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Ein modernisiertes Hallenkonzept, mehr Outdoor, alles zur Digitalisierung

ISPO MUNICH 2018: „Die Branche freut sich auf die Messe“

Ein modernisiertes Hallenkonzept, noch mehr Outdoor und ein geschärfter Blick auf Digitalisierung im Sportbusiness: Exhibition Group Director Markus Hefter erklärt im Interview die Neuheiten der ISPO MUNICH 2018.

Nach dem Ausstellerrekord 2017 lockt die ISPO MUNICH 2018 mit einigen Neuheiten.
Nach dem Ausstellerrekord 2017 lockt die ISPO MUNICH 2018 mit einigen Neuheiten.

Vom 28. bis 31. Januar 2018 öffnet die ISPO MUNICH auf dem Gelände der Messe München ihre Pforten. Mehr als 2700 Aussteller präsentieren dann wieder die heißesten Trends und Innovationen aus dem Sportbusiness.


„ISPO MUNICH ist gefragter denn je“

ISPO.com: Wie ist der Stand der Anfragen von Unternehmen für die ISPO MUNICH 2018 bisher, Herr Hefter? Und was lässt sich für die Auslastung der Messe prognostizieren?
Markus Hefter:
Die Stimmung in der Branche insgesamt ist sehr gut. Das zeigt sich unter anderem darin, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt eine um 15 Prozent höhere Nachfrage an Fläche haben als im Vergleich zur Vorveranstaltung. ISPO MUNICH ist gefragter denn je. Die Branche freut sich auf die Messe.

Wie wird sich das vor Ort zeigen?
Um dem gesteigerten Interesse Rechnung zu tragen, greifen wir mit unserem erweiterten Hallenkonzept die aktuellen Entwicklungen im Sportbusiness auf.

Was bedeutet dies beispielsweise für den Wintersportbereich auf der ISPO MUNICH?
Die Begeisterung an Wintersportarten ist ungebremst. Unter dem Dach „Snowsports“ stellen im Januar die Hersteller das gesamte Produktspektrum des Wintersports vor: von Skifahren, Freeski und Snowboarden über Schneeschuhwandern, Langlaufen und Schlittenfahren. Die Vielfalt des Wintersports in all seinen Facetten findet sich hier wieder.

Das bedeutet, die Schneesportarten bekommen ein umfassendes Zuhause auf der ISPO MUNICH 2018, richtig?
Es werden Synergien zu allen Wintersportarten geschaffen, ohne die Kernthemen Ski und Snowboard aus den Augen zu verlieren. Alles zu den Trends bei Hartware, Bekleidung und Accessoires finden die Besucher im Segment „Snowsports“ in den Hallen B1 bis B6.

Markus Hefter ist Exhibition Group Director der ISPO Munich.
Markus Hefter ist Exhibition Group Director der ISPO Munich.

Mehr Fläche für den Outdoor-Bereich

Das Segment Outdoor wächst weiter, wie werden Sie dem Rechnung tragen?
Mit deutlich mehr Ausstellern und einem erhöhten Flächenbedarf geht auch der Bereich „Outdoor“ an den Start. In insgesamt vier Hallen werden Produktneuheiten gezeigt. Outdoor ist in den letzten Jahren immer facettenreicher geworden.

Was meinen Sie damit konkret?
Outdoor bedeutet heute nicht mehr nur wandern oder klettern. Die Grenzen verschwimmen und dadurch entsteht ein verändertes Freizeitverhalten. Outdoor definiert sich selbst heute viel offener, ohne aber im Kern an Authentizität zu verlieren. Auf dem Berg, in der Natur, aber auch vor allem in den urbanen Lebensräumen. Für Hersteller eröffnen sich zusätzliche Kundengruppen und Absatzpotentiale.

Es entstehen völlig neue Outdoor-Themenfelder, die jetzt auf der ISPO MUNICH 2018 gezeigt werden, wie Outdoor Fitness und Outdoor Health. Zudem finden Besucher Trends und Neuheiten zu den bekannten klassischen Themen Bergsteigen, Klettern, Eisklettern, Bouldern, Trailrunning, Camping und Wassersport.

Wird auf diese Themen noch näher eingegangen?
Ja, es gibt innerhalb der einzelnen Segmente Focus Areas, die einen konzentrierten Einblick in einzelne Themenbereiche bietet. Im Outdoor-Segment zeigen wir zum Beispiel in der Focus Area Watersports alle Aktivitäten am und im Wasser.


Digitalisierung: „Transformation in nahezu allen Hallen spürbar“

Das Zukunftsthema schlechthin – auch im Sportbusiness – ist die Digitalisierung. Wie und wo findet die Transformation in den Messehallen statt?
Die Transformation wird in nahezu allen Hallen spürbar sein. Die Digitalisierung hält in allen Bereichen des Sports Einzug – bei Handel und Industrie, aber natürlich auch bei den Käufern. Bereits 2017 gab es einige Trends zu sehen, die zukünftig die Branche begleiten wie Virtual-Reality-Brillen für das emotionale Verkaufserlebnis oder via App steuerbare Sportgeräte. Auch 2018 wird die Industrie zeigen, was sie zukünftig ihren Kunden und Sportlern bietet.

Und was bedeutet das für den Handel?
Für den Handel ergeben sich neue Chancen. Auf der ISPO MUNICH greifen wir das Thema im Rahmen der ISPO ACADEMY und im Retail Lab auf. Hier werden richtungsweisende Entwicklungen aufgezeigt.

Im Zentrum der geplanten Vorträge und Seminare steht die digitale Transformation der Sportbranche. Unter dem Stichwort „Digital Readiness“ erfahren Vertreter von Industrie und Handel, wie sie ihr Business wettbewerbsfähig in die Zukunft führen.

Wie könnte die digitale Zukunft für die Branche beispielsweise aussehen?
Der digitale Wandel bietet eine Vielzahl neuer Chancen und hat teilweise Herausforderungen mit sich gebracht – auch für die Sportindustrie. Welche neuartigen Konzepte die Digitalisierung im Sport bereithält, können die Besucher auf der Messe live erleben: RFID in Funktionskleidung, WLAN und Wearables, digitaler Sporthandel On- und Offline – Lösungen für das Business sowie smarte Produkte zur Unterstützung im Sport entwickeln sich ständig weiter.

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