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Starker Franken schwächt Schweizer Sportartikelhersteller

Calida: Gewinn und Umsatz brechen ein

Mit einem deutlichen Umsatz-Minus beendete die Calida-Gruppe, die neben Sport- und Outdoor-Kleidung auch Unterwäsche herstellt, ihr Geschäftsjahr 2015.

Calida-CEO Felix Sulzberger musste zum Abschied bittere Unternehmenszahlen präsentieren: Ab April 2016 kommt ein neuer Chef.
Calida-CEO Felix Sulzberger musste zum Abschied bittere Unternehmenszahlen präsentieren: Ab April 2016 kommt ein neuer Chef.

Das Schweizer Unternehmen verzeichnete einen Rückgang von 12,9 Prozent und schloss das Jahr mit einem Umsatz von 359 Millionen Schweizer Franken ab. Dies entsprach im März 2016 etwa 328,4 Millionen Euro.

Der Betriebsgewinn (EBIT) brach sogar um 20,8 Prozent ein und lag damit bei 21,5 Millionen Franken. Das Konzernergebnis ging um 28,1 Prozent von 23,6 auf 17 Millionen Schweizer Franken zurück. 

Als Grund nannte das Unternehmen den ungünstigen Wechselkurs wegen des starken Frankens. Außerdem habe man den strategischen Fokus auf eine „organischen Entwicklung“ gelegt.


„Es ging nicht zuletzt darum, die Ertragskraft der Marken aus der Übernahme der französischen Lafuma-Gruppe zu stärken“, sagte CEO Felix Sulzberger, der bereits für April 2016 seinen Rücktritt angekündigt hat.

Für das Jahr 2016 erwartet Calida eine Entspannung des Wechselkurses und damit einen leichten Anstieg der Geschäftszahlen. Vorallem Umsatz und operativer Gewinn sollen wieder wachsen.

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