Claudia Klingelhöfer
Autor:
Claudia Klingelhöfer

Schweizer Firma kündigt geordneten Rückzug im Laufe des Jahres an

Snowboard-Marke Zimtstern stellt Geschäftstätigkeit ein

Die Snowboard-Marke Zimtstern wird Produktion und Geschäfte schließen. Das hat das Schweizer Unternehmen mitgeteilt. Jedoch überlege man den Bike-Bereich weiter zu führen. Die Gründe für den Rückzug.

Zimtstern-Fahrerin Sina Candrian trägt eine Jacke mit dem charakteristischen Zimtstern-Stern
Zimtstern-Fahrerin Sina Candrian trägt eine Jacke mit dem charakteristischen Zimtstern-Stern

Die Marke Zimtstern gibt es seit 1995. Die Schweizer Firma für Snowboard-Bekleidung machte sich einen Namen mit einem eigenen Stil und umweltverträglichen Materialien. Nach einigen Jahren kam Bekleidung für Skifahrer, Biker und Streetwear hinzu. 

Auch außerhalb der Schweiz gab es zeitweise mehrere Flagship-Stores. „In den letzten Jahren musste Zimtstern jedoch erkennen, dass aufgrund der angespannten Marktlage eine dauerhaft profitable Geschäftstätigkeit nicht mehr möglich ist“, heißt es in einer Erklärung von Zimtstern.

Snowboardbekleidung von Zimtstern: Gründe für das Aus

Trotz Sparanstrengungen sei es nicht gelungen, rentabel zu arbeiten. Die Gründe, die Zimtstern dafür nennt: 

  • Generell nachlassende Bedeutung des Schneesports im Heimmarkt und des Snowboardens im Besonderen
  • die Stärke des  Franken
  • verändertes Konsumverhalten

Die verbleibenden Zimtstern-Stores werden Ende des Frühjahrs 2018 schließen. Die Mitarbeiter wurden bereits im Herbst 2017 über das Aus der Marke informiert.

Die Bikesparte wachse, hieß es von Zimtstern. Deshalb überlege man, diesen Bereich weiterzuführen. Wie das aussehen soll, ist noch nicht bekannt.

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