Autor:
Martina Wengenmeir

Leitsatz des spanischen Bekleidungsherstellers ist nachhaltige Innovation

Ternua vereint Technologie und Nachhaltigkeit

Um technisch leistungsstarke, vielseitige und nachhaltige Kleidungsstücke anbieten zu können, ist es notwendig, jeden Tag innovativ zu sein, sowohl bei den Produkten als auch bei den Prozessen. Innovation bedeutet mit Blick auf die Zukunft zu arbeiten. Dazu gehört auch der Blick auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. So verbindet die spanische Marke Ternua seit 1994 nachhaltige Innovation mit der Handwerkskunst eines traditionellen Bekleidungsherstellers.

Die Protech Bekleidungs-Linie von Ternua wurde mit Hilfe der Ternua Friends entwickelt, die ihr Wissen aus Alpinismus, Klettern und Hochleistungssport einbrachten.

Gemeinsam mit Alpinisten und Kletterern entwickelt

Zu Besuch bei Ternua erlebt man eine enge Verbundenheit mit der Natur. Gleichzeitig schließt die Unternehmensphilosophie ein handwerkliches Bewusstsein und gute Einfälle bei der Herstellung und Entwicklung technischer Textilien, die den höchsten Ansprüchen der Ternua-Athleten entsprechen, ebenfalls mit ein. Und wer könnte die Anforderungen an ein Textilstück besser beurteilen als die Sportler und Sportlerinnen selbst? Sie sind es schließlich auch, die wissen, was bestens funktioniert, denn ihre Bekleidung schützt und begleitet sie auf Expeditionen und ermöglicht es ihnen, ihrem Outdoor-Drang große Taten folgen zu lassen.

Ternua Friends wie der Extrembergsteiger Hiraide Kazuya sind im Design-Prozess der Marke stark eingebunden.

Ternua arbeitet eng mit den Ternua Friends zusammen. Die Friends sind Sportlerinnen und Sportler, Menschen mit Abenteuergeist, die ihren Outdoorsport mit Leidenschaft und Hingabe ausführen, die Natur lieben und das gleiche Nachhaltigkeitsbewusstsein wie die Marke selbst haben. So wurde etwa die Protech-Linie von Ternua in Zusammenarbeit mit Ternua-Markenbotschaftern wie dem baskischen Ausnahme-Alpinisten Alberto Iñurrategi und Hiraide Kazuya, einem der besten Extrembergsteiger unserer Zeit, entwickelt. Neuartige und innovative Materialien und Designs wurden dafür gemeinsam mit anderen Sportlern unter anspruchsvollsten Bedingungen auf ihre Einsatzfähigkeit getestet.

ISPO Award Winner 2021: die Ternua Rakaposhi Jacket

Auch die technische Rakaposhi Jacket für Bergsportler und Kletterer, die einen ISPO Gold Award 2021 im Outdoor-Segment gewann, wurde gemeinsam mit Top-Athlet Hiraide Kazuya entwickelt. Sie schützt optimal vor Wind und Wetter, ist dabei extrem atmungsaktiv und verfügt über clevere Details, etwa eine helmtaugliche Kapuze, ein verlängertes Rückenstück oder den extrahohen Kragen. Namensgeber der Jacke für Damen und Herren ist der 7788 Meter hohe Rakaposhi in Pakistan. Die Erstbesteigung über die Südflanke des Rakaposhi brachte Hiraide Kazuya 2019 einen Piolet d’Or und damit die wohl bedeutendste Auszeichnung für außergewöhnliche Leistungen im Alpinismus ein. Die Erlebnisse und Ideen, die er von diesem Abenteuer mitbrachte, flossen nicht nur namentlich ein. Mit handwerklicher Expertise setzte Ternua die Impulse des Top-Athleten in ein technisch leistungsfähiges und dabei nachhaltiges Kleidungsstück um.

WHAT’S NEXT: Ternuas Innovationsprojekte

Innovation bedeutet auch Beharrlichkeit. Beständigkeit, Hingabe und Leidenschaft für das, was man tut. Zu wissen, welche neuen Techniken helfen können, die Kleidungsstücke zu entwerfen und zu kreieren, die den Anforderungen von Top-Athleten auf Expeditionen gerecht werden oder aber auch denen, die eine Wanderjacke bei Tagesausflügen erfüllen muss. Gleichzeitig ist man niemals fertig, Forschung und Entwicklung gehen immer weiter um den Bedürfnissen mehr und mehr gerecht zu werden, damit Sportler sich bei immer neuen Herausforderungen auf den Schutz der passenden Bekleidung verlassen können. Dies hat viel mit Beharrlichkeit zu tun. Wo wir wieder beim Thema Innovation wären und dabei, wie man es in Zukunft noch besser machen könnte. 

Design-Meeting im Ternua Headquarter

Ternuas Innovations-Lab nennt sich WHAT’S NEXT: Ein Konzept, das eine nachhaltige Fertigung sowie Prinzipien fördert, die der Entwicklung dienen und mit Mensch und Umwelt auf harmonische und ethische Weise interagieren. Die Suche nach neuen Materialien, Stoffen und nach eigenen Prozessen in der Entwicklung findet direkt im Headquarter von Ternua statt. Hier werden Prototypen und kürzere Produktionslinien hergestellt sowie die Stoffe für WHAT’S NEXT Projekte. Zudem steht dabei nicht nur der Schutz des Athleten im Vordergrund, sondern ebenso das dringende Bedürfnis, die Umwelt mit stetig verbesserten Materialien und Prozessen zu schützen. So können Sportler im Einklang mit der Natur draußen Abenteuer erleben und der Umwelt auch etwas zurückgeben. 

Weitere Informationen zu den Produkten, Innovationen und den Ternua Friends finden sich online unter ternua.com

Autor:
Martina Wengenmeir
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