Autor:
Martin Jahns

Fahrrad in Corona-Krise gefragt wie nie

Bike-Boom hält an: Mai stärkster Branchen-Monat der Geschichte

Das Fahrrad ist in der Corona-Krise in Deutschland gefragt wie nie. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) hat nun verkündet, dass der Mai der stärkste Monat in der Geschichte der Bike-Branche war.

Biken auf den Isartrails
Die Fahrrad-Branche erlebte einen Mai wie nie zuvor.

„Der Mai war der stärkste Monat, den die Branche jemals erlebt hat“, sagte Sprecher David Eisenberger vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) der Deutschen Presse-Agentur.

Die Einbußen aus den ersten Monaten der Corona-Krise hätte ein Großteil der Hersteller wieder ausgeglichen, sodass die Jahresumsätze voraussichtlich auf Vorjahresniveau liegen werden. Es sei denn, es gebe neuerliche strikte Ausgangsbeschränkungen.

Einstiegs- und Kinderräder, aber auch E-Bikes seien besonders gefragt. Der ZIV empfiehlt Kunden aufgrund der hohen Nachfrage bei gleichzeitig drohenden Lieferengpässen, mehrere Radhändler anzusteuern.

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„Die Branche arbeitet an der Grenze des Machbaren“

„Es wird mit Hochdruck nachproduziert, aber bei den Herstellern gibt es ebenfalls Einschränkungen durch Hygieneauflagen“, so Eisenberger.

Die kritischste Phase könne laut Tobias Hempelmann, stellvertretender Vorsitzender vom Verband des Deutschen Zweiradhandels (VDZ), aber noch kommen: „Der Ausfall asiatischer Vorlieferanten wird erst in ein bis zwei Monaten richtig relevant werden.“

Hempelmann, der selbst Radhändler ist, arbeite derzeit 80-Stunden-Wochen. Keine Einzelheit in diesen Tagen: „Die Branche arbeitet an der Grenze des Machbaren.“

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Martin Jahns
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