Sebastian Ring
Autor:
Sebastian Ring

Mammut mit Weltneuheit: Der erste Kletter-Tracker!

Mit Mammut Climbax motiviert das nächste Level erreichen

Mit dem Kletter-Tracker Mammut Climbax können Kletterinnen und Kletterer erstmals Daten ihrer Aktivität sammeln und digital aufbereiten. Die Kombination aus zwei Armbändern und einer Smartphone-App holt auf Anhieb als Gold Winner das Gütesiegel ISPO Award – Lohn für eine jahrelange Entwicklungsarbeit, in welche die Kletter-Community eng eingebunden war.

Weltneuheit aus der Schweiz: Der Kletter-Tracker Mammut Climbax zeichnet die Aktivität digital auf und beeinträchtigt die Träger nicht bei ihren Bewegungen.

Mit dem neuartigen Mammut Climbax-System revolutioniert Mammut eine traditionsreiche Sportart, die dieses Jahr olympische Premiere feiern soll: das Klettern. Der weltweit erste Kletter-Tracker ermöglicht es jedem Sportler, die eigenen Kletterdaten zu erfassen, auszuwerten und sich mit anderen zu vergleichen. Die Idee schlägt ein: Aufgrund seiner enormen Innovationskraft wurde Climbax als Gold Winner mit dem Gütesiegel ISPO Award belohnt.

„Beim Klettern gab es bisher keine Möglichkeit, die eigene Aktivität objektiv aufzuzeichnen“, erklärt Stefan Hauser, Senior Project Manager Climbax bei Mammut, die Grundidee der Innovation. „Dank Mammut Climbax können wir zum ersten Mal sagen, wie viele Klettermeter und Kletterzüge man während einer Session absolviert hat oder wie viel Zeit man aktiv in Bewegung war.“

Einfache Bedienbarkeit und Nutzerfreundlichkeit stehen im Vordergrund: Das Mammut Climbax Armband kommuniziert über einen leuchtenden LED-Ring mit der Kletterin oder dem Kletterer.

So funktioniert Mammut Climbax

Die in der Schweiz hergestellten Tracking-Armbänder werden an beiden Handgelenken befestigt und bestehen aus einer waschbaren Textil- sowie einer herausnehmbaren Elektronikkomponente. Ihr Verschlussmechanismus ist flexibel und passt sich dem Arm an. So können sich die Kletterer ungestört auf ihre Aktivität fokussieren.

Die Mammut Climbax Armbänder zeichnen relevante Bewegungsdaten auf, zum Beispiel die zurückgelegten Höhenmeter, Benutzung von rechter oder linker Hand sowie Kletter- und Pausenzeiten. Nach dem Sport verbinden die Nutzer die Tracking-Armbänder per Bluetooth mit dem Smartphone. In der Mammut Climb App können Kletterinnen und Kletterer dann die eigene Leistung mit anderen vergleichen.

„Basierend auf den gesammelten Informationen konnten wir eine ganze Welt von Features aufstellen“, erklärt Stefan Hauser. „Man kann über einen Feed oder Kommentare mit der Community interagieren und sich über ein Leaderboard oder Challenges mit anderen messen. Wir haben auch ein Game integriert, das dem Nutzer immer neue Herausforderungen stellt.“ Dank eines eingebauten NFC-Chips kann man in der Kletterhalle sogar feststellen, welchen Schwierigkeitsgrad man wie lange geklettert ist.

Mammut Climbax als Motivationstool

Mammut entwickelte den Tracker gemeinsam mit Profiathleten und der internationalen Klettercommunity. Dabei griff der Schweizer Outdoor-Spezialist auf einen reichen Erfahrungsschatz zurück. Schließlich trägt Mammut den Klettersport in seiner DNA. Schon vor fast 160 Jahren stellte das Unternehmen Seile her, die den Eroberern der eidgenössischen Berge größere Sicherheit verliehen und damit eine neue Ära des Kletterns einläuteten. Mit Mammut Climbax führt Mammut die Sportart nun zum wiederholten Male in ein neues Zeitalter.

„Der Ansatz war, dass wir agil bleiben, Hypothesen aufstellen und diese zusammen mit den Konsumenten testen“, erläutert Stefan Hauser den Entwicklungsprozess der Produktinnovation. „Am Anfang wussten wir noch nicht einmal, ob wir uns an Trainer, Endkonsumenten, Profisportler oder Kletterer im Freien oder in der Halle richten.“ Im Ergebnis ist Mammut Climbax nun für alle Kletterer geeignet. „Es geht uns darum, Menschen zu motivieren und zum Klettern zu animieren“, so Hauser.

