Claudia Klingelhöfer
Autor:
Claudia Klingelhöfer

Messe München und vier weitere Kandidaten im Bewerbungsprozess

EOG erklärt Zeitplan für Vergabe der Outdoor-Messe

Die European Outdoor Group hat einen Einblick in den Bewerbungsprozess für die Vergabe der Outdoor-Messe ab dem Jahr 2019 gegeben. Der Vergabeprozess ist Teil der Vision 2020 (V2020) der EOG. Dieser bestimmt die langfristige Zukunft der Outdoor als Europas Messe für die Outdoor-Industrie. 

Freigelände auf der Outdoor in Friedrichshafen
Freigelände auf der Outdoor-Messe in Friedrichshafen

Die Outdoor-Messe findet 2018 wie bisher in Friedrichshafen statt. Für die Ausrichtung ab 2019 gibt es mehrere Bewerber. Aus diesen wurden fünf Messen  von der EOG eingeladen, ausführliche Bewerbungen einzureichen: Messe München, Messe Friedrichshafen, Fiera Milano, Messe Hamburg und Messe Stuttgart. 

Diese Bewerbungen werden derzeit von einem externen und unabhängigen Expertenkomitee geprüft. Diese Experten werden Anfang Dezember 2017 ihre Ergebnisse dem EOG-Vorstand präsentieren. Das Komitee prüft auch, ob die Bewerbungen den Kriterien der Vision 2020 entsprechen. 

 

Messen präsentieren Bewerbungen im Januar

Alle Messen, die die vorgegeben Kriterien erfüllen, dürfen ihre Bewerbung während der jährlichen EOG-Generalversammlung präsentieren. Dies wird am 27. Januar im Vorfeld der ISPO Munich in München sein. Danach wird es ein Wahlverfahren geben, welches von einem unabhängigen Wahl-Unternehmen geleitet wird. Alle Bewerbungspräsentationen werden nach der Sitzung im Januar allen EOG-Mitgliedern zugänglich gemacht.

Dann haben die EOG-Mitglieder Zeit sich ein genaues Bild von den Bewerbungen zu machen. Das finale Datum, bis zu dem sich die Wahlberechtigten auf einen Kandidaten festlegen müssen, wird noch bestimmt. Die Messe, die die Mehrheit der Stimmen erhält, wird Ausrichter der Outdoor-Messe ab 2019.   

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