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 Erstausstattung: Das braucht man zum Joggen
Fitness | 14.06.2016

Joggen: die Grundausstattung

Erstausstattung: Das braucht man zum Joggen

Erstausstattung: Das braucht man zum Joggen. Schuhe, Hose, Shirt – es braucht nicht viel, um mit dem Joggen zu beginnen. (Quelle: Thinkstock )
Schuhe, Hose, Shirt – es braucht nicht viel, um mit dem Joggen zu beginnen.
Bild: Thinkstock
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Der Laufsport verlangt keine aufwändige Ausrüstung. Schuhe, Hose, Shirt, los geht’s! Das heißt jedoch nicht, dass Sie nicht einige hundert Euro investieren könnten, wenn Sie mit dem Joggen anfangen. Doch wie sinnvoll ist das? Wir sagen Ihnen, was passionierte Jogger unbedingt brauchen.

Für die richtige Ausstattung des Läufers gibt es nur eine goldene Regel: Er muss sich in seinen Sachen wohlfühlen. Das gilt für die Federung der Schuhe ebenso wie für das Muster auf dem Stirnband. Wer das richtige Komfort-Gefühl – ob unterwegs in der Natur, im Wohngebiet oder auf dem Laufband – empfindet, wird sich auch beim nächsten Mal mit Elan auf den Weg machen. Und genau darin liegt der Gradmesser: Nur Kontinuität verspricht gesundheitlichen Erfolg, sie sollte sichergestellt werden.

Im Folgenden erhalten Sie eine Ausrüstungs-Liste mit Empfehlungen für das Laufen. Wenn Sie nur probeweise mit dem Joggen anfangen wollen, können Sie auf Gadgets wie Pulsuhr oder Stirnlampe aber zunächst getrost verzichten.


Mit dem Joggen anfangen – die Laufschuhe

Die richtigen Schuhe gelten, wenig überraschend, als wichtigster Ausstattungsgegenstand des Läufers. Hoher Investitionen bedarf es aber nicht. So hat bereits 2007 eine Studie der Dundee University in Schottland offengelegt, dass die Funktionalität von Laufschuhen nicht zwangsläufig mit dem Preis steigt. Mancher Discounter-Schuh war den teureren Modellen bei der Dämpfung sogar überlegen.

Dennoch kann es lohnen, einige Euro mehr für geeignete Laufschuhe auszugeben. Zum einen sollte die Passform ideal sein und entsprechende Beratung erhält man nur im guten Fachgeschäft. Zum anderen spielt auch die Optik eine Rolle, die ihren Preis haben kann. Schließlich bezahlen wir das Markenimage auch bei allen anderen Waren mit, und in den seltensten Fällen geht es dabei um den reinen Qualitätsgewinn. Kaufen Sie was passt, was Sie sich leisten können und was gefällt.

Das Shirt

Funktions-Materialien vereinen mehrere Vorteile: Sie sind leicht, atmungsaktiv und befördern den Schweiß nach außen. Wind und Regen bleiben draußen. Damit werden zugleich eine Überhitzung beim Laufen und das Frieren nach dem Laufen verhindert. Ein Funktionsshirt im Schrank hat viele Gelegenheiten, gute Dienste zu leisten, selbst wenn Sie mit dem Laufen wieder aufhören. Der Kauf ist daher eine klare Empfehlung. Das T-Shirt aus dem Schrank tut es aber auch.

Die Hose

Sie darf nicht reiben, scheuern, zwicken, kratzen oder rutschen – Kriterien, die die meisten Sporthosen erfüllen dürften. Enge Hosen minimieren jedoch die Gefahr und bieten in den meisten Fällen trotzdem die gewünschte Bewegungsfreiheit. Ob lang oder kurz, schwarz oder signalrot, all das ist Geschmackssache. Wer keine zusätzliche Tasche mitnehmen will, sollte auf eine verschließbare Hosentasche achten.

Auch bei den Hosen gibt es sinnvolle High-Tech-Entwicklungen, die durchaus ihren Sinn erfüllen. So bietet Falke eine spezielle „Running Bekleidung“, bei der die Faszien – ein Teil des Bindegewebes – durch spezielle Noppen stimuliert werden. Wer mit dem Joggen beginnt, benötigt diese Profi-Ausstattung zunächst nicht.

Unterwäsche und Socken

Wer sich Funktionsbekleidung leistet, muss bei der Unterwäsche anfangen – die Investition macht nur im Gesamtpaket Sinn. Frauen benötigen einen Sport-BH mit besonders starkem Halt, um Verletzungen des Gewebes zu vermeiden.


Die Investition in spezielle Laufsocken lohnt schon deshalb, weil diese aufgrund ihrer speziellen Verstärkungen länger halten. Außerdem wird hier genau darauf geachtet, dass keine reibenden Nähte den Lauf stören oder der Bund scheuert. Laufsocken mit Polygiene-Technologie verhindern zudem eine unangenehme Geruchsbildung

Jacke und Mütze

Wenn Sie bei niedrigen Temperaturen und Regenwetter laufen wollen, sind Jacke und Mütze sinnvoll. Die Jacke sollte vor allem garantieren, dass Sie trotz des Schmuddelwetters gut gesehen werden. Signalfarben, Signalstreifen oder Reflektoren sind zu empfehlen. Eine Mütze verhindert das Auskühlen – schließlich verliert man mehr als ein Drittel der Körperwärme über den Kopf.

Während des Trainings frieren Läufer nur selten – unmittelbar nach dem Joggen sind warme und trockene Sachen aber wichtig, um Erkältungen zu vermeiden.

Pulsuhr, MP3-Player und GPS-Gerät

Musik beim Laufen motiviert und spornt an, gerade wenn der Rhythmus stimmt. Für viele Läufer gehört die Lieblingsmusik daher dazu. Um die Laufbewegungen auszugleichen, sind Sportkopfhörer notwendig, die es in verschiedenen Varianten von In-Ear- bis zum großen Bügelkopfhörer gibt. Wer die Hände frei haben will, benötigt zudem eine Gürteltasche.

Trotz der Vorteile sollten die ersten Läufe ohne Musik absolviert werden, um das Laufgefühl und die Umgebung besser wahrzunehmen. Von einer Pulsuhr profitieren dagegen gerade Menschen, die gerade erst mit dem Joggen anfangen. So lassen sich die Körperdaten auswerten und man lernt schneller, Über- oder auch Unterforderung zu vermeiden.  

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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