Ausblick über ein Tal
Nachhaltigkeit // 06.05.2022

Sag uns deine Meinung und ISPO.com kompensiert deine Klima-Emissionen

Bildcredit: Tobias Tullius / Unsplash.com
Autor:
Martina Wengenmeir

Wir wollen es wissen: Wer seid ihr und was lest ihr gerne auf ISPO.com? Deshalb freuen wir uns, wenn du dir ein paar Minuten Zeit nimmst und uns hilfst, zukünftig noch bessere Inhalte und Formate für unsere Community bereitzustellen. Fürs Mitmachen winkt ein umweltbewusster Gewinn: Unter allen Teilnehmenden verlosen wir 10 Jahrespakete, die sowohl euren CO2-Fußabdruck als auch den eines Outdoor-Buddies bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten ausgleichen.

10 Klima-Jahres-Pakete für Zwei gewinnen

Wir möchten euch besser kennenlernen! Nimm dir einfach kurz Zeit (max. 6 Minuten) und lass uns wissen, was du von deinem Digital-Magazin erwartest, welche Inhalte und Formate von echtem Mehrwert sind, was du spannend und inspirierend findest. Für die Teilnahme an unserer ISPO.com-Leserumfrage haben wir uns auch ein besonderes Incentive überlegt. Als Megatrend bewegt Nachhaltigkeit die Sport- und Outdoorbranche und nachhaltiges und verantwortungsbewusstes gesellschaftliches Handeln wird generell immer wichtiger. Deshalb verlosen wir unter allen Teilnehmenden unserer Umfrage zehn Jahrespakete von myclimate und übernehmen für dich und eine*n Sportsfreund*in die Kompensation des Jahresausstoßes an CO2, der durch die Freizeitaktivitäten als Outdoorsportler*in verursacht wird.

So viel CO2 verursacht ein durchschnittlicher Outdoor-Sportler aufs Jahr

Dafür haben wir uns auch damit befasst, wie viel CO2 bei Freizeitaktivitäten im Outdoor-Bereich anfällt. Es mag nicht überraschen, dass An- und Abreise den größten Anteil ausmachen und vor allem Flugreisen und Autofahrten schlagen dabei zu Buche. 

Wir sind bei der Berechnung der Jahresemissionen eines durchschnittlichen Outdoor-Sportlers von Schätzwerten ausgegangen, denen die folgenden Eckdaten zugrunde liegen:

  • Ca. jedes zweite Wochenende Ausflug mit dem eigenen PKW
    20 x Mittelklasse Kombi, 150 PS, Diesel, hin & zurück 250 km, zwei Mitfahrer
    0,8t
  • 1 x innerkontinentale Flugreise im Jahr
    Airbus A320, Economy Class, hin & zurück 4000 km, eine Person = 1,50t
    4* Hotel, 8x Übernachtungen im DZ, zwei Personen = 0,4t
    Mietwagen (Mittelklasse, Benzin, 90 PS), 8 Tage, 500 km, zwei Mitfahrer = 0,08t
  • 1 x Sommerurlaub mit dem eigenen PKW im Jahr
    Mittelklasse Kombi, 150 PS, Diesel, Gesamtdistanz: 2000 km, zwei Mitfahrer = 0,31t
    10 x Übernachtungen im AirBnB/Apartment, zwei Personen = 0,20t
  • 1 x Winterurlaub mit dem eigenen PKW im Jahr Mittelklasse Kombi, 150 PS, Diesel, Gesamtdistanz: 1200 km, zwei Mitfahrer = 0,11t
    4* Hotel, 5x Übernachtungen im DZ, zwei Personen = 0,13t
    4x Tage Skiticket für Lifte = 0,05t

Gesamtbilanz 3,58t/CO2e pro Jahr

Zugegeben, diese Gesamtbilanz an CO2 in Tonnen ebenso wie die Themen Klimaneutralität, CO2-Fußabdruck und Kompensations-Zertifikate für Treibhausgase sind eher abstrakt. Wie funktioniert es jetzt also genauer, dass wir deine CO2-Emissionen ausgleichen?

Biker läuft mit seinem Rad in der Hand in das Sonnenlicht
Wir übernehmen für 10 Leser*innen den CO2-Ausgleich auf ihren Outdoor-Abenteuern

Generell bedeutet die Klimakompensation für ein Jahr nicht, es richtig krachen zu lassen und um den ganzen Globus zu jetten. Sie ist also keine Absolution für alle Umweltsünden, sondern fußt lediglich auf einem Ausgleich der Treibhausgase ausgelöst durch die oben genannten Freizeitaktivitäten. Die Zahlen sind exemplarisch zu sehen, denn man ist nicht immer zu zweit im Auto unterwegs, Urlaubszeiträume und Ausflugsziele gestaltet jeder anders. 

Dieser Ausgleich erfolgt durch die Unterstützung von zertifizierten Klimaschutzprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dabei werden etwa Wälder wieder aufgeforstet und Land- und Waldnutzungsprojekte unterstützt, die neben ihrer tatsächlichen Reduktion von Treibhausgasen auch zur sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Region beitragen.

Fahrgemeinschaft mit einem SUV
Besser vermeiden als kompensieren: Fahrgemeinschaften verursachen weniger CO₂ als wenn jeder allein nach draußen fährt.

Wie viel Treibhausgas verursache ich persönlich?

Wie groß der persönliche CO₂-Fußabdruck auf ein Jahr gerechnet ist, lässt sich auf myclimate.org recht einfach herausfinden. Beantwortet man ein paar Fragen, spuckt der Rechner auch schon einen angenäherten Wert aus, wie viel insgesamt über ein Jahr ausgestoßen wurde. Gleiches gilt auch für Berechnungen zum CO₂-Ausstoß auf der letzten Flugreise oder Autofahrt in die Berge.

Dennoch ist natürlich klar: Es von Vornherein richtigzumachen oder zumindest zu versuchen, ist besser, als sich zurückzulehnen und im Nachhinein Dinge möglichst einfach mit Shortcuts auszubügeln. Deshalb ist es immer super, wenn auf dem Weg in die Berge einmal mehr der eigene PKW stehen gelassen und gemeinsam ins Auto oder noch besser, in die Öffis gestiegen wird. Oder wenn das Loch in der Regenjacke repariert wird, anstatt direkt eine neue Shell zu kaufen. Oder auf Wochenendtrips mit dem Flieger zu verzichten, dafür länger zu bleiben und remote zu arbeiten. Vom Transport, über Ernährung bis hin zu politischem oder sozialen Engagement – Ansätze gibt es viele.

Während wir zusammen an Lösungen arbeiten, die aber vielleicht noch etwas dauern oder erst mittelfristig wirken, ist der Ausgleich des eigenen CO₂-Ausstoßes als Überbrückungslösung zu sehen, schon jetzt etwas fürs Klima zu tun. Oder auch als Maßnahme, sich über den eigenen Verbrauch von Ressourcen klarer zu werden.

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Autor:
Martina Wengenmeir

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