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Verband Deutscher Sportfachhandel: Drei Fragen an den neuen Generalsekretär

VDS: Neuer Generalsekretär Stefan Herzog will Digitalisierung im Handel vorantreiben

Der Verband Deutscher Sportfachhandel (VDS) rückt mit seinem neuen Generalsekretär Stefan Herzog die Digitalisierung des Sportbusiness in den Fokus. ISPO.com sprach mit Herzog über seine Pläne.

Stefan Herzog ist neuer Generalsekretär des VDS
Stefan Herzog ist neuer Generalsekretär des VDS

Mit der ISPO Digitize startete auch der Verband Deutscher Sportfachhandel (VDS) im 108. Jahr seines Bestehens ins digitale Zeitalter der Transformation im internationalen Sportfachhandel.

Für die dazu auf Verbandsseite nötigen Veränderungen in der Arbeit des Berufsverbandes holte sich VDS-Präsident Werner Haizmann, der zugleich auch Präsident des europäischen Fachhändlerverbandes Fedas ist, mit Stefan Herzog (57) einen Branchenexperten an die Seite. Herzog übernimmt beim VDS, der seit Jahrzehnten im deutschen Handelsverband HDE die Interessen des Sportfachhandels vertritt, ab sofort das neue Amt eines Generalsekretärs. Damit unterstützt und verstärkt er zielgerecht sowohl die bisherige Verbandsarbeit von Präsident Werner Haizmann als auch die seiner rechten Hand Karin Höcker.

VDS will Sparringspartner für Handelskollegen sein

Stefan Herzog beschäftigt sich intensiv mit Fragen und Lösungen rund um das sich ändernde Kundenverhalten im digitalen Kontext des Sportfachhandels. Damit will er für den VDS künftig Sparringspartner für die Verbandskollegen im Handel sein.

VDS-Generalsekretär Stefan Herzog ist Inhaber der Beratungsfirma Herzog SportsConnection und Investor im Sportbereich unter anderem bei KellerSports. Zuvor war er lange Jahre Geschäftsführer bei Sport Scheck.

Im Gespräch mit ISPO.com erklärt Stefan Herzog, wie er den deutschen Sportfachhandel auf dem Weg zum digitalen Business unter die Arme greifen will.

„Schnelle Wege zum Handel"

ISPO.com: Herr Herzog, eine Ihrer wichtigsten Aufgaben wird es sein, den Verband in die digitale Zukunft zu führen. Welche Pläne haben Sie konkret?
Stefan Herzog: Zunächst werde ich mit dem Team rund um den Präsidenten Werner Haizmann anschauen, wo der Verband steht. Es geht dann im Wesentlichen darum, die Organisation so aufzustellen, dass es schnelle Wege zu den Partnern im Handel gibt und wir mit den entsprechenden Themen antreten. Ohne Relevanz des Verbands in unserem disruptiven Umfeld haben wir keine Daseinsberechtigung. Daran werden wir arbeiten.

Sie wollen „Sparringspartner“ für die Verbandskollegen aus dem Handel sein. Was dürfen die Händler von Ihnen an Hilfestellung erwarten?
Die Händler werden fast täglich mit neuen Herausforderungen des Geschäftsmodells konfrontiert. Hier wollen wir zusammen mit Partnern und Dienstleistern ein Portfolio an Möglichkeiten anbieten, das eigene Geschäft zu durchleuchten und gegebenenfalls Dinge zu adaptieren. Das ist natürlich nicht von heute auf morgen zu machen, aber wir haben hier schon einige Ideen.
 

ISPO Digitize ist perfekte Plattform

Wie wichtig sind bei dieser Entwicklung Branchen-Events wie ISPO Digitize?
ISPO Digitize ist aus meiner Sicht eine perfekte Plattform für den Händler, auch für die Industrie übrigens, um sich ein Bild unseres Marktes und der vielschichtigen

Veränderungen und Möglichkeiten zu machen. Das Geschäftsmodell des Handels ist in einem extremen Wandel und ich muss als Händler bewusst meine Entscheidungen treffen, welchen Weg ich hier einschlagen will. Wichtig ist, dass wir ja bei der Transformation in unserem Handelsumfeld nicht nur von digitalen Elementen sprechen.

Die Veränderungen betreffen die gesamte Wertschöpfungskette. Hier bietet die ISPO mit dem Digital Readiness Check eine praxisorientierte Hilfe an. Ich kann nur raten, diesen einmal für das eigene Geschäft zu durchlaufen.
 

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