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Hauptpressekonferenz der Leitmesse der Sportartikelbranche

ISPO Munich 2018 als Vorreiter für die digitale Zukunft

Auf der ISPO Munich 2018 steht das Thema Digitalisierung im Fokus: Wie sich die gesamte Sportartikelbranche für die Zukunft und die Kunden von Morgen aufstellt. ISPO ist hier ein maßgeblicher Treiber des Business – mit neuen Angeboten wie ISPO Digitize. Das neue Hallenkonzept auf der Messe spiegelt ebenfalls die Weiterentwicklung der Sportartikelwelt wider.

Hans-Hermann Deter, Geschäftsführer von Sport 2000 (links) und Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH
Hans-Hermann Deter, Geschäftsführer von Sport 2000 (links) und Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH

Vom 28. bis 31. Januar schaut das Sportbusiness – wie in jedem Jahr – auf die ISPO Munich 2018 in der bayerische Landeshauptstadt. „In den kommenden vier Tagen wird München wieder zur Heimat der Sportbranche“, sagt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH auf der Hauptpressekonferenz der ISPO Munich 2018. „Uns erwartet eine Fülle von Neuheiten: von Fitness- und Outdoor-Trends über innovative Textilien bis hin zum neuesten Wintersport-Equipment.“

Mehr denn je steht die Herausforderung im Mittelpunkt, wie sich Unternehmen im ganzen Umfang bestmöglich auf die Zukunft aufstellen können. „Wir beschäftigen uns intensiv mit einer zentralen Frage: Wie soll sich die Sportartikelindustrie dem digitalen Wandel stellen?“, sagt Dittrich. „Wir werden die Sportartikelindustrie in eine wettbewerbsfähige Zukunft begleiten und haben dafür ein neues Event-Format geschaffen: ISPO Digitize. Die Veranstaltung wird erstmals im Sommer dieses Jahres stattfinden.“

Die ISPO Munich 2018 ist komplett ausgebucht

Auch in Zeiten des Wandels bleibt die ISPO Munich als Mittelpunkt der Sportbranche der zentrale Anlaufpunkt. „Wir freuen uns, dass auch 2018 alle 16 Hallen wieder komplett ausgebucht sind. Insgesamt begrüßen wir 2.801 Unternehmen aus 55 Ländern, das ist ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Großteil, 88 Prozent, kommt aus dem Ausland“, sagt Dittrich. Die teilnehmerstärksten Länder sind neben Deutschland, China, Taiwan, Italien, Großbritannien sowie die USA und Frankreich. Die wichtigsten Partner sind die European Outdoor Group (EOG), der Bundesverband der Deutschen Sportartikelindustrie (BSI), die Federation of the European Sporting Goods Industry (FESI) und der Weltverband der Sportartikelindustrie (WFSGI) .

Neues Hallenkonzept bildet Wandel der Branche ab

„Um alle relevanten Entwicklungen noch besser darstellen zu können, haben wir unser Hallenkonzept erweitert. Die 16 Hallen sind in acht Segmente unterteilt, die die Entwicklungen in der Sportbranche widerspiegeln“, sagt Dittrich. Unter dem Dach „Snowsports“ findet sich etwa die Vielfalt des Wintersports wieder: Skifahren, Freeski, Snowboarden, Schneeschuhwandern, Langlaufen und Schlittenfahren. Mit jeweils einer Halle mehr präsentieren sich in diesem Jahr die Bereiche Outdoor sowie Health & Fitness.



Der Kontakt zum Konsumenten wird immer wichtiger

Der Kontakt zum Konsumenten ist unseren Ausstellern heute wichtiger denn je. „ISPO geht auch hier neue Wege: mit der ISPO Munich Week of Sports tragen wir die Sporteuphorie in die Stadt. Zusammen mit Händlern und Fitness-Partnern finden eine Woche lang zahlreiche Events in München statt“, sagt Dittrich. Von Yogasessions bei Keller Sports bis hin zum “Biathlon Camp” bei Sporthaus Schuster sind zahlreiche Aktionen geplant.

Der Startschuss fällt mit dem ISPO Munich Night Run am 27. Januar im Olympiapark. Die Läufer können zwischen einer 5 und 10 Kilometer langen Strecke durch den Olympiapark wählen. Bislang haben sich mehr als 300 Teilnehmer für den Lauf angemeldet. „Ich werde auch daran teilnehmen und freue mich schon sehr auf diesen Lauf“, sagt Dittrich.

Digitalisierung verändert auch Messen

Die Digitalsierung verändert ganze Branchen und damit auch das Messewesen. „In der Unternehmensstrategie 2021 der Messe München ist die Digitalisierung eine tragende Säule: Vor einem Jahr haben wir einen eigenen Geschäftsbereich Digital gegründet und einen Chief Digital Officer eingestellt“, sagt Dittrich.

ISPO hat bereits 2010 begonnen, zusätzlichen Mehrwert für die Kunden über die reine Messeveranstaltung hinaus zu schaffen. „Wir haben Angebote für die Branche entwickelt, die 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag und weltweit funktionieren. Dieses Angebot haben wir über die Jahre hinweg kontinuierlich ausgebaut. Heute gilt ISPO in der internationalen Messelandschaft als Vorreiter für die digitale Zukunft“, sagt Dittrich.

