Vortrag auf der ISPO Digitize Area

ISPO Munich 2018: So könnte die Zukunft des Shopping aussehen

Die Vorteile der Digitalisierung nutzen, aber vor allem das persönliche Einkaufserlebnis der Kunden verbessern – so könnte das stationäre Shopping der Zukunft aussehen.

In der Digitize Arena sprach Martin vom Stein über die Zukunft des Shopping.
In der Digitize Arena sprach Martin vom Stein über die Zukunft des Shopping.

Zu Beginn seines Vortrags ließ Martin vom Stein seine Zuhörer in der DIGITIZE Arena auf der ISPO MUNICH 2018 auf der Stelle joggen und zugleich eine komplizierte Rechenaufgabe lösen. Damit wollte er deutlich machen, dass zwei konkurrierende Gehirnhälften unsere Entscheidungen beeinflussen. Das gilt natürlich auch beim Einkauf und vom Stein gab anschließend seine Idee zum Besten, welche Rolle die Digitalisierung bei der Gestaltung des Shoppings der Zukunft spielen kann. Das Motto: „Digitalisiert, aber nicht digital.“

1. Persönlicher Kontakt

Trotz der ganzen Digitalisierung: Der persönliche Kontakt zum Kunden bleibt trotz allem am wichtigsten. „Ein lächelnder Typ an der Kasse schlägt den Checkout beim jedem Online-Store“, so vom Stein. Die Beratung bleibt auch weiterhin die Trumpfkarte beim stationären Shopping.

2. Digitale Tools gezielt einsetzen

Firmen müssen heute auf allen (Social-Media)-Kanälen präsent sein, um den Kunden in den Shop zu locken. Auch dort müssen alle verfügbaren Daten über den Konsumenten analysiert werden, um seine Kaufbedürfnisse perfekt befriedigen zu können. „Wenn eine Kunde 10 Mal in meinem Laden war und ich kenne ihn noch nicht, habe ich etwas falsch gemacht“, sagt vom Stein.

3. Chance zum Feedback geben

Der Kunde muss die Chance haben, das Einkaufserlebnis im Laden zu bewerten: Zum Beispiel durch Touchscreens mit verschiedenen Smileys. Mit diesem digitalen Tool schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Der Kunde fühlt sich ernst genommen. Zugleich erhält man Daten, mit denen man sein Business verbessern kann.

4. Neugier wecken

Ganz wichtig ist es, die Neugier des Kunden zu wecken – nur so lockt man ihn auch in den Laden. Der Trigger können der überraschende Name eines Shops (vom Stein nannte „Eye Candy“ für einen Optiker) genauso wie neuartige Produkte oder digitale Tools wie Videowände sein. 

5. Socialising

Ganz wichtig ist beim stationären Shoppen als Vorteil gegenüber dem E-Commerce der Aspekt des Socialising. „Ich will doch wissen, was der Kunde vor mir im Einkaufswagen hat“, sagt der Experte vom „The Shopsumer Institute“.  Das Ganze kann dann auf den digitalen Kanälen fortgesetzt werden, zum Beispiel durch spezielle Facebook-Gruppen für Laufinteressierte.

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