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LISTICLE/02.05.2022
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der spannendsten Bike-Trends des Jahres 2022

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Radelfahren liegt im Trend. Ob E-Bike, Lastenrad oder Mountainbike: Der nachhaltige Sport funktioniert in den Bergen, genauso wie im Urban Outdoor Lifestyle. Radfahren hat eine jahrhundertealte Tradition - und doch wartet die Branche jedes Jahr mit Neuigkeiten auf. Wir verraten dir, welche Innovationen, Wearables und Gadgets für das Bike-Jahr 2022 die spannendsten sind.

Radfahren boomt – inzwischen ist die Nachfrage nach neuen, innovativen Bikes sogar größer als das Angebot. Bei den momentanen Spritpreisen überlegt nun mal der größte Auto-Fan, ob sich der Weg zur Arbeit nicht mit dem Rad lohnt. Wir finden: ja! Und auch die Bike-Branche kann sich über den neuen Rad-Hype nicht beschweren. Mit einem Umsatz von 6,56 Milliarden Euro war das zweite Corona-Jahr 2021 wieder ein Rekordjahr für die Zweirad-Industrie in Deutschland. Zum Vergleich: 2019 wurden „nur“ vier Milliarden Euro umgesetzt.

Mit dem E-Bike durch die Stadt fahren
E-Bikes werden immer beliebter
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Von 4,7 Millionen verkauften Rädern hatten übrigens fast zwei Millionen einen Elektro-Antrieb - auch das ist eine neue Bestmarke für die Pedelecs/E-Bikes. Der nachhaltige Bike-Sport ist gekommen, um zu bleiben. Ob Urban Outdoor, in der Natur oder im Alltag in der City: Fahrradfahren ist die einfachste Form der Fortbewegung. Kein Wunder, dass auch in der Wearables- und Gadget-Szene rund um’s Rad immer neue Innovationen aufploppen.

Wir stellen die wichtigsten Bike-Trends für das Jahr 2022 vor.

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Das intelligente Fahrradschloss öffnet sich per App

Durchschnittlich etwa 150.000 Fahrräder werden bei den Versicherern jährlich als gestohlen gemeldet. Im Schnitt liegt die Schadenssumme dabei bei weit über 700 Euro. Es lohnt sich also, in ein gutes Fahrradschloss zu investieren. Der neueste Clou sind Schlösser, die sich per App öffnen lassen (z. B. das Smart X 770A“ von Abus). Bei diesen intelligenten Gadgets ist das Smartphone der Schlüssel. Per Bluetooth öffnet sich das Bügelschloss wie von Zauberhand, wenn sich der Besitzer oder die Besitzerin dem Fahrrad nähert. Neben dem Bedienkomfort ist auch die Sicherheit auf einem neuem Level: Wird das E-Bike oder Fahrrad von einer fremden Person bewegt, schrillt das Schloss mit einem Alarmton in 100-Dezibel-Lautstärke los. Per App lässt sich das Schloss übrigens auch für Familienmitglieder freischalten – dann lohnt sich die Anschaffung des teuren Schlosses gleich mehrfach.

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Die multifunktionale Smartwatch für Rad und Co.

Statt einen Fahrradcomputer nutzen immer mehr Rad-Freaks schlaue Smartwatches, die viele nützliche Funktionen in sich vereinen. Der Vorteil: Den schlauen Helfer am Handgelenk hat man immer automatisch dabei. Und für Multisportler gibt es inzwischen viele Geräte, die neben einem Bike-Modus auch gleichzeitig fürs Joggen oder Schwimmen eingesetzt werden können. Radfans sollten beim Kauf der Alleskönner (z. B. von Suunto) auf für sie wichtige Details wie die Synchronisationsmöglichkeit zu Strava oder anderen Trainings-Programmen, lange Batterie-Lebensdauer, Herzfrequenz-Messung und Kalorienverbrauch oder Musik-Abspielmöglichkeiten achten.

