Running/23.11.2020

Kanadische Studie: Laufen macht schlauer

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Ein Grund mehr für das Laufen auch im Corona-Winter: Die University of Calgary kommt in einer Studie zum Ergebnis, dass Laufen und andere Workouts Gehirnfunktionen und das Erinnerungsvermögen verbessern. Die Macher hoffen sogar auf einen Effekt für die Alzheimer- und Demenzforschung.

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Laufen und Aerobic-Übungen regen die Hirndurchblutung an.

Dass Laufen und Joggen die körperliche Gesundheit stärken, ist auch auf ISPO.com schon ausführlich behandelt worden. Doch wie eine Studie der kanadischen University of Calgary nun herausgefunden hat, regt Laufen auch das Gehirn an. Laut der Studie, die von der American Academy of Neurology (AAN) veröffentlicht wurde, steigern regelmäßiges Laufen und Aerobic-Workouts bereits nach sechs Monaten die Gehirntätigkeit um 5,7 Prozent. Verbesserungen der Hirnaktivität waren dabei unabhängig vom Alter festzustellen.

Marc Poulin, einer der Autoren der Studie, dazu: „Selbst im höheren Alter kann der Nutzen eines regelmäßigen Trainingsprogramms für das Gehirn immens sein. Aerobic-Übungen regen den Blutkreislauf im Körper an. Wie wir in unserer Studie feststellen konnten, können sie aber auch die Durchblutung des Gehirns anregen. Vor allem in Bereichen, die für Sprachfertigkeit und kognitive Funktionen verantwortlich sind.“

Macher hoffen auf Einfluss auf Alzheimer- und Demenzforschung

So sei bei den 206 Probanden (Durchschnittsalter: 66 Jahre) nach sechsmonatigem regelmäßigen Training an mindestens vier Tagen pro Woche bei einem Test der Hirnaktivität eine Verbesserung von 5,7 Prozent bei kognitiven Prozessen festgestellt worden. Kognitive Prozesse sind Kontrollprozesse, die vor allem dann eingesetzt werden, wenn automatisiertes Handeln nicht mehr ausreicht. Im Schnitt wurde eine Verbesserung des Redeflusses um 2,4 Prozent ermittelt.

Zudem stieg die Durchblutung des Gehirns um 2,8 Prozent. So wurden laut Poulin „Hirnregionen durchblutet, die für Artikulation, Erinnerungsvermögen und Geistesschärfe verantwortlich sind“. Nun hoffen die Macher sogar, dass ihre Studie auch für die zukünftige Erforschung von Alzheimer und Demenz hilfreich sein kann.

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