Autor:
Martin Jahns

Reaktion auf stagnierende Westeuropa-Zahlen

Adidas baut Westeuropa-Management um

Während Adidas global wächst, tut sich der Sportartikelkonzern ausgerechnet im Heimatmarkt Westeuropa schwer. Nun hat Adidas reagiert und zwei Posten neu besetzt.

Der Firmensitz von Adidas in Herzogenaurach.
Der Firmensitz von Adidas in Herzogenaurach.

Adidas hat auf stagnierende Geschäftszahlen in Europa reagiert und mit Arthur Hoeld einen neuen Generaldirektor für Westeuropa installiert. Bereits zum 1. Juli 2018 hat der 48-Jährige Deutsche seinen neuen Posten eingenommen. Alain Pourcelot, der zuvor für das Westeuropa-Geschäft verantwortlich zeichnete, wechselt in die Leitung der Training-Einheit.

Hoeld war zuvor von 2011 bis 2017 Leiter von Adidas Originals. Im Februar 2017 wurde er Senior Vice President Global Brands and Business Development.

Außerdem wurde Guillaume de Montplanet zum Senior Vice President der Marke für Westeuropa befördert.

Westeuropa: Adidas stagniert, Puma und Nike wachsen

Eigentlich gaben die vergangenen Quartalszahlen bei Adidas Grund zur Freude bei den Herzogenaurachern: Die positive Prognose für das Gesamtjahr 2018 wurde im zweiten Quartal bestätigt. Vor allem in Nordamerika und China präsentierte Adidas starke Zahlen.

Doch ausgerechnet auf dem Heimatmarkt Westeuropa stagnierte der Sportartikelhersteller, verzeichnete zuletzt sogar bei 1,42 Milliarden Euro Umsatz einen Rückgang von 0,1 Prozent. Die Konkurrenten Nike und Puma wuchsen dort zuletzt noch.

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Martin Jahns
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