Smartwatch
Smartwatches sind immer mit dabei und können auch einen Fahrradcomputer ersetzen
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Taschen-Innovation und kluger Lastentransport

In Zeiten horrend steigender Spritpreise wird das Rad besonders in der Stadt auch als kostensenkendes und nachhaltiges Verkehrsmittel immer wichtiger. Immer mehr Radler wollen ihr Bike deshalb auch multifunktionalen Autoersatz nutzen – inklusive des Transports von Gegenständen. Bei der bekannten TV-Show „Höhle der Löwen“ begeisterten jüngst zwei 17-Jährige Abiturienten mit ihr revolutionären 2bag-Fahrradtasche. Wenn die Radfahrt beendet ist, kann man aus der Fahrradtasche kinderleicht einen Rucksack machen und damit auf dem Rücken weiterlaufen. Ein wirklich cooles und praktisches Gadget. Ebenfalls stark im Kommen sind Lastenfahrräder – aber nicht jeder kann sich die teilweise Tausende Euro teuren Transporthilfen leisten. Deshalb werden 2022 Radanhänger, die sich mit einer Kupplung mit dem Bike verbinden lassen, immer beliebter. Diese gibt es für verschiedene Zwecke – z. B. für den Transport von Kindern, Hunden/Haustieren oder Einkäufen. Mit einem ordentlichen Lastenanhänger lassen sich locker 40 Kilogramm transportieren – der autolose Wochenendeinkauf ist damit gesichert.

Mit einem Fahrradanhänger unterwegs
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Die grünen SUVs: Gravelbikes und SUV-E-Bikes

Mit dem Rennrad im Gelände unterwegs? Was vor ein paar Jahren noch eine belächelte Randerscheinung war, ist 2022 einer der größten Trends im Bike-Markt. Top-Firmen wie Scott, Corratec oder BH bieten die Gravelbikes an, mit denen man mit Rennlenker auf unterschiedlichsten Untergründen unterwegs sein kann. Auch beim E-Bike geht der Trend Richtung Gelände: Dort nennen sich die Gefährte passend zu ihrem Auto-Vorbild SUV-Bikes. Die Top-Modelle von Firmen wie Mulls oder Flyer vereinen eine alltagstaugliche Komplettausstattung mit breiten Reifen. Und schon funktioniert das Zweirad mit Elektroantrieb auch auf rauen Schotterwegen in den Bergen.

Mit dem E-Bike durch das Schneegebirge
Mit Gravelbikes, SUV-Bikes und Co ist man für jeden Untergrund gerüstet
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Die coolsten Apps für Outdoor- und Indoor-Radler

Navigations-Apps wie Komoot oder Bikemap gehören inzwischen längst zum Standardprogramm von digitalisierten Rad-Fans. Es gibt aber inzwischen noch viel mehr App-Angebote für fast alle denkbaren Wünsche bei Radlern. Bike Gear Calculator ist zum Beispiel ein Angebot für sportliche Optimierungs-Fetischisten. Nach der Eingabe von Informationen wie Reifengröße und Gangzahl wird das für die geplante Fahrt und Gelände perfekte Setup empfohlen. Die App passt ihre Empfehlungen zudem an den individuellen Fahrstil an. Eine ganz andere Aufgabe hat die App Endur 8: Sie erinnert abhängig von der Tour an die rechtzeitige Nahrungsaufnahme und verhindert so, dass die NutzerInnen während der Fahrt schlapp machen. Natürlich gibt es auch für die Indoor-Biker eine App: Dank Zwift in Kombination mit einem Turbo-Trainer plus Bildschirm kann man sich via Internet in Echtzeit mit Radlern aus der ganzen Welt messen. Trainingspläne und Workouts gibt es dazu.

Die Fahrradtour mit dem Smartphone planen
Apps wie Komoot oder Bikemap helfen bei der Planung der nächsten Tour
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Komoot