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6OX: Neuer ergonomischer E-Bike-Sattel setzt Erfolgsserien fort

SQlab präsentiert neuen Sattel für E-MTB-Fahrer und Gravity-Biker

Mit dem revolutionären Stufendesign der Ergowave- und Ergolux-Sattelserie hat sich SQlab bereits im Road- und MTB-Sektor etabliert. Nun stellt der Taufkirchener Radzubehör-Spezialist einen neuen Sattel vor, der die Vorteile der Erfolgsmodelle vereint: den 6OX. Wir verraten, was den neuen E-Bike-Sattel auszeichnet und für wen er sich eignet.

Der 6OX E-Bike-Sattel überzeugt im Praxistest.
Der 6OX E-Bike-Sattel überzeugt im Praxistest.

Der 6OX Sattel wartet mit einer überarbeiteten Sattelform auf, die perfekt auf die Bedürfnisse von Enduristen abgestimmt ist. Im Vergleich zu den Ergolux- und Ergowave-Sätteln verfügt der 6OX über eine breitere (46mm) und längere Nase mit einer flachen, maximal großen Auflagefläche. Das kommt vor allem E-MTB-Sportlern zugute, die öfter bei Anstiegen im Gelände auf dem Sattel sitzen bleiben.

Die Sattelnase des 6OX wurde verlängert und verbreitert um auf die Bedürfnisse von E-MTB-Fahrern einzugehen.
Die Sattelnase des 6OX wurde verlängert und verbreitert um auf die Bedürfnisse von E-MTB-Fahrern einzugehen.

Die verlängerte Sattelform des 6OX bewirkt zudem, dass Biker auch bei Schwerpunktverlagerung in Richtung Sattelspitze noch Druck auf den Sattel ausüben können. Das verhindert, dass das Hinterrad an Traktion verliert und zugleich das Vorderrad steigt – ideale Voraussetzungen für unbeschwerten Spaß auf dem E-MTB und Gravity-Bike. Für zusätzlichen Halt sorgt das Gripmaterial auf der erhöhten Stufe, das ein Abrutschen nach hinten verhindert. Insbesondere an den Kanten ist der Sattelbezug außerdem robust und extrem stabil gestaltet.

Mehr Komfort für E-MTB-Fahrer durch ergonomische Sattelform

Die sich vom Heck nach vorne streckende wellenförmige Erhebung des Sattels vermindert den Druck im Damm- bzw. Schambeinbereich deutlich. Dazu trägt auch die bewährte im Niveau tieferliegende, leicht gewölbte Sattelnase bei. Die Polsterung ist etwas komfortabler als bei den vortriebsorientierteren Modellen.

Durch die durchdachte Konstruktion und den erhöhten Komfort ist der 6OX der perfekte Sattel für lange und steile Anstiege auf dem E-MTB und sorgt für bestmögliche Entlastung. So muss der Fahrer keine kraftraubenden Schutzhaltungen mehr einnehmen und die ganze Energie steht dem Vortrieb zur Verfügung.

Im Video erklärt Profi Guido Tschugg welche besonderen Anforderungen beim E-MTB-Sport an Sattel und Cockpit gestellt werden:

Mehr Bewegungsfreiheit dank Active-Satteltechnologie

Wie auch bei den anderen Sätteln, ist der 6OX mit der bewährten Active-Technologie erhältlich. Diese kann je nach Körpergewicht und Fahrstil an den Fahrer mittels drei verschieden harter Gummieinlagen abgestimmt werden. Die Satteltechnologie erlaubt die seitliche Beckenbewegung um etwa 7 Grad und macht so die Tretbewegung effizienter. Zudem werden die Bandscheiben mobilisiert und der Druck auf die Sitzknochen minimiert. Voraussetzung für die bestmögliche Performance ist, dass die Sattelpassform perfekt auf den Fahrer abgestimmt ist.

Um für jede Körperanatomie die richtige Sattelbreite zu finden wird mittels Sitzknochenabstandsmessung (entweder bei Händler oder durch das online bestellbare Vermissmich-Kit ermittelt. Er ist in vier Breiten von 13-16cm erhältlich und wiegt faire 285 Gramm.

Robuste Oberfläche und Grip-spendende Applikationen verhindern ein Wegrutschen.
Robuste Oberfläche und Grip-spendende Applikationen verhindern ein Wegrutschen.

Praxischeck: Der 6OX im Test

Was in der Theorie und in Zusammenarbeit mit versierten Sportmedizinern aufwendig entwickelt wurde, wird nun dem Praxistest unterzogen. Im Rahmen unseres Endurobike-Tests haben wir den 6OX Sattel zwischen Wurzelfeldern, Drops und Steilabfahrten, Spitzkehren und Matsch einem Kurztest unterzogen. Bei regnerischen Bedingungen musste der E-Bike-Sattel beweisen, was in ihm steckt.

Gerade bei Nässe zahlt sich die extrem griffige Oberfläche im hinteren Stufenbereich aus. Sie verhindert auch auf der nassesten Fahrbahn das Wegrutschen nach hinten. Auch die unscheinbare Grip-Applikation im Nasenbereich erfüllt ihren Zweck, wenn man bei steilen Gegenanstiegen weit nach vorne rutschen muss, um das Vorderrad zu bändigen.

Trotz einiger unfreiwilliger Bodenkontakte konnte der 6OX durch seine robuste Bauart glänzen und hat den Test ohne größere Abnutzungserscheinungen überstanden. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt Sitzbeschwerden oder Taubheitsgefühle nach unseren etwa 4- stündigen Ausfahrten. Beinahe wie Couchfeeling auf dem Bike.

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