Sportbusiness/18.12.2017

Deutschlands Sportler des Jahres: Dahlmeier, Rydzek und die Beachvolleyballerinnen

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Die deutschen Sportjournalisten haben sich entschieden: Biathletin Laura Dahlmeier, der Nordische Kombinierer Johannes Rydzek und die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst sind ihre Sportler des Jahres 2017. 

Deutschlands Sportler des Jahres
Deutschlands Sportler des Jahres

Die Erfolge der deutschen Wintersportler überzeugten auch die 1300 Sportjournalisten. Gleich zwei von drei Titeln gingen an Wintersportler. Das war das letzte Mal 2006 der Fall als die Biathletin Kati Wilhelm und Michael Greis gewählt wurden. 

Für Laura Dahlmeier ging bei der Gala in Baden-Baden eine äußerst erfolgreiche Woche zu Ende. Zuerst war sie beim Weltcup in Annecy dreimal aufs Treppchen gelaufen. Jetzt folgte die Wahl zur Sportlerin des Jahres. Die Biathletin war die überragende Athletin der vergangenen Biathlon-Saison: Sieg im Gesamtweltcup und fünfmal WM-Gold, einmal Silber. Schwebebalken-Weltmeisterin Pauline Schäfer wurde von den Sportjournalisten auf Rang zwei gewählt.

Walkenhorst und Ludwig wiederholen Erfolg

Jetzt ist Dahlmeier die große Hoffnung für die Olympischen Spiele in Pyeongchang. Dort will auch Johannes Rydzek ergfolgreich sein. Er wurde zum Sportler des Jahres gewählt.

Der Nordische Kombinierer blickt auf eine ähnlich erfolgreiche Saison zurück wie Dahlmeier: Bei der Nordischen Ski-WM wurde er viermal Weltmeister und im Gesamtweltcup Zweiter. Rydzek verdrängte bei der Sportler-des-Jahres-Wahl Ironman-Sieger Patrick Lange auf Rang zwei.  

Mit Krücken kam Kira Walkenhorst zur Gala. Sie hatte im Sommer zusammen mit ihrer Partnerin Laura Ludwig WM-Gold im Beachvolleyball gewonnen. Walkenhorst war erst vor kurzem an der Hüfte operiert worden. Sie freute sich zusammen mit Ludwig sogar über die zweite Auszeichnung zur Mannschaft des Jahrs in Folge. 

Nach ihrem Olympiasieg hatte das Beachvolleyball-Duo schon im vergangenen Jahr den Preis geholt. In diesem Jahr verdrängten die Beiden den Ruder-Achter auf Rang zwei. Die deutschen Fußballer, im Sommer noch Confed-Cup-Sieger, wurden nur Fünfte.