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 Skillmill: Crossfit-Training auf dem Laufband
Fitness | 19.04.2016

Skillmill-Laufband von Technogym

Skillmill ist das Laufband für Crossfit

ISPO.com-Redakteurin Sarah Sommer hat Skillmill bereits getestet: So gehen Sled Pushes auf dem innovativen Laufband. (Quelle: TechnoGym SkillMill Roadshow)
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Bizeps-Curls waren gestern: Ein großer Trend in der Fitness-Branche geht weg von den klassischen Geräten, hin zu den komplexen Bewegungen, die mehr erfordern, als nur einen Muskel zu beugen. Functional Training heißt das Zauberwort. Skillmill von TechnoGym will  beides sein: Gerät und funktionell. Von Ausdauer bis Krafttraining soll das Gerät alles bieten. 

Zunächst sieht Skillmill wie ein Laufband mit überdimensionalem Fahrradlenker aus. Das Laufband läuft allerdings nicht elektronisch. Vielmehr muss man das Gerät selbst antreiben: Hält man still, rührt sich auch das Band nicht. Im vorderen Bereich kann man beschleunigen. Um zu bremsen, tritt man in den hinteren Bereich, dann wird das Laufband sofort langsamer.


Skillmill soll den Crossfit-Markt erobern

Skillmill ist ursprünglich ein Gerät für Profisportler, das sogar bei Olympischen Spielen im Einsatz war. Hersteller Technogym produzierte lange für den Leistungssport – stattet auch heute noch Top-Sportler aus dem Fußball, Golf oder der Formel 1 aus. Jetzt können auch Hobby-Athleten ihre Crossfit-Übungen mit dem Profigeräten durchziehen. Das Ziel von Technogym: Den Crossfit-Markt erobern. Dieser boomt seit Jahren. Immer mehr Fitnessstudios setzen auf Crossfit-Angebote. Aber auch eigene Studios, die sich auf Crossfit spezialisieren, haben sich längst etabliert. Der Trendsport kombiniert Krafttraining mit Turn- und Gewichtheber-Elementen und hochintensiven Intervalltraining.

Lesen Sie hier: Das ist Crossfit und so können auch Anfänger damit fit werden

Skillmill vereint immerhin Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit. Der Nutzer kann den Widerstand des Laufbandes wie bei der herkömmlichen Variante einstellen. Je höher der Widerstand, desto mehr muss man sich gegen das Gerüst vor dem Band stemmen, um trotzdem noch in Bewegung zu bleiben. Wie ein Sumo-Ringer, der seine Gegner aus dem Weg räumt, stemmt man sich gegen die beiden Hörner und arbeitet sich so Stück für Stück voran.

Funktioniert nicht wie ein gewöhnliches Laufband und ist deswegen flexibler im Einsatz: Skillmill von Technogym. (Quelle: TechnoGym SkillMill Roadshow)
Funktioniert nicht wie ein gewöhnliches Laufband und ist deswegen flexibler im Einsatz: Skillmill von Technogym.
Bild: TechnoGym SkillMill Roadshow

Auch Sled Pushes – Schlittenschieben, das vom Training der Profis in den Freizeitbereich gekommen ist – sind an dem Gerät möglich: Bringt man am Ende zwei Bänder an, kann man den Schlitten mit Gewichten darauf simulieren. Doch wer Kraft trainiert, darf auch die Ausdauer nicht vernachlässigen: Also nimmt man den Widerstand raus und setzt zum Sprint, oder lockeren Dauerlauf an. Jetzt mutet Skillmill wieder wie das gewöhnliche Laufband an – nur eben ohne Motor und allein mit Muskelkraft betrieben: Ob vorwärts im Sprint, mit Wiederstand in gebeugter Haltung, rückwärts oder mit schnellen Sidesteps.

Lesen Sie hier: Die ultimative Fitness-Alternative: Crossfit

Messen kann man den Trainingserfolg mit dem eigenen Smartphone, das an der vorderen Halterung angebracht werden kann. Mit der Cloud-Plattform Mywellness lassen sich Daten erheben und vergleichen. Außerdem können Trainingsprogramme und –pläne direkt auf dem Laufband umgesetzt werden. Skillmill will mehr als das schnöde Laufband sein – das Feedback der Fitness-Gemeinde wird zeigen, ob es dieses Versprechen halten kann.

Ein Beitrag von Sarah Sommer, Autorin
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