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Jens Witzel beim Badwater Ultramarathon: «Was bin ich bloß für ein seltsamer Mensch?»

  • Thomas Becker
  • 01. November 2019

217 Kilometer Laufen in der unbarmherzigen Hitze von Death Valley - klingt unmöglich? Nicht für Ultra-Läufer Jens Witzel! Geplagt von Halluzinationen und Kotzkrämpfen quälte er sich bereits viermal beim berüchtigten Badwater Ultramarathon ins Ziel. Sein Preis: Ein T-Shirt und eine Gürtelschnalle


Irgendwann sieht Jens Witzel Indianer. Auf Pferden, in einer langen Reihe, hinten am Horizont, wo der Himmel gerade von Dunkel- zu Hellblau wechselt und der Rest der Landschaft in Sonnenaufgangs-Orange getaucht ist. Um ihn herum: verstaubte Bleichgesichter im Planwagen, abgemagerte Rinder und Maultiere, klapperndes Kochgeschirr. Wie bei Karl May oder in einem dieser Western mit John Wayne oder Gary Cooper, die den Zug der Bleichgesichter vor Rothäuten schützen. Doch die einzige Rothaut, die sich durch die Mondlandschaft des Tals des Todes schleppt, ist Jens Witzel.

Seit 35 Stunden läuft er durch den längsten Grill Amerikas, geht wirklich nicht mehr als Bleichgesicht durch und hat sich auf den letzten Kilometern noch ein paar schöne Halluzinationen eingefangen. Denn natürlich reiten auf dem Highway 190 keine Indianer. Die existieren nur als Fata Morgana in seinem überhitzten Schädel. Es gibt hier draußen nichts außer Hitze - und davon ein bisschen zu viel. Aber das war ja von vornherein klar.

217 Kilometer in weniger als 48 Stunden

Wer beim Badwater 135 mitmacht, gibt schon mit der Anmeldung zu, nicht ganz sauber im Oberstübchen zu sein. Die blanken Zahlen: 135 Meilen (217 km) in weniger als 48 Stunden, vom tiefsten Punkt Amerikas (85m unter Meereshöhe) über drei Pässe Richtung Mount Whitney, das Ziel liegt am Whitney Portal auf 2530 Metern. 4450 Höhenmeter hoch, 1859 runter.

Wer sich die Quälerei bei 50 Grad Juli-Hitze antun will, muss harte Qualifikationskriterien erfüllen: den Nachweis von drei 100-Meilen-Läufen, einer davon im letzten Jahr, Erfahrung bei Wüsten- sowie Tag- und Nacht-Läufen, ein mehrseitiges Dossier mit Fragen wie «Was ist der Sinn des Lebens? Hat Laufen dein Leben verändert? Wie viel Prozent deiner Sportkameraden beschreiben dich als guten Menschen?» Jens Witzel meint: «Die wollen keine Nichtschwimmer dabei haben. Eher Totenkopf als Seepferdchen.»

Wüste, und sonst nichts. Im Death Valley wird der Seitenstreifen zum besten Freund.
Wüste, und sonst nichts. Im Death Valley wird der Seitenstreifen zum besten Freund
Bildcredit: Jens Witzel

Belohnung im Ziel: Ein T-Shirt und eine Gürtelschnalle

Im Ziel winkt nach 50 Litern Flüssigkeit und 20.000 verbrauchten Kalorien als Belohnung ein T-Shirt und eine Gürtelschnalle – und das für 1200 Dollar Startgeld. Im Gegenzug drohen Schlafentzug, Hitzschlag, Wasservergiftung, Herzrasen, Nieren- und Hirnschäden bis hin zum Tod sowie Klapperschlangen und Skorpione.

2014 wurde das Rennen untersagt und ins Owens Valley verlegt – zu gefährlich, hieß es. Eine Sprecherin des Death-Valley-Nationalparks meinte: «Wir wollen nicht warten, bis jemand stirbt.» Wie muss man drauf sein, um da mitmachen zu wollen? Wer alle 75 Regeln und Sicherheitsanforderungen der Veranstalter gelesen hat, wird mit folgendem Satz ins Rennen geschickt: «Have fun and keep smiling! Remember, you chose to be here!»

 Auch Jens und Ricarda sind freiwillig hier, haben sich vorgenommen, diesen Lauf durch die Hölle gemeinsam anzugehen – als ob man nicht genug mit sich selbst zu tun hätte! Beide haben den Badwater schon alleine gefinisht, Jens sogar ein Buch darüber geschrieben («Der Wüstenläufer»), und nun wollen sie die Höhen und Tiefen des Anderen zusammen durchstehen – denn ohne Krise kommt keiner weg.