Damit passt Mammut Climbax auch perfekt in die COVID-Zeit, in der man nicht mehr zur gleichen Zeit am gleichen Ort klettern kann. Mammut Climbax macht es möglich: „Einer meiner Entwicklungspartner sitzt in England“, erzählt Hauser. „Dank Mammut Climbax können wir uns virtuell miteinander beim Klettern messen.“ Er berichtet auch von einem Hochrisikopatienten, der zu Hause in der Isolation an einer kleinen Kletterwand täglich klettert und über Mammut Climbax Kontakt zur Außen-Kletterwelt hält.

Projektmanager Stefan Hauser hat Mammut Climbax gemeinsam mit mehreren Mammut Abteilungen sowie der Unterstützung von Mammut Pro Athleten und internationalen Testpersonen entwickelt.

Das Armband ist flexibel und atmungsaktiv

Der Knackpunkt bei der Entwicklung war die Frage: Werden Kletterer ein Armband tragen wollen? Flexibilität und Atmungsaktivität waren die entscheidenden Kriterien, die das Armband erfüllen musste. Daher hat es eine offene Struktur und besteht auf der Unterseite aus Neopren. „Das ist ja eine Kernkompetenz von Mammut: Produkte zu entwickeln, die den Kunden bei der Aktivität nicht stören, sei es nun Jacke, Hose oder Schuh“, so Stefan Hauser. Dafür wurde ein spezieller, inzwischen patentierter Verschlussmechanismus entwickelt. „Als dann auch kritische Athleten sagten: ‚Wow, das Armband spürt man ja überhaupt nicht!‘, war das ein Riesen-Chapeau für das gesamte Entwicklungsteam“, freut sich Hauser.

Ein Vorteil an Mammut Climbax ist zudem, dass man nach Anlegen der Armbänder sofort loslegen kann. Man muss keinen Start-/Stopp-Knopf drücken, Mammut Climbax funktioniert automatisch. Dieses Konzept stieß bei den Tests auf große Gegenliebe. Mammut arbeitete bei den Prototypen-Tests mit verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichem Alter, Mindset und Kletterkönnen. Ob das 14-jährige Talent, der 35-jährige Amateurkletterer oder eine 74-jährige Schottin, die Hauser noch heute per E-Mail Input gibt: Die Begeisterung bei den Testerinnen und Testern war einhellig.

Die Mammut Climbax Armbänder sind mit hochpräzisen Sensoren ausgerüstet, die während des Kletterns jede Bewegung aufzeichnen. Sie sind ab Sommer 2021 erhältlich.

Interdisziplinäre Entwicklungsarbeit

Die Profiathleten von Mammut unterstützten den Prozess zusätzlich mit ihrem Know-how. Zudem waren verschiedene Abteilungen an der Entwicklung der Produktneuheit beteiligt.  Das Projekt begann in der Innovationsabteilung; eine Schlüsselrolle spielten die IT und das Produkt-Department, auch das Marketing war involviert.

Zugute kam den Entwicklern, dass Mammut auch das Barryvox Lawinenverschüttetensuchgerät herstellt – ein elektronisches Tool, das allerhöchste Qualitätsansprüche erfüllt. Deshalb lag es nahe, die Fertigungs- und Entwicklungsabteilung von Barryvox auch bei Mammut Climbax einzubinden. Bei der Software für die mobile Applikation arbeitete man mit einem externen Team zusammen, das auf Bewegungsanalyse spezialisiert ist.

Auf der ISPO MUNICH ONLINE 2021 wird Mammut Climbax nun vorgestellt; auf den Markt kommt der Kletter-Tracker im Sommer 2021. „Für uns ist es ein Erfolg, wenn die Leute motiviert sind, Spaß am Klettern haben und miteinander interagieren – aber auch, wenn sie sich zu neuen Extremen vorwagen, verausgaben und besser werden“, sieht Stefan Hauser beste Aussichten für das Produkt. Die Möglichkeiten seien grenzenlos. Man könne es im Therapieklettern einsetzen oder etwas im Bereich Klettersicherheit tun: „Wir haben viele Ideen, die wir noch umsetzen werden!“

Wer mehr über die Weltneuheit aus erster Hand erfahren möchte, sollte an der Mammut Masterclass zu Mammut Climbax teilnehmen. Diese findet am Dienstag, den 2. Februar 2021, um 13.30 Uhr im Rahmen der ISPO MUNICH ONLINE 2021 statt.

Sebastian Ring
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