Was ist eFootball?

eFootball ist ein Bereich oder Disziplin im eSports, also dem elektronischen Sport. Hier treten die Spieler in Fußballsimulationsspielen am PC oder an Konsolen gegeneinander an. Das größte und bekannteste Fußballsimulationsspiel ist eindeutig die Videospielserie FIFA, die jährlich eine neue, aktualisierte Version veröffentlicht. Dabei wird das Spiel immer beliebter. Mit dem aktuellste Teil der Reihe, FIFA 20, konnte Publisher EA erneut starke Wachstumszahlen erzielen. Bereits innerhalb der ersten drei Woche kam der neue Teil der Spieleserie auf 10 Millionen Spieler weltweit.

Gespielt wird nicht nur auf der Xbox One sondern auch auf der PlayStation.

eFootball als Breitensport

eFootball als Breitensport ist also längst Realität und wird seit einigen Jahren auch von Vereinen und Verbänden verstärkt gefördert. Bereits zum Verbandstag im Mai 2018 hatte sich der Bayerische Fußball-Verband (BFV) mit überragender Mehrheit für den elektronischen Sport ausgesprochen: eFootball wurde als Facette des Fußballs in der BFV-Satzung verankert. Dieses Bekenntnis wird seitdem mit Hilfe der Onlineplattform https://www.bfv-esports.de/ in die Tat umgesetzt.



Starker Trend zum professionellen eFootball

Der Trend zum professionellen elektronischen Fußball ist also unverkennbar, was auch die Bundesliga und die großen Bundesliga Clubs erkannt haben. Im Rahmen der Virtual Bundesliga (VBL), einem Spielemodus innerhalb der Spieleserie, spielen seit FIFA 19 auch Clubs um die Deutsche Meisterschaft im eFootball. Im Rahmen der VBL Club Championship treten 22 Clubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga mit eigenen Kadern an und spielen in einem geschlossenen Ligensystem um den Titel des VBL Club Champion. 

Die komplette Liste der Clubs lautet: 

  1. FC St. Pauli

  2. Borussia Mönchengladbach

  3. SpVgg Greuther Fürth

  4. VfL Wolfsburg

  5. FC Schalke 04

  6. FC Augsburg

  7. SV Wehen Wiesbaden

  8. 1. FSV Mainz 05

  9. SV Darmstadt 98

  10. Eintracht Frankfurt

  11. Hertha BSC

  12. RB Leipzig

  13. Hamburger SV

  14. Holstein Kiel

  15. VfB Stuttgart

  16. 1. FC Köln

  17. SV Werder Bremen

  18. Hannover 96

  19. Bayer 04 Leverkusen

  20. Arminia Bielefeld

  21. 1. FC Nürnberg

  22. VfL Bochum 1848

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Große Reichweiten Online und Offline

Die Spieler dieser Clubs werden im Netz und auf Turnieren bereits gefeiert, wie die Stars auf dem echten Spielfeld. Ihre Followerschaften auf sozialen Kanälen wie der Streamingplattform Twitch, dem Videodienst Youtube oder dem Kurznachrichtendienst Twitter gehen nicht selten in den sechsstelligen Bereich. 

Mit ProSieben MAXX erhält die VBL in der neuen Saison auch eine beachtliche Reichweite in den klassischen Medien. Der Münchener TV-Sender überträgt die Spieltage ab November 2019 im FreeTV. 

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