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 Earebel bei „Die Höhle der Löwen“: Mama strickt die Mützen
Startup | 20.10.2016

Vox-Sendung hilft Familien-Startup aus dem Allgäu

Earebel bei „Die Höhle der Löwen“: Kopfhörer-Mütze gefällt Investor Dümmel

Earebel bei „Die Höhle der Löwen“: Mama strickt die Mützen. Earebel-Geschäftsführer Didi Hirsch (r.) als frisch gebackener ISPO BRANDNEW Finalist auf der ISPO MUNICH 2014. (Quelle: Messe München GmbH)
Earebel-Geschäftsführer Didi Hirsch (r.) als frisch gebackener ISPO BRANDNEW Finalist auf der ISPO MUNICH 2014.
Bild: Messe München GmbH
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Das Startup Earebel aus Immenstadt trat am Dienstag, den 25. Oktober auf Vox bei der Sendung „Die Höhle der Löwen“ an. Dort wollten die Gründer Didi Hirsch und Manuel Reisacher ihre Mützen mit integrierten Kopfhörern pushen. Die ehemaligen ISPO BRANDNEW Finalisten hofften auf einen Zuschuss von 125.000 Euro und boten dafür zehn Prozent der Unternehmensanteile an.

Beim Familien-Startup aus Immenstadt im Allgäu sind alle beteiligt. Manuel Reisacher, zusammen mit Didi Hirsch Geschäftsführer der Earebel GmbH, hat seine Familie eingespannt: Mutter Pia strickt, seine Schwester Linda macht das Marketing. Am Ende sollen die perfekten Musik-Mützen für den Outdoor-Sport herauskommen: An den Seiten sind Kopfhörer integriert, die durch die Mütze nie mehr verrutschen sollen.

„Die Mützen und Headbands der aktuellen Earebel-Kollektion vereinen einzigartigen Tragekomfort und brillanten Sound“, verspricht das Startup selbstbewusst.

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Das Unternehmen benötigte jedoch Verstärkung. Bei der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ wollte Earebel einen Investor für sein innovatives Produkt gewinnen und mit Mützen durchstarten, die die Kopfhörer für den Sport gleich integriert haben. Von Investor Ralf Dümmel gab's den Zuschlag.

Was seit der Aufzeichnung der Sendung im Februar 2016 aus der Kooperation zwischen Earebel und Dümmel wurde, lesen Sie hier. >>>


Earebel: Finalist beim Startup-Wettbewerb ISPO BRANDNEW

„Unser großes Problem ist der Vertrieb“, sagte Reisacher vor dem Pitch, „deshalb erhoffen wir uns Hilfe von einem Investor.“ Der sollte 125.000 Euro in das Startup stecken, damit die Mützen nicht mehr auf Kopfhörer-Kabel angewiesen sind, sondern eine Bluetooth-Vernetzung herstellen können.

Dafür boten Hirsch und Reisacher dem potenziellen Investor zehn Prozent Unternehmensanteile. Am Ende mussten die Earebel-Geschäftsführer aber deutlich mehr Anteile abgeben.

Video: So funktioniert die Earebel-Mütze

Seit 2014 war Earebel jedes Jahr auf der ISPO MUNICH, um sich Feedback zu holen, Kontakte zu knüpfen und die Mützen zu verbessern. Gleich in seinem ersten Jahr war das Startup Earebel Finalist beim Startup-Wettbewerb ISPO BRANDNEW. „Das hat uns einen Schub gegeben“, sagt Reisacher. 

Ein Schub, der die Allgäuer Unternehmer aber nie ihre Wurzeln vergessen ließ. Bis heute strickt Reisachers Mutter Pia noch in der Produktion der Earebel-Mützen mit. Vor allem aber koordiniert sie 15 Näherinnen, die die Bestellungen abarbeiten. „Das ist schon ein Stress“, sagt Reisacher. 

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„Die Höhle der Löwen“: Start in die Zukunft

Damit die Mützen mit den integrierten Kopfhörern weiter ein Renner bleiben, ging Earebel die Kooperation mit einem Investor ein. Denn viele hatten sie auf der ISPO MUNICH 2016 angesprochen und ihnen geraten, das Kabel durch Bluetooth zu ersetzen. Nur so gehe es in der Zukunft weiter. 

Aufgrund der guten Einschaltquoten von „Die Höhle der Löwen“ wird die Nachfrage nach den Mützen mit integrierten Kopfhörern „Made in Allgäu“ mit Sicherheit anziehen. 


Das ist das Startup Earebel:

  • Sitz: Immenstadt (Allgäu)
  • Auszeichnungen: ISPO BRANDNEW Finalist 2014, Nominiert für den German Design Award 2014
  • Geschäftsführer: Dietmar Hirsch, Manuel Reisacher
  • Firmen-Website: http://www.earebel.com/de/story/
Gregor Röslmaier schreibt für ISPO.com. (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Gregor Röslmaier, Autor
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