„Mit ISPO.com haben wir vor zwei Jahren ein Content-Portal geschaffen, das bis heute mehr als fünf Millionen Besucher generiert hat, davon mehr als 50 Prozent Endverbraucher“, sagt Dittrich. „Damit bauen wir unsere Reichweite über die Messehallen hinaus Richtung Konsument aus – ohne den Charakter einer Fachmesse dabei aufzugeben.“



ISPO Digizite Area bildet digitale Transformation ab

Die digitale Transformation hat die Struktur der Sportindustrie entlang ihrer Wertschöpfungskette bereits verändert. „Ob neue Produktionstechniken, die zunehmende Verschmelzung von Technologie und Funktion bei Sportartikeln oder veränderte Marketing- und Vertriebsaktivitäten, die den Kunden in den Mittelpunkt stellen: Die Systeme werden immer komplexer und erfordern neues Know-how“, sagt Dittrich. „Oft fehlt dieses Wissen sowie die digitale Kompetenz in den Unternehmen. Die sind jedoch essenziell, um die unzähligen digitalen Lösungen auf dem Markt zu verstehen und richtig einzusetzen.“

Deswegen hat ISPO das neue Format ISPO Digizite ins Leben gerufen. „Als Partner und Wegbereiter der Branche möchten wir unsere Kunden in eine digitale, wettbewerbsfähige Zukunft führen. Im Rahmen der ISPO Digitize Area in Halle A4 erhalten Besucher einen Vorgeschmack auf das, was wir im Sommer im größeren Format fortsetzen werden“, sagt Dittrich. Am 28. und 29. Juni findet dann zum ersten Mal der jährliche Summit mit Thema Digitalisierung für Sportfachhandel und Sportartikelindustrie statt.

Mit dem Digital Readiness Check Handlungsbedarf bestimmen

Der wie ein Zukunftslabor aufgebaute Bereich, die ISPO Digitize Area, widmet sich ganz der digitalen Transformation in der Sportindustrie. Auf über 1.000 Quadratmetern können sich Vertreter des Sportfachhandels, Hersteller und Marken einen Überblick über digitale Technologien und Dienstleistungen verschaffen. Mithilfe des Digital Readiness Checks können Unternehmen ihren digitalen Stand ermitteln. „Ein neues Tool, das den Teilnehmern die Frage beantwortet: Wie „bereit“ ist mein Unternehmen für die Digitalisierung? Mit dem Test wird das eigene Unternehmen auf den digitalen Prüfstand gestellt“, sagt Dittrich.

Adidas zeigt digitale Lösungen

Im Ausstellungsbereich wird adidas als digitaler Vorreiter und technologischer Innovationsführer innerhalb der Sportbranche seine digitalen Lösungen zeigen. Es ist die Fortsetzung dessen, was letztes Jahr mit dem gemeinsamen Symposium im Rahmen der ISPO Munich 2017 begann. „In seinem Digital Showroom zeigt adidas, wie das Unternehmen seine Wertschöpfungskette digitalisiert hat, teilt seine Erfahrungen und trägt mit diesem Wissenstransfer bei, die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Branche sicher zu stellen“, sagt Dittrich.

Darüber hinaus präsentiert sich Lectra, ein weltweit führendes Unternehmen für integrierte Softwarelösungen für die Textilindustrie. Im Retail Lab werden die neuesten Technologien für den Point of Sale vorgestellt. Zudem erfahren die Besucher im ISPO-Showroom mehr über die einzelnen ISPO-Produkte.



Sport 2000 und ISPO unterstützen Händler digital

Als erfolgreichstes Unternehmensnetzwerke im Handel, mit einem Umsatz von 1,89 Milliarden Euro im Jahr 2017, ist Sport 2000 ein langjähriger Partner von ISPO. Geschäftsführer Hans-Hermann Deters betont die Bedeutung, die verbundenen Unternehmen für die Bedeutung Digitalisierung zu überzeugen. „Zukunft braucht Veränderung, deshalb unterstützen wir unsere Händler mit einem entsprechenden Leistungsportfolio. Am Ende drehe sich alles um den Kunden, den müssen wir überzeugen, dass wir besser als der reine E-Commerce sind.“

„Wir digitalisieren Orte, Prozesse und Kommunikation und werden dadurch ein genossenschaftliches Datennetzwerk für unsere Händler“, sagt Deters. „Der Datenaustausch ist hierbei aber nicht einseitig, sondern funktioniert als shared Economy.“ Datenmanagement ist für Deters und Sport 2000 das zentrale Element der Digitalisierungsstrategie, auch etwa das Thema digital Pricing wird eine große Rolle spielen.

Die ISPO Munich ist für Händler relevant und wichtig

„Ich bin sehr dankbar, dass ISPO das Thema Digitalisierung als größten Wachtsturmstreiber aufgreift, denn wir wissen, dass viele Händler noch Berührungsängste haben. Wir werden gemeinsam die Händler mobilisieren“, sagt Deters. „Ich mache meine Zusage, dass wir uns im Sommer, bei ISPO Digitize im Juni, ebenfalls einbringen. ISPO hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark gewandelt und was wir heute gemeinsam ansprechen, sind die Themen der Zukunft. Deshalb ist die ISPO Munich für unsere Händler relevant und wichtig.“

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