Dr. Regina Henkel
Autor:
Regina Henkel

ZDHC will die Chemikalienverwaltung verbessern

Zero Discharge of Hazardous Chemicals: Schadstoffe aus der Produktion verbannen

Die Abkürzung ZDHC steht für „Zero Discharge of Hazardous Chemicals“ und ist eine Vereinigung von Textil- und Schuh-Herstellern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Schadstoffe völlig aus ihrer Produktion zu verbannen. Gegründet wurde sie 2011. Das ZDHC Programm wird von der gemeinnützigen ZDHC Foundation mit Sitz in Amsterdam geleitet.

Kein Label im eigentlichen Sinn, sondern eine Initiative: Das ZDHC-Programm.
Kein Label im eigentlichen Sinn, sondern eine Initiative: Das ZDHC-Programm.

Ziel ist die Eliminierung gefährlicher Substanzen aus dem Produktionsprozess von Bekleidung. Dazu wurde die Manufacturing Restricted Substances List (MRSL) erarbeitet, eine Liste gefährlicher Chemikalien, die nicht oder nur in definierten Konzentrationen verwendet werden dürfen. Die niedrigen Konzentrationen sollen ausschließen, dass eine absichtliche Nutzung dieser Stoffe möglich ist.

Zero Discharge of Hazardous Chemicals: Screenings in der Lieferkette

Parallel dazu gibt die ZDHC Hilfestellung bei der Suche nach Alternativen, fördert Best-Practice-Lösungen und führt Screenings in der Lieferkette durch. Mit Hilfe von Schulungen will sie die Chemikalienverwaltung verbessern helfen und so eine sichere Chemie fördern. Derzeit haben sich 22 Markenhersteller und 13 Unternehmen aus der Lieferkette und Verbände aus der Mode- und Sportbekleidungsindustrie dem Bündnis angeschlossen. 


Hinter ZDHC verbirgt sich demnach klein Label, sondern eine Vereinigung der Textilindustrie zur Eliminierung schädlicher Substanzen in der Wertschöpfungskette. Hier finden Sie die Infos zur Roadmap Zero.

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