Claudia Klingelhöfer
Autor:
Claudia Klingelhöfer (Chefredakteurin)

Martin Stolzenberger und Markus Kasperbauer lösen Max Hofbauer ab

Bergzeit benennt zwei neue Geschäftsführer

Der Outdoorhändler Bergzeit hat sich von Max Hofbauer als Geschäftsführer getrennt. Stattdessen setzt der Online- und Filialhändler jetzt auf eine Doppelspitze mit Martin Stolzenberger und Markus Kasperbauer, die die Leitung des Unternehmens übernehmen sollen.

Die beiden neuen Bergzeit-Geschäftsführer Martin Stolzenberger und Markus Kasperbauer
Martin Stolzenberger und Markus Kasperbauer 

Stolzenberger verantwortet bei dem Otterfinger Unternehmen künftig die Bereiche Einkauf, Verkauf, Marketing und Web Operations. Er war zuletzt Key-Account-Manager der Oberalp-Gruppe, mit der Bergzeit (unter dem Dach der Sportler AG) im Südtiroler Familienunternehmen Oberrauch verbunden ist. Davor war Stolzenberger bereits Einkaufsleiter bei Bergzeit. 

Markus Kasperbauer arbeitete zuletzt als Business Process & Project Manager bei Bags and More, nachdem er bei Sport Bittl vier Jahre lang die Bereiche E-Commerce und Logistik geführt hatte. Logistik, Customer Service, Administration, HR und IT gehören zu seinem neuen Verantwortungsbereich als Bergzeit-Geschäftsführer. 

 

Zu der überraschenden Trennung von Maximilian Hofbauer sagte Gesellschafter Jakob Oberrauch: „Maximilian hat über drei Jahre mit großartigen Einsatz, sehr viel Expertise und Geschick die Marke Bergzeit weiterentwickelt und sie zu neuen Höhen geführt.“ Der Umbau an der Unternehmensspitze wurde von Bergzeit mit dem „massiven Wachstums und der zunehmenden Komplexität der Abläufe sowie der Anforderungen der Kunden und Partner“, begründet. 

„Im Rahmen dieser Umstrukturierung wurde beschlossen, sich von Geschäftsführer Maximilian Hofbauer zu trennen“, sagte Oberrauch. Hofbauer ist bereits seit Mitte August nicht mehr bei Bergzeit. In einer Abschiedsmail schrieb er, dass er stolz sei, ein starkes Team übergeben zu können: „Es war eine einmalige Chance, ein bereits erfolgreiches E-Commerce-Unternehmen schlichtweg in nahezu allen Belangen neu aufzusetzen und für die ehrgeizigen Zukunftspläne stark zu machen. Dabei musste in den letzten drei Jahren wirklich jeder Stein umgedreht werden und die Herausforderungen dabei waren so spannend wie sie vielfältig waren.“

Das Unternehmen sieht seine Zukunft in Komplettangeboten für Outdoor- und Bergsportfans. So werden auf der Online-Plattform neben Produkten und Inhalten zu Bergsportthemen seit Kurzem auch Kurse und Reisen angeboten.  

Claudia Klingelhöfer
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