ISPO.com is also available in English ×
 Zehn gute Gründe für die Teilnahme an einem Fitness-Bootcamp
Fitness | 14.04.2016

Top 10: Gründe für eine Bootcamp-Teilnahme

Zehn gute Gründe für die Teilnahme an einem Fitness-Bootcamp

Zehn gute Gründe für die Teilnahme an einem Fitness-Bootcamp. Hauptsache Outdoor: Bootcamps gibt es für jede Zielgruppe  (Quelle: Thinkstock )
Hauptsache Outdoor: Bootcamps gibt es für jede Zielgruppe
Bild: Thinkstock
Artikel bewerten:
Outdoor trainieren, in einer kleinen Gruppe unter der strenger Aufsicht eines Trainers: Fitness-Bootcamps erfreuen sich großen Zulaufs. Es gibt sie als regelmäßige Kurse, als konzentrierte Wochenend- oder Urlaubscamps bis hin zum extremen Drill-Day. Die Top 10 Gründe für eine Bootcamp-Teilnahme.

Der Trend kommt aus den USA vom harten Militär-Drill und erfreut sich bei Zivilisten zunehmender Beliebtheit. Seit etwa fünf Jahren schießen in Deutschland vor allem in großen Städten Fitness-Bootcamps regelrecht aus dem Boden. Die zehn wichtigsten Gründe, die für eine Bootcamp-Teilnahme sprechen.

Grund Nr. 1 – Raus aus dem Fitness-Studio

Bootcamps finden im Freien statt, bei jedem Wetter. Die frische Luft gegen die klimatisierte oder gar stickige Atmosphäre des Fitnessstudios einzutauschen, ist für viele Teilnehmer von Bootcamps ein Hauptargument für die Entscheidung zum Outdoor-Training.


Grund Nr. 2 – Intensives Training

Beim Bootcamp motiviert ein Trainer eine kleine Gruppe Gleichgesinnter ständig zu sportlichen Höchstleistungen. Er achtet strengstens darauf, jeden einzelnen Teilnehmer an seine individuellen Leistungsgrenzen zu bringen und auf diese Weise maximal zu fordern. Ob das unentwegte Anfeuern nach Armee-Drill oder gut gelauntem Ansporn klingt, hängt vom Bootcamp ab.

Grund Nr. 3 – Kosten-Nutzen-Effekt

Beim Bootcamp teilen sich die Teilnehmer quasi die Kosten für einen Personal Trainer. Die Investition in die meist sehr gut ausgebildete Fachkräfte zahlt sich aus, der Trainingseffekt wird von vielen Bootcamp-Teilnehmern höher eingestuft als im Fitnessstudio. Im Bootcamp wird ganzheitlich trainiert. Im Mittelpunkt stehen Kondition, Koordination und Krafttraining. Üblich sind Bodyweight-Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, Ausdauerlauf und hochintensives Zirkeltraining.

Grund Nr. 4 – Abwechslungsreiches Training ohne Geräte

Functional Training findet im Bootcamp fast immer ohne Geräte statt. Einbezogen wird beim Bootcamp hauptsächlich, was die Umgebung bietet: Bäume, Parkbänke, Treppen, Mauern, Brücken, Bäche usw. Außer diesem natürlichen Hindernisparcours kommen bei Bootcamps häufig noch Seile, Thera-Bänder und Kugelhanteln zum Einsatz.

Grund Nr. 5 – Gruppendynamik hilft

Wenn das klassische Training im Fitnessstudio oder das einsame Joggen keine Pluspunkte in punkto Krafttraining und Abnehmen mehr bringen, hilft nur eine konzentrierte Aktion. Nach dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ trifft sich beim Bootcamp eine Gruppe mit ähnlichen Erfahrungen und Erwartungen. Das schweißt zusammen und hilft, sich zu überwinden, schließlich möchte man sich vor den anderen ja nicht blamieren. Hat man es geschafft, ist man gemeinsam stolz und findet vielleicht sogar neue Freunde. 

Grund Nr. 6 – Abnehmen durch Ernährungskontrolle

Das Abnehmen durch hochintensives Training wird beim Bootcamp mit Ernährungsberatung gekoppelt. Die Teilnehmer erhalten in der Regel individuelle Diätpläne, die auf ihre Wirkung hin überprüft werden. Dazu gehört die Gewichtskontrolle voreinander ebenso wie das Nachmessen des Bauchumfangs. Die Kontrolle in der Gruppe wird von den Teilnehmern als hilfreich empfunden, das Abnehmen im Bootcamp durchzuhalten. Ziel des Bootcamps ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung für eine bessere Gesundheit und Fitness.


Grund Nr. 7 – Keine langwierigen Verpflichtungen

Sie dauern einen Tag, ein Wochenende oder einen „Urlaub“ lang – die Einmaligkeit vieler Bootcamps ist ein Erfolgsgeheimnis, das es vielen überhaupt erst ermöglicht, den inneren Schweinehund zu besiegen und das lang geplante Vorhaben pro Fitness und Abnehmen endlich in Angriff zu nehmen. Dieses eine Mal rafft man sich auf, auch wenn es vielleicht sonst trotz der kostspieligen Mitgliedschaft im Fitnessclub nicht so klappen will.

Grund Nr. 8 – Regelmäßigkeit trotz Unverbindlichkeit

„Schlank und fit in acht Wochen“ – damit wirbt Original Bootcamp als einer der größten Anbieter von Outdoor-Fitness in Deutschland. Die Kurse bei Original Bootcamp dauern zwei Monate mit zwei Terminen à 60 Minuten pro Woche. Endet ein Kurs, schließt sich der nächste an. So kann der Kunde jedesmal neu entscheiden, ob er weitermachen will oder nicht. Andere Bootcamps locken mit Zehnerkarten oder Kurz-Abos.

Grund Nr. 9 – mit Freunden zusammen trainieren

Man kann sich als Einzelperson für ein Bootcamp anmelden, das dann aus Teilnehmern zusammengestellt wird, die sich vorher nicht kennen. Vor allem in Großstädten finden sich oftmals genügend Interessenten, die zur gleichen Uhrzeit am gleichen Ort zum Training kommen können. Wer an seinem Wohnort kein Bootcamp nach seinem Geschmack findet, kann auch mit Freunden zusammen einen Personal Trainer für ein Privat-Bootcamp anheuern.

Grund Nr. 10 – Angebote für alle Zielgruppen

Fitness und Gesundheit stärken, Abnehmen, Krafttraining – jeder Teilnehmer setzt die Erwartungen und den Schwerpunkt bei Bootcamps etwas anders. Die Anbieter reagieren und halten Bootcamps explizit für Frauen ab, nur für Männer, nur für Bräute, nur für die Strandfigur, nur für junge Mamis mit Baby im Buggy. Wer will, kann sich für Geld auch im Armeejargon von einem Drill-Instructor in Uniform anbrüllen und durch den Schlamm schleifen lassen. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
Kommentare
Top Themen
ISPO Newsletter
ISPO Newsletter
Jetzt anmelden
Social Media