Das Ultra-Paar

Die beiden leben in Solothurn, ein lustiges, aufgekratztes Pärchen. Ricarda, Mitte 50, Sachbearbeiterin beim Kanton, ist in der Jugend DDR-Leistungssportlerin, Eisschnelllauf. Mit 17 ist sie nicht mehr gut genug für den Kader, gründet eine Familie, hat fast 20 Jahre nichts mit Sport am Hut, rutscht in eine Laufgruppe für den Berlin-Marathon - und ist angefixt von der Rennerei: je länger und härter desto besser.

Den drei Jahre jüngeren Jens lernt sie kurz hinter Athen kennen – beim Spartathlon, einem 246-km-Lauf von Athen nach Sparta. Sie kommen ins Gespräch, haben nach eineinhalb Tagen alle Themen durch - und werden ein Paar. Auch Jens, ein Informatiker, hat erst mit Anfang 30 mit dem Laufen begonnen, ganz harmlos: 10-km-Nikolaus-Lauf des Ruderclubs Herdecke. Die Distanzen werden lang und länger, und wer auf www.jensgehtlaufen.de schaut, wo er seine rund 300 Läufe aufgelistet hat, dem wird schwindlig beim Lesen.

Als ein 100-km-Lauf keine Herausforderung mehr ist, läuft er halt 100 km plus 6000 Höhenmeter: Ultra Trail du Mont Blanc, am Ende mit gebrochenem Arm. Die 230 km lange TorTour de Ruhr® hat er selbst erfunden. Oder 1200 km in 17 Tagen durch Deutschland, von Rügen bis an die Schweizer Grenze. Sogar in die Sahara zum Marathon de Sables verschlägt es ihn: 250 km in sechs Etappen, Gepäck und Verpflegung selbst schleppen. Klingt auch nicht weniger anstrengend als der Badwater-Run, oder? «Pah», meint Jens und winkt ab, «Badwater ist 'ne ganz andere Kategorie. Dagegen ist der Sahara-Lauf ein Pfadfinderausflug. Badwater ist jenseits der Vorstellung von normalem Laufen. 50 Grad: Das ist so, als würde dir jemand eine Infrarot-Sonne oder einen Fön ins Gesicht halten, ein Gefühl wie der heiße Schwall Luft, der dir ins Gesicht schlägt, wenn du den Backofen öffnest, um die Brötchen rauszuholen - und das zwei Tage nonstop. Bei dieser Hitze über 200 km laufen: Das ist schon sehr speziell.» Kein Widerspruch, nirgends.

Alles noch entspannt: Jens und Ricarda Witzel auf dem Weg zum Start.
Alles noch entspannt: Jens und Ricarda Witzel auf dem Weg zum Start
Bildcredit: Jens Witzel

Wer hat bloß all diese Mutanten eingeschleust?

Die beiden sind nicht einzigen Verrückten unter den 100 Startern. Da ist Ed Ettinghaus, ein Charity-Läufer, der während des Hitze-Wahnsinns eine Narrenkappe aus Polyester trägt. Oder Danny Westergaard aus L.A., der mal im Ziel ankam, noch den Gipfel des Mount Whitney (4421m) bestieg, wieder zum Start zurücklief – und das Ganze noch zwei Mal wiederholte, insgesamt 6 x 217 km. Warum? Westergaard meinte: «Mein Vater war gerade gestorben, und ich war im Ziel noch nicht fertig mit nachdenken.»

Außerdem: ein Team in pinkfarbenen Tutus, eine Ösi-Truppe in Tracht und mit Gamsbart, einer mit Kriegsbemalung, einer mit hängender Gesichtshälfte nach Schlaganfall, und einer, der sich alle Zehennägel abnehmen ließ, um keine Blasen zu bekommen. Bei seinem ersten Badwater dachte Jens: «Wer hat bloß all diese Mutanten eingeschleust? In was für 'ner Freakshow bin ich da gelandet?» Heute begrüßt er die Kollegen mit Handschlag.

Der härteste Job: Crew-Mitglied

Dann ist da noch die dreiköpfige Crew: «Leute, die um den halben Erdball gereist sind, nur um mir Eis über den Kopf zu schütten», sagt Jens. Ohne die Helfer im Begleitauto, die etwa nach jeder Meile die Grundversorgung übernehmen, würde keiner das Ziel sehen. «Crew ist anstrengender als Laufen, weil du trotz Hitze und Schlaflosigkeit immer rational bleiben musst. Der Läufer kann abschalten, sich wie auf Droge wegschießen.»

Und weil man in der ewigen Hitze irgendwann die Namen seiner Freunde vergisst, tragen viele T-Shirts mit Vornamen drauf. «Du musst die Kontrolle an die Crew abgeben», erklärt Jens, «die müssen aufpassen, dass du genug isst, trinkst, mit Eis zugeschüttet wirst.» Er trägt keine Funktionskleidung, sondern langärmeliges Hemd und lange Hose aus Baumwolle – weil die das eisige Sprühwasser länger hält. Nach einer Meile ist alles wieder so trocken wie aus dem Wäschetrockner. Die Eiswürfel in den Trinkflaschen sind nach zwei Stopps ungenießbar warm. «Wenn du die noch zehn Minuten aufs Autodach stellst, kannst du damit Kartoffelpüree anrühren», witzelt Jens.

