Autor:
Constantin Duge

eSports boomt und schafft Möglichkeiten der Fortbildung

Erste Deutsche Universität bietet eSports-Studiengang an

In Südkorea und Schweden gibt es schon seit längerem die Möglichkeit das Fachgebiet „eSport“ als Studiengang zu wählen. Nun bietet auch der private Fernstudienanbieter HAM zum Wintersemester 2018/19 als erste Universität in Deutschland einen Bachelor-Studiengang im eSports Management an. 

Zuhörer in einem Gaming-Konferenzraum

Die HAM (Hochschule für angewandtes Management) ist Bayerns größte private Universität und reagiert auf den schnell wachsenden eSport-Markt, der unzählige Menschen in Deutschland und der ganzen Welt fasziniert. Der Semi-virtuelle-Studiengang beinhaltet die Grundstruktur aus: Sportmanagement, BWL und Rechtslehre mit dem Fokus auf eSports.

Studiengang eSports Management: Staatlich anerkannt

„Inhaltlich bauen wir im Studiengang auf drei Säulen: Professional Gaming, die klassische Sportthematik und den Entertainment- und Marketing-Faktor. In diesem Studium entwickeln wir die digitalen Sportgestalter von morgen“, sagt Tobias Benz, Leiter für eSports an der Hochschule.

Der Abschluss als Bachelor of Arts in Sportmanagement ist staatlich anerkannt und kann in einem Zeitraum von 7 Semestern (Vollzeit) an den Standorten München, Berlin, Unna, Hamburg und Wien absolviert werden. Die Studiengebühren liegen bei 450.- Euro pro Monat. Mehr Infos zu dem Studiengang gibt es hier.

Was macht ein eSport Manager?

Die Tätigkeiten eine eSports Managers erstrecken sich auf Organisation, Marketing, Controlling und das Personalwesen, also alle Tätigkeiten, die klassische Disziplinen der BWL abdecken, nur auf eSports zugeschnitten. 

Wie viel verdient man als eSports Manager?

Das Gehalt variiert und hängt von Arbeitgeber, Berufserfahrung und Position ab. Im Bereich eSports Management sind Einstiegsgehälter von 35.000 bis 40.000 Euro möglich, im Durchschnitt verdient man zu Beginn aber zwischen 2.000 und 3.000 Euro brutto im Monat. 

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Constantin Duge


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