Autor:
Antonia Wille

Nachhaltiges Reisen

3 Tipps für einen klimafreundlichen Outdoor-Urlaub

Ausflüge in die Natur bedingen eine gute und verlässliche Ausrüstung. Allerdings hinterlässt die Wahl deiner Outdoor-Ausrüstung auch immer Klima-Spuren. Denn die Herstellung eines jeden Produktes verbraucht Rohstoffe sowie Energie und setzt damit Emissionen frei. Auch der Transport, die Lagerung, die Pflege und die Entsorgung deiner Ausrüstung beeinflussen das Klima.

Doch keine Sorge: Um deinen eigenen CO2-Fussabdruck im Outdoor-Urlaub möglichst gering zu halten, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Dazu gehört zum Beispiel der Kauf von länger nutzbaren, qualitativ hochwertigen und zeitlosen Produkten, die Verlängerung der Lebensdauer deiner Gadgets durch Reparatur sowie Secondhand-Artikel. Vielleicht genügt für selten gebrauchte Outdoor-Artikel auch die Miete über Sharing-Plattformen. Ein klimaverträglicher und nachhaltiger Lebensstil muss auch beim Outdoor-Urlaub nicht zwingend mit Verzicht einhergehen. Wir von myclimate und ISPO haben gerechnet.

1. Doppelte Lebensdauer, halber CO2-Fussabdruck!

Wusstest du, dass bei Funktionskleidung mehr als 50% der CO2-Emissionen und Umweltauswirkungen davon beeinflusst werden, wie lange du sie nutzt? Verwende daher deine Outdoor-Sachen so lange wie möglich! Investiere in Qualität! Kauf dir lieber ein nachhaltiges, robustes und zeitloses Produkt, an dem du viele Jahre lang Freude haben wirst, als ein günstiges, dafür aber nicht hochwertig verarbeitetes Teil, das Du am Ende der Saison bereits wieder ersetzen musst. Viele Hersteller*innen und Fachgeschäfte bieten zudem – im Gegensatz zu Consumer Electronic – kostengünstige Reparaturen an, so dass Du bei einer Beschädigung nicht sofort ein neues Produkt kaufen musst.

2. Es muss nicht immer neu sein: Re-Use it!

Deine CO2-Emissionen werden durch den Erwerb von Second-Hand-Produkten enorm gesenkt. Viele noch brauchbare und voll funktionsfähige Produkte, auch im Bereich der Outdoor-Ausrüstung, landen im Müll. In der Schweiz stammen zum Beispiel nur gerade zwei Prozent der gekauften Konsumgüter aus zweiter Hand. Dabei lohnt sich der geringe Aufwand eines Verkaufs und damit die Verlängerung der Produktlebenszeit oft auch finanziell für Käufer*innen und Verkäufer*innen. Außerdem spart gleichzeitig es große Mengen CO2 ein.

3. Teilen statt kaufen!

Wenn du dich frühzeitig informierst oder mit Gleichgesinnten verbindest, gibt es oft die Möglichkeit, Ausrüstungsgegenstände zu teilen. Stichwort Sharing-Culture! Viele Produkte können gut geteilt oder ausgeliehen werden, anstatt sie extra für den Outdoor-Urlaub zu kaufen. Speziell dann, wenn du sie nicht so oft benutzt. Vielfach bieten Sportgeschäfte Miet-Services an. Frag bei Freund*innen und Bekannten nach und informiere dich über lokale Sharing-Plattformen. Das senkt deinen CO2-Fussabdruck und macht dabei noch Freude. Sharing is caring, nicht wahr?

Was du sonst noch tun kannst? Das verraten wir dir von myclimate in unserem Klimabooklet.

Außerdem erfährst du hier, was den CO2-Fussabruck eines Produktes ausmacht.

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Antonia Wille
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