In der Tat steht Kartoffelbrei auf dem Speiseplan, dazu Nudeln, Kartoffeln, Weißbrot, alkoholfreies Bier, Cola («Zucker, Kalorien und Koffein: alles gut») und Eiskaffee («Auch nichts anderes als Milch mit Zucker»). Keine Elektrolyte, Isotonik, Gels, Pülverchen: «Das schäumt in der Hitze den Magen auf und geht hoch wie in der Waschmaschine», sagt Jens, «der Magen schaltet auf Wiedergabe-Modus: Alles muss raus. »

Ultralauf bei 56 Grad

Bei den Extremtemperaturen gehen zudem Tempo- und Zeitgefühl verloren. Seinen ersten Badwater ging Jens kontrolliert an, machte dann aber das, was man nicht machen darf: Lass mal fliegen! Kein Sprint, aber der Veranstaltung nicht angemessenes Tempo. «Bei Kilometer 60 hab' ich alles raus gekotzt, was ich hatte, drei, vier, fünf Mal, bis nichts mehr da war. Der Magen ist der Indikator, ob's läuft oder nicht. Der ist viel schwerer zu trainieren als die Beine, weil du die Situation zuhause nicht nachempfinden kannst. Mehr als einen Liter Flüssigkeit pro Stunde kann er nicht verarbeiten. Wenn du mehr drauf schüttest, kriegst du nur 'nen Biafra-Bauch.»

Fragt sich nur noch, wie man in dieser Hitze rennen kann. Einmal wurden 56 Grad gemessen. Auch nachts hat es noch 45 Grad, da die Hitze, die tagsüber aufgestiegen ist, nachts als heißer Fallwind wieder ins Tal kommt. Luftfeuchtigkeit: unter zehn Prozent. Schweiß: verdunstet beim Verlassen der Poren. Der Plan von Jens und Ricarda: nicht gegen die Hitze kämpfen, sondern sie annehmen! Die Schlacht im Kopf gewinnen.

Fünf Tage vor dem Start zum Vorheizen nach Las Vegas, wo es schon 40 Grad hat. Alle Klimaanlagen off, den Körper an den Irrsinn gewöhnen, dennoch kann man sich die ersten Tage kaum bewegen. Ricarda war vor ihrem ersten Badwater am Ende: «Du denkst: 'Es geht nicht. Du kannst morgen nicht laufen.' Aber du läufst trotzdem los. Du kommst auch irgendwie an, aber schon am nächsten Tag denkst du wieder: 'Das geht gar nicht. Wie hab' ich das bloß gemacht?'»

Das Hitzerekord-Schild im Death Valley bräuchte mal ein Update.
Das Hitzerekord-Schild im Death Valley bräuchte mal ein Update
Bildcredit: Jens Witzel

Der Seitenstreifen wird zum besten Freund

Jens beschreibt das Szenario so: «Heißer Wind wie der Düsenstrahl eines Kampfjets, Mund total trocken, Schleimhäute rissig. Man spürt, wie die Wärme in den Körper dringt, ihn wie eine unsichtbare außerirdische Macht in Besitz nimmt, wie in einem Feldversuch für Mikrowellenwaffen. Fühle mich wie ein ausgetrocknetes Flussbett, wie ein knochentrockener Zunderschwamm - ein Funken Feuer, und ich laufe als Fackel ins Ziel. Die Sonne brennt schon vormittags so heiß als lägen meine Waden auf dem Grill. Jetzt weiß ich, wie heiß die Hölle auf Erden werden kann.»

Um nicht als menschliche Einschwitze auf dem Asphalt festzubacken, hat sich Jens mit dem Seitenstreifen angefreundet, er nennt ihn Forrest, nach dem Endlosläufer in «Forrest Gump». Auf dem weißen Streifen ist die Reflektionshitze des Asphalts einen Tick geringer – Grund genug, sich mit dem ewigen Begleiter zu verbrüdern. Forrest forever.

Du kannst noch so 'ne große Klappe haben, noch so viel trainiert, noch so viele Sponsoren auf dem Rücken: Es geht allen gleich: Alle kotzen, alle wandern, alle leiden.

Wüste – sonst nichts

Außer Forrest gibt's wenig zu sehen: keine Wiesen, keine Bäume, nur Salzkrusten, Wüste und einen flimmernden Horizont.

