast um der entsprechenden Anforderung gerecht zu werden.

Du hast eine offensichtliche Schwäche im Lebenslauf? Sei darauf vorbereitet, dass man dich dazu befragen wird. Das Defizit zu leugnen, wäre fatal. Hebe lieber hervor, dass du darauf brennst, es in Zukunft besser zu machen.

Zwischen der Vorbereitung und dem eigentlichen Bewerbungsgespräch dürfen getrost einige Tage liegen. Das minimiert das Risiko, dass die Antworten gelernt wirken und hölzern herüberkommen.

Vergiss nicht: Jede deiner Antworten solltest du auf die folgenden drei Worte überprüfen: Teamgeist, Motivation, Selbstbewusstsein. Es sind die Leitthemen des Sport Business.

5

Ratgeber für die Bewerbung: unverzichtbares Wissen

Im optimalen Fall musstest du erst gar nicht erst auf ein Stellenangebot reagieren, sondern das Sport-Unternehmen ist auf dich zugekommen und kennt deinen Lebenslauf genau. Oder du bist zumindest von einer dritten Seite empfohlen worden. Falls nicht, ist es umso wichtiger, nicht in die klassischste aller Personaler-Fallen zu tappen: du kennst das Unternehmen, bei dem du dich Sie sich bewirbst, nicht ausreichend.

Die Vorbereitung sollte keines Falls unterschätzt werden. Beschäftige dich intensiv mit dem Unternehmen und mit der ausgeschriebenen Position. Wer bei Adidas, Puma oder Nike vorspricht, sollte die Firmengeschichte kennen. Wer Karriere in einem Sport-Startup machen möchte, muss sich mit der Gründungsidee vertraut gemacht haben.

Doch du solltest nicht nur das Sport-Unternehmen, sondern auch die Branche kennen. Informiere dich im Vorfeld am besten in entsprechenden Fachmedien – bei ISPO.COM lesen Sie zum Beispiel täglich aktuelle News und Hintergrundberichte (auch als im Newsletter per Mail).

Vergiss nicht: Für den Sportjob, für den du dich interessierst, gibt es wahrscheinlich viele Bewerber. Dein potenzieller Arbeitgeber hat wie der Trainer einer Profimannschaft viele Optionen. Du solltest ihn davon überzeugen, dass du dem Team schnell weiterhelfen kannst.

6

Tabellarischer Lebenslauf - so geht's richtig

Der tabellarische Lebenslauf ist deine Visitenkarte und damit bei der Bewerbung auf Stellenangebote das wichtigste Schriftstück, das du dem Unternehmen übermitteln. Dein Lebenslauf sollte gezielt auf den angestrebten Sport-Job zugeschnitten sein. Diese fünf Tipps solltest du daher unbedingt beachten.

  • Die richtige Form
    Bei der Bewerbung auf ein Stellenangebot sind Formalien wichtig, denn meist ist bei der Sichtung in der Personalabteilung wenig Zeit. Oft entscheiden Sekunden. Ist die Darstellung überfrachtet, fehlerhaft oder mangelt es dem Lebenslauf an Struktur, wird der CV schnell aussortiert.

  • Passende Themen wählen
    Persönliche Daten, die mit den gesuchten Skills der Stellenart übereinstimmen, können einen entscheidenden Vorteil anderen Bewerbern gegenüber bringen.
    Achtung: Eine wörtliche Übernahme von Textpassagen aus dem Stellenangebot in den Lebenslauf gilt als No-Go und führt bei vielen Arbeitgebern im Sport Business.

  • Die richtigen Skills mitbringen
    Sportjob-Bewerber sollten sowohl Hard Skills (Ausbildung, Studium, Berufserfahrung etc.) als auch Soft Skills ( Sportbegeisterung, Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit etc.) mitbringen. Die Fähigkeiten sollten klar ersichtlich sein und gegebenenfalls mit Beispielen hinterlegt sein.

  • Stolperfallen meiden
    Entscheider im Personalwesen legen Wert darauf, dass der Lebenslauf einen „roten Faden“ erkennen lässt. Das bedeutet jedoch nicht, dass „Umwege“ in ihrem CV tabu wären – schließlich tragen sie zum persönlichen Erfahrungsschatz bei. Offensichtliche „Lücken“ im Lebenslauf verlangen nach einer kurzen (!) Erklärung.

  • Authentisch bleiben
    Lügen haben kurze Beine. Treten Unwahrheiten zutage, ist das ein K.o.-Kriterium! Eingeladen wird, wer die fachliche Kompetenz mitbringt und diese schlüssig belegt, aber nur solange hinter dem begehrten Fachmann ein sympathischer Kollege vermutet wird.

Vergiss nicht: Lasse deinen tabellarischen Lebenslauf unbedingt vor dem Absenden von jemanden auf etwaige Fehler gegenchecken.

7

Auf die Soft Skills kommt es an

Bei den Soft Skills geht es um den Umgang mit sich selbst und anderen – Kompromissbereitschaft und Durchsetzungsvermögen, Selbstwertgefühl und die Achtung vor der Arbeit anderer. Viele dieser Eigenschaften sind tief in der Persönlichkeit verwurzeln. Sie sind nötig, um einen guten Job zu machen. Und sie sind nur schwer zu ändern. Wer eine hohe Sozialkompetenz nachweist, ist bei der Bewerbung und späteren Karriere deutlich im Vorteil.

Hier sind die wichtigsten Soft Skills für die Bewerbung und Karriere in der Sport-Branche:

  • Teamgeist
  • Kommunikationsstärke
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Durchhaltevermögen
  • Selbstbewusstsein

Vergiss nicht: Schon in An- und Motivationsschreiben sollten Soft Skills eingebaut werden. Immer im Hinterkopf: Personaler müssen sehr schnell entscheiden, wer die notwendige Zuversicht für eine Karriere in der Sportbranche mitbringt und zum Vorstellungsgespräch kommen darf.

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