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Erben von Adolf Dassler wollen Markenrechte nutzen

Adidas-Erben auf Konfrontation mit Konzern

Einst zerstritten, jetzt wieder vereint. Die Erben von Adolf Dassler gingen im Streit auseinander, jetzt wird die Funkstille beendet, um den Nachlass und die Rechte des Unternehmensgründers Adolf zu schützen.

Die Weltmeister-Elf Deutschlands 1954 wurde Adolf Dassler mit Fußballschuhen ausgestattet
Die Weltmeister-Elf Deutschlands 1954 wurde Adolf Dassler mit Fußballschuhen ausgestattet

Das hat – wie das Wirtschaftsmagazin „Capital“ in seiner Donnerstagsausgabe vom 19. Mai berichtet - aber nicht nur nostalgische Gründe, denn die Adidas-Erben wollen damit auch ein Geschäft machen. Aus diesem Zweck hat unter anderem der Familienzweig der Bentes auf den Bahamas das Adi Dassler International Family Office eröffnet. Derzeit wird hier das Vermögen von zehn Familien verwaltet, im Verlauf des Jahres 2016 sollen es gar 30 Kunden werden. Zudem soll im Sommer 2017 in Berlin ein Inkubator für Start-ups aus dem Sportbusiness starten.

Lesen Sie hier, wer Adidas als Ausrüster beim FC Chelsea ablöst.

 

Adi Dassler mit seiner Frau Käthe (li) und seinen beiden Töchtern Inge und Karin
Adi Dassler mit seiner Frau Käthe (li) und seinen beiden Töchtern Inge und Karin

„Die Familie will das Erbe Adi Dasslers bewahren“, so Horst Bente, was zum Beispiel bedeutet, dass die Markenrechte etwa für Dasslers Unterschrift geschützt werden sollen.

Der Adidas Konzern ist von diesem Schachzug alles andere als begeistert und hat die Anmeldung der Rechte bereits angefochten. Nach ‚Capital‘-Informationen laufen bereits seit einigen Monaten Gespräche zwischen der Familie und dem Adidas-Management.

Erfahren Sie hier mehr, wie der Adidas-Konzern seine digitale Transformation vorantreibt.


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