Wobei Jens sagt: «Wenn du nach den ersten Stunden alle Gedankenprogramme beendet hast, kannst du gar nicht mehr denken. Dein Kopf ist leer, keine Hirnblockade mehr. Du musst nicht mehr rational denken, sondern kannst dir angucken, was rundum passiert. Hast Zeit, Dinge zu beobachten, ohne sie werten zu müssen. Hast keine Kraft mehr, sie in eine Schublade zu packen. Ein sehr angenehmer Zustand. Irgendwann bist du jenseits der Zeit. Du weißt, die Uhr tickt, aber du kannst nicht schneller. Hast das Gefühl, alles läuft an dir vorbei. Aber irgendwann ist dir auch das egal. Das erdet einen, ist eine Form von Demut. Du kannst noch so 'ne große Klappe haben, noch so viel trainiert, noch so viele Sponsoren auf dem Rücken: Es geht allen gleich: Alle kotzen, alle wandern, alle leiden.»

Ans Aufgeben verschwendet Jens keinen Gedanken. «Ich diskutiere während eines Laufs ungern mit mir. Ich bin unterwegs so gefrustet, müde und kaputt – wenn du da mit Sinnfragen anfängst, bringt dich das nicht vorwärts. Du bist in diesem Rennen, also mach' das auch zu Ende! Es gibt nur: Ich will das, oder ich will das nicht. Irgendwann kommt der Punkt, wo du den Arsch zusammenkneifen musst. Das hat auch nichts mehr mit Logik zu tun.»

Vielmehr beschleicht ihn das Gefühl, in dieser Wüste zuhause zu sein, woraufhin er sich fragt: «Was bin ich bloß für ein seltsamer Mensch?»

Ultra-Läufer aus aller Welt treffen sich beim Badwater Ultramarathon.
Ultra-Läufer aus aller Welt treffen sich beim Badwater Ultramarathon
Bildcredit: Jens Witzel

Der längste Showdown der Welt

Nun ja, einer, der Indianer sieht, wo keine sind. Aber das auch nur, weil ihm Ricarda davon galoppiert ist. Sonst sind sie stets zusammen gelaufen, hatten ihre Hochs und Tiefs genau entgegen gesetzt, was Zeit gekostet hat, aber egal. Gerade hat Ricarda in einem üblen Tief gesteckt, sechs Stunden gejammert, wollte sich schon zum Schlafen hinlegen, als der Sonnenaufgang und leichtes Gefälle ihr wieder Leben einhauchen. «Lauf zu», sagt Jens und sieht, wie sie Gas gibt, vorbei an anderen Läufern, von denen ihr einer hinterherruft: «Young lady, you will pay for this!»

Sie zähmt ihren Übermut, weiß lange vor dem Ziel, dass sie es schaffen werden. Anders als in anderen Ultra-Läufen geht es beim Badwater nicht über Stock und Stein, sondern auf den letzten 19 Kilometern nochmal 1500 Höhenmeter bergauf – zu steil zum Rennen, wenn man 200 km in den Beinen hat. Also wandern alle Läufer: der längste Showdown der Welt. Das Zielgeraden-Adrenalin kann drei, vier Stunden lang ausgekostet werden. Jens und Ricarda zelebrieren die letzten Kilometer: «Je näher du dem Ziel kommst», erzählt Ricarda, «desto langsamer wirst du, weil du weißt: Gleich ist es vorbei.»

Im Ziel gibt es ein Shirt und eine Gürtelschnalle - und den Gedanken: Bin ich wirklich fertig hier?
Im Ziel gibt es ein Shirt und eine Gürtelschnalle - und den Gedanken: Bin ich wirklich fertig hier?
Bildcredit: Jens Witzel

Die Leere nach dem Ziel

Nach 217 Kilometern im Todestal ist die Ziellinie denkbar unspektakulär: Wenn ein Läufer kommt, wird kurz ein Band über die Straße gehalten, das Finisher-Shirt und die Gürtelschnalle überreicht, Fotos vor der Sponsorenwand gemacht, und dann ist die Straße wieder frei – und der Läufer steht da mit seinen Emotionen.

Jens beschreibt sein Gefühl nach 39 Stunden und 19 Minuten so: «Im Ziel ist es nicht so emotional und euphorisch, wie man sich das vorstellt. Klar ist man froh, sich nicht mehr bewegen zu müssen, aber da ist kein Glücksgefühl, kein emotionaler Hype, eher Leere und Trauer. Die Vorbereitung und das Rennen selbst waren so umfangreich und lang, dass du im Moment gar nicht realisierst, dass es vorbei ist. Im Grunde geht es in keinem Rennen ums Ankommen, sondern um den Moment, wenn die Ungewissheit, ob du es schaffst, in Gewissheit kippt. Mittlerweile kann ich nachvollziehen, wenn einer sagt: 'Es ist noch nicht zu Ende. Ich muss umdrehen und zurücklaufen. Ich bin noch nicht fertig!'»