Claudia Klingelhöfer
Autor:
Claudia Klingelhöfer

Das sagt die Branche nach dem Absturz des Extrembergsteigers im Himalaya

Reaktionen auf den tragischen Tod: „Ueli Steck hat den Begriff ,unmöglich' neu definiert“

Mit großer Anteilnahme hat die Alpinszene auf den Tod von Ueli Steck reagiert. Der Extrembergsteiger war am 30. April bei einer Erkundungstour im Mount-Everest-Gebiet ums Leben gekommen. Schon wenige Stunden nach der Todesnachricht häuften sich Posts bei Facebook und Twitter zum Tod des 40-jährigen Schweizers. Auch viele große Bergsteiger-Kollegen würdigten den Rekordalpinisten. 

Ueli Steck starb auf einer Erkundungstour
Ueli Steck starb mit nur 40 Jahren. Quelle: Uelisteck.ch, Damiano Levati

Göttler und Glowacz – Trauer um Steck

Nach bisherigen Informationen rutschte Steck auf einer Erkundungstour an einem Hang an der Nuptse-Wand ab. Der deutsche Bergsteiger David Göttler war in den vergangenen Jahren viel mit Steck unterwegs gewesen, auch in dem Gebiet, in dem der Schweizer jetzt ums Leben kam.


Göttler hat seine emotionalen Worte bei Facebook mit einem Bild von Steck im Vorstieg gepostet. 


Stefan Glowacz hat eher im Klettern seinen Schwerpunkt und nicht sowie Steck im Höhenbergsteigen. Die Unternehmungen des Speedspezialisten verfolgte Glowacz trotzdem mit großer Faszination.  


Ueli Steck inspirierte Siegrist und Papert

Landsmann Stephan Siegrist ist Bergsteiger und Kletterer mit Erstbegehungen auf allen sieben Kontinenten. Er kannte Steck schon seit Jugendtagen.


Egal ob am Fels oder im Eis, Alpinistin Ines Papert fühlt sich überall zu Hause. Auch für sie ist der Tod von Ueli Steck ein herber Verlust:


Stecks Tod schockiert die Outdoor-Branche

Die Sponsoren von Steck können den Verlust nicht fassen. Uhrenhersteller Suunto würdigt die Inspirationskraft des Schweizers.



Bernd Kullmann, ehemaliger Spitzenalpinist und Geschäftsführer von Deuter, hat in einem Gastbeitrag für ISPO.com den Tod des Extrembergsteigers eingeordnet. Auch andere Unternehmen die nicht zu den Ausrüstern des Schweizers gehörten, posteten ihre Anteilnahme, so zum Beispiel Mammut.


Ueli Steck wurde 40 Jahre alt. Die Würdigungen seiner Bergsteigerkollegen zeigen, dass er schon zu Lebzeiten den Status einer Legende hatte.

Lesen Sie hier: So trauert die Outdoor-Welt um Ueli Steck.


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