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Alpina über die eigene Marke, Freeride und Wintersport-Highlights 2021

Freeride-Fokus: Das sind die Ziele von Alpina

Sei es als Mensch oder als Marke, ab einer gewissen Reife ist es wichtig, sich selbst und die eigenen Werte gelegentlich zu hinterfragen. Die Wintersport- und Radsport-Marke Alpina hat das erfolgreich getan, was in einem Marken-Relaunch inklusive neuen Claim „Alpina - made to inspire“ mündete. Moritz Maier, Head of Marketing bei Alpina, erklärt im Interview, wie Alpina sich als Marke neu erfunden hat, wie Highlight-Produkte dabei mitspielen und was das alles mit Freeriden zu tun hat.

Wie erfindet man sich als Sportmarke erfolgreich neu?

Alpina hat die letzten Jahre als Marke stark an sich selbst gearbeitet und erfolgreich ein Rebranding durchgeführt. Dabei muss man sich als Marke einige Fragen stellen. Moritz Maier, Head of Marketing bei Alpina fasst diese wie folgt zusammen: „Welche Ziele wollen wir erreichen, wer ist unsere Zielgruppe und wie erreichen wir sie bestmöglich? Denn auch die Zielgruppe wandelt sich mit ihren Anforderungen und Bedürfnissen.“ 

Darauf aufbauend machte man sich Stück für Stück an die Arbeit um für Alpina neu zu definieren, wofür man als Marke stehen will. „In den letzten Jahren haben wir uns neu fokussiert – auf den Ursprung und die Geschichte von Alpina, aber auch auf Innovationen und neue Produkte. Das ist uns sehr gut gelungen und daran wollen wir anknüpfen.“ 

Mit einer Neuausrichtung der Marke Alpina wurden natürlich nicht alle alten Werte über Bord geworfen, viel mehr fokussierte man sich genau auf Bewährtes. Es war dem Team besonders wichtig, sich an der Unternehmensgeschichte und Tradition von Alpina zu orientieren und miteinzubeziehen, was man erlebt und gemeistert hat. Denn natürlich macht genau das den Kern einer erfolgreichen Marke auch aus. „Als traditionsreiches Unternehmen ist uns unsere Heritage und die damit verbundene Kernaufgabe extrem wichtig: Wir wollen Menschen schützen. Dabei wollen wir ein in allen Belangen möglichst nachhaltiges Unternehmen sein und dabei flexibel genug bleiben, um schnell auf globale Wandlungen, wie zum Beispiel die Digitalisierung, reagieren zu können“, so erklärt Moritz Maier die bei Alpina verankerten Werte. Diese flossen dann auch in die Entwicklung eines neuen Leitspruchs für die Marke ein. Der neue Claim „Alpina - made to inspire“ entstand. Für Maier vereint der Claim Sicherheit mit einem bestimmten Lebensgefühl: „Wir wollen, dass Helme und Produkte des persönlichen Schutzes zu selbstverständlichen Lifestyle-Produkten werden. Dazu wollen wir Wintersportlern und Radfahrern ermöglichen, ihre Aktivitäten und Abenteuer mit Produkten zu genießen, die sie schützen und dazu inspirieren, ihre Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen."

 

Fokus Freeride und neue Alpina-Kollektion 2021

Worum es Alpina geht, zeigt sich auch in der neuen Wintersport-Kollektion 2021, die lifestyle-orientierte Designs mit durchdachten Features und dem nötigen Augenmerk auf Sicherheit zu Produkten kombiniert, die optisch und technisch Sinn machen, wenn es in die Berge geht. Die Highlight-Produkte wurden speziell entwickelt für das Fahren im freien Gelände, abseits der Piste. „Wir sind ein junges, dynamisches und auch mutiges Team. Alpina hat schon immer polarisiert, das war eine Stärke der Marke und ein Grund, warum sie zum Marktführer in Deutschland wurde. Das Freeriden und die Akteure der Szene verkörpern Freiheit, den Mut, Dinge anders zu machen als alle anderen, oder eine Line zu fahren, die davor für unmöglich gehalten wurde. Dieses Mindset passt extrem gut zu uns. Und natürlich brauchen Freerider für ihre Touren und Expeditionen die bestmögliche Sicherheitsausrüstung“.

