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 Jack O'Neill ist tot: Surf-Ikone in Santa Cruz verstorben
Sportbusiness | 06.06.2017

Kämpfer für die Ozeane wurde 94 Jahre

Jack O'Neill ist tot: Surf-Ikone und Entwickler des Neoprenanzugs in Santa Cruz verstorben

Jack O'Neill ist tot: Surf-Ikone in Santa Cruz verstorben. Surf-Ikone und Abenteurer Jack O'Neill ist am 2. Juni 2017 im Alter von 94 Jahren verstorben. (Quelle: O’Neill Sea Odyssey)
Surf-Ikone und Abenteurer Jack O'Neill ist am 2. Juni 2017 im Alter von 94 Jahren verstorben.
Bild: O’Neill Sea Odyssey
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Sein Leben widmete er dem Ozean: Jack O'Neill, Surf-Ikone, Unternehmensgründer und Entwickler des Neoprenanzugs, ist im Alter von 94 Jahren in seinem Haus in Santa Cruz (Kalifornien/USA) im Kreise seiner Familie verstorben.

Jack O'Neill wurde 27. März 1923 in Denver (Colorado) geboren und zog mit seiner Familie nach Long Beach (Kalifornien), wo er früh seine Liebe zum Surfen entdeckte. Nach dem Abschluss seines Wirtschaftsstudiums in Portland (Oregon) und seinem Dienst bei der US Navy während des Zweiten Weltkriegs zog O'Neill nach San Francisco – auch wegen des Surfens.

Jack O’Neill, surfer, ocean lover, boating enthusiast, wetsuit pioneer, balloonist, and founder of the iconic worldwide...

Posted by O'Neill on Freitag, 2. Juni 2017

Jack O'Neill: Entwickler des Neoprenanzugs

Dort tüftelte er Anfang der 1950er-Jahre an Möglichkeiten, um länger im eiskalten Wasser bleiben zu können. Dabei entstanden – mit Hilfe des befreundeten Physikers Hugh Bradner – erste Wetsuits aus Neopren, die er in seinem Surfshop am Ocean Beach verkaufte.

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Anfangs belächelt nahm O'Neills Business immer mehr an Fahrt auf. Er zog daraufhin ins 120 Kilometer entfernte Santa Cruz – und wurde zur Ikone des Surfsports. Als Geschäftsmann bewies er Weitsicht, als er besonders talentierte Surfer mit Equipment ausstattete und somit auch das Sponsoring mitentwickelte.

Santa Cruz und das Meer waren seine Heimat 

Sein zotteliger Bart und die Augenklappe über dem linken Auge, die das Resultat eines Surfunfalls Anfang der 1970er-Jahre war, wurden zu Jack O'Neills Markenzeichen. 1996 gründete er ein Programm namens O’Neill Sea Odyssey, das bis dato rund 100.000 Schulkindern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Meer beigebracht hat.

Die Markenrechte an O'Neill wurden 2007 an die niederländische Holding Logo International B.V. verkauft.

Am 2. Juni 2017 verstarb Jack O'Neill in seinem Haus mit Meersicht in Santa Cruz.

Video: Robby Naish auf der ISPO MUNICH

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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