Tony Hawk

Niemand hat das Skateboarden so geprägt wie Tony Hawk. Der US-Amerikaner ist der Pionier des modernen Vert-Styles und avancierte in den 1990er Jahren zum ersten Weltstar des Skatens - inklusive eigener Tony Hawk Pro Skater Videospielreihe und Filmauftritten (Jackass, Triple X). Aber auch abseits der Halfpipe prägt Tony Hawk die Szene: mit seiner Skateboard-Marke Birdhouse und seiner Tony Hawk Foundation, mit der er Skateparks in benachteiligten Vierteln errichtet.

Tony Hawk: Eine einzigartige Karriere

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Tony Hawk - Leben der Skate-Legende

Tony Hawk wurde am 12. Mai 1968 in San Diego, Kalifornien geboren. Schon als Kind war er schwer zu bändigen: hyperaktiv und mit schier grenzenloser Energie, die sich zuweilen in Aggressivität verwandelte, hochbegabt und ungeduldig. Mehrmals besuchte seine Mutter mit ihm Psychologen. 

Bis Hawk dann mit neun Jahren das Skateboarden für sich entdeckte. Nun konnte er seine ganze Energie auf dem Brett ausleben, bis sein eher schmächtiger Körper die waghalsigsten Tricks meistern konnte. Sein Vater, ein ehemaliger Offizier der Navy, baute seinem jüngsten Sohn dafür sogar eine eigene Halfpipe in den heimischen Garten in Kalifornien.

Der Aufstieg erfolgte rasant: Mit vierzehn wurde Tony Teil des Powell Peralta Profi-Teams und zeigte seine Tricks in den berühmten Bone Brigade Videos. Mit 16 Jahren war er bereits der Weltbeste. Es folgten zahlreiche Siege, Videos und ein Business-Imperium geboren aus der Skateboard-Szene. Elf Mal in Folge wurde er Skateboard-Weltmeister, gewann 73 von 103 Profi-Wettkämpfen, holte sechs Goldmedaillen bei den X-Games, war auf dem Cover von „People“, „Esquire“, „Rolling Stone“ und dem „New Yorker“.

Hawk hat vier Kinder und ist zum vierten Mal verheiratet. Sein Sohn Riley ist ebenfalls Skateboard-Profi. 

Der Skate-Pionier und seine Tricks

Hawk gilt als Pionier des sogenannten Vert-Styles und ist in der Halfpipe zuhause. Aber auch Street-Style konnten sich seine Tricks sehen lassen. Kein anderer Skateboarder hat so viele Tricks und Sprünge erfunden wie er, fast hundert sind es insgesamt. Sein schwerster Trick ist der „900“: eine zweieinhalbfache Drehung um die Körperlängsachse. Der gelang ihm vor 20 Jahren erstmals, als erstem Menschen überhaupt. Auch über vierzig hatte er ihn noch drauf, bis er den Trick offiziell mit einem letzten Video an den Nagel hing.

Seitdem sich Tony Hawk 2003 aus der Wettbewerbs-Szene zurückgezogen hat, skatet er immer noch privat, in Videos und auf Events. Und auch in der Skateboard-Szene aktiv, moderierte beispielsweise die X-Games. Auf einer Einladung von Barack Obama zeigte Tony Hawk einige Tricks und war die erste Person, die offiziell im Weißen Haus skateboarden durfte.

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