Autor:
Martin Jahns

Adidas-Funktionär übernimmt Amt als Präsident

Führungswechsel beim Verband der Europäischen Sportartikelindustrie FESI

Der Verband der Europäischen Sportartikelindustrie FESI baut personell um. Generalsekretär Alberto Bichi räumt seinen Stuhl. Auch Präsident Luca Businaro wird gehen. Für ihn übernimmt Adidas-Funktionär Frank Dassler.

Der Verband der Europäischen Sportartikelindustrie FESI baut personell um.
Der Verband der Europäischen Sportartikelindustrie FESI baut personell um.

Nach mehr als zehn Jahren als Generalsekretär der FESI räumt der Italiener Alberto Bichi seinen Stuhl, um innerhalb der EU andere Aufgaben zu übernehmen. Für ihn wird Jerome Pero, langjähriger politische Direktor der FESI, die Funktion des Generalsekretärs übernehmen. Pero wird von Youri Mercier als Stellvertretender Generalsekretär unterstützt.

„Wir wünschen Alberto Bichi alles Gute für seine künftige Arbeit und freuen uns, Jerome und Youri in ihren neuen wichtigen Positionen begrüßen zu dürfen", kommentierte FESI-Präsident Luca Businaro die personelle Veränderung.

Businaro selbst kündigte wiederum an, dass er sein Amt als Präsident niederlegen werde, um mehr Zeit für sein eigenes Unternehmen zu haben.



Frank Dassler von Adidas übernimmt Amt des Präsidenten

Frank Dassler, ehemaliger Präsident und General Counsel der FESI für die Adidas AG, hat sich bereit erklärt, das Amt als kommissarischer FESI-Präsident zu übernehmen.

„Luca Businaro hat unermüdlich an der Modernisierung der FESI gearbeitet, und wir wissen es sehr zu schätzen, dass er neben der Leitung seines eigenen Unternehmens und der Rolle des Präsidenten des italienischen Sportartikelverbandes ASSOSPORT auch weiterhin im Verwaltungsrat der FESI tätig ist“, sagte Dassler: „Wir werden die von Luca begonnene Arbeit fortsetzen und unser strategisches Entwicklungsprogramm FESI 2.0, bei dem die FESI von einer reaktiven Lobbying-Kraft zu einem proaktiven, die Agenda bestimmenden Akteur aufsteigen wird, ausweiten.“

Auf der FESI-Generalversammlung im November soll das neue Programm den FESI-Mitgliedern zur Genehmigung vorgelegt werden.

Die Federation of the European Sporting Goods Industry repräsentiert die europäische Sportartikelindustrie und arbeitet dabei mit allen relevanten politischen Institutionen, Behörden und Gremien zusammen. Zudem vertritt die FESI die Interessen ihrer Mitglieder bei Sportverbänden wie der UEFA.

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