Freeride-Fokus: Die Wintersport-Kollektion 2021 von Alpina zeigt sich in Produkten und Features freeride-inspiriert

Aus Maiers Worten kann man sich gut vorstellen, woher der Fokus aufs Freeriden in der neuen Kollektion also stammt. Beim genauen Hinsehen zeigt sich auch, wie detailliert die Produkte auf all die Bedürfnisse von Skifahrern bei Freeriden abgestimmt sind. Alpina schaut sich dafür ganz genau an, was der Endverbraucher tatsächlich benötigt und spricht auch mit Athleten und Teamfahrern darüber. Am Beispiel des Alpina GEMS beschreibt Moritz Maier, welche Gedanken beim Design des neuen Helms mit eingeflossen ist: „Szenen, wie sie sich in der ersten Gondel zum Gipfel eines Freeride-Gebiets nach einer durchschneiten Nacht abspielen, waren die Inspiration für unseren neuen Freeride Helm GEMS. Er ist leicht, gut belüftet und durch die Twin-Shell Konstruktion auch besonders sicher, falls man mal einen Skistock abbekommt oder in einem Couloir steht – da kann einem immer mal ein Eisbrocken auf den Kopf fallen…“

Und auch bei der passende Skibrille ist anhand der cleveren Details zu erkennen, wie die Benutzung der Goggle ihr Design beeinflusst hat. „Die DOUBLE JACK mit magnetischer Zusatzscheibe und einer aktiven Scheibenbelüftung ist super universell einsetzbar und damit extrem komfortabel: Die Sonne scheint, verspiegelte Scheibe drauf. Wolken ziehen auf, oder es wird schon dunkel – Zusatzscheibe runter. Und wieder zurück ins Couloir: Da fließt Schweiß und es kann unter der Brille schon mal etwas zu heiß werden. Da hilft die Belüftung vor anlaufenden Scheiben!“

Freeride-Juwel: Der Alpina GEMS Freeride Helm

Nachhaltigkeit und Zukunftsdenken bei Alpina

Spricht man über die Werte und Ziele einer Marke, fließen Zukunftsvisionen und aktuelle Trends auch beinahe automatisch ins Gespräch. Das Stichwort Nachhaltigkeit ist dabei eines, das die Outdoor-Branche im Allgemeinen in letzter Zeit stark mit neuem Denken, neuen Produkten und neuen Visionen befeuert. „Alpina arbeitet daran, seinen unternehmerischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten und Lösungen für nachhaltige Sicherheitsprodukte zu entwickeln. Bestes Beispiel dafür ist der Prolan Protektor aus Schafwolle, der zur ISPO 2020 vorgestellt und als Product of the Year ausgezeichnet wurde. Unsere mittelfristige Vision ist es, sowohl die Produktion als auch neue Produkte möglichst ressourcenschonend zu gestalten oder sogar ganz auf nachwachsende Rohstoffe zu setzen.“ Neben den next steps in Sachen Nachhaltigkeit hat Alpina sich noch weitere Ziele gesetzt, wohin es für die Marke in Zukunft gehen soll. Alpina sieht seinen gesellschaftlichen Auftrag noch nicht als erfüllt an: Helme und andere Produkte zum persönlichen Schutz, sowohl im Wintersport als auch im Radsport, sollten noch mehr zu selbstverständlichen Lifestyle- und Alltagsgegenständen werden. Dafür arbeitet Alpina tagtäglich an Produkten, die schützen, nicht stören, sondern begeistern.

Für jedes Wetter gerüstet mit der Alpina Double Jack: Die Skibrille verfügt über eine magnetische Scheibe zum einfachen Wechseln

Wie man im Interview mit Moritz Maier sieht, hat Alpina also auch in Zukunft noch viel als Marke im Wintersport und Radsport-Bereich vor, denn der Auftrag zu inspirieren ist nie ganz abgeschlossen und beginnt jeden Tag neu. Mehr zu Alpina unter: https://www.alpina-sports.com/de/

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