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 Woran erkenne ich einen guten Zumba-Kurs?
Fitness | 15.02.2016

Zumba - worauf man beim Tanz-Workout achten sollte

Woran erkenne ich einen guten Zumba-Kurs?

.  (Quelle: Thinkstock)
Zumba mit der Kurzhantel. Oder lieber im Wasser?
Bild: Thinkstock
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Mehr als 14 Millionen Menschen hat es bereits gepackt - das Zumba-Fieber. Kaum ein Fitnesssportler, der nicht schon von dem lateinamerikanischen Tanz-Workout gehört hat. Sie wollen selbst die Hüften in einem Zumba-Kurs schwingen? Dann sollten sie darauf achten:


Extrem angesagt und hocheffektiv: Kaum ein Fitness-System kann heute mit dem lateinamerikanischen Tanz-Workout Zumba mithalten. In Scharen strömen Abnehmwillige und Fitnesssportler in die Studios, um den eigenen Körper bei heißen Latino-Rhythmen in Form zu bringen oder sich die überschüssigen Pfunde vom Leib zu tanzen. Rund 20 Jahre ist es mittlerweile her, dass der kolumbianische Fitnesstrainer Alberto Perez mehr oder weniger durch Zufall auf das beliebte Fitness-Konzept stieß und mit Zumba zunächst die USA und schließlich die ganze Welt erobert hat. Dass es sich bei der damals völlig neuartigen Kombination aus Aerobic und südamerikanischen Tanzelementen nicht nur um einen vorübergehenden Trend, sondern um eine effektive Trainingsmethode handelt, beweist das aktuelle Zumba-Fieber.

Alter, Körperstatur, Fitnesslevel oder tänzerische Vorerfahrung - all das spielt beim Zumba eine untergeordnete Rolle. Dessen ungeachtet gibt es mittlerweile zahlreiche Zumba-Kurse, die sich speziell an bestimmte Gruppen von Trainierenden richten. Doch wie erkennt man einen guten Zumba-Kurs? Welcher ist genau der Richtige?

Worauf ist zu achten?

Zumba lebt in erster Linie vom Spaß, einem Gefühl von Teamgeist und dem erwachenden Sinn an der Gemeinschaft Gleichgesinnter. Um den Teilnehmern ein gutes Stück Lebensfreude zu vermitteln, und sie damit vom ersten Kurstag an zu motivieren und für das Tanz-Workout zu begeistern, sollte ein Zumba-Instructor also unbedingt auch selbst vom Tanz-Virus infiziert sein. Ebenfalls ein wichtiges Kriterium: Neben Spaß und Motivation ist es vor allem das Intervall-Prinzip, das Zumba zu so einem so effektiven Helfer beim Abnehmen werden lässt. Im Gegensatz zu anderen Kursen, die während der Trainingseinheiten ein überwiegend einheitliches Tempo vorlegen, wird die Intensität beim Zumba immer wieder gewechselt. Wird den Trainierenden bei einem Song alles abverlangt, kann beim nächsten wieder etwas Atem geschöpft werden. Ein guter Instruktor weiß das und kennt das richtige Maß an Belastung und Erholung, das wiederum mit den Kursteilnehmern variieren kann.


Um zu erkennen, ob es sich um einen wirklich geeigneten Zumba-Kurs handelt, hilft letztendlich nur eines: ausprobieren. Die meisten Studios bieten kostenlose Probestunden an, in denen man sich ein Bild von Kurs und Trainer machen kann. Kleiner Tipp: Da die Ausbildungszeit zum Zumba-Instructor an vielen Akademien sehr kurz ist, also nur wenig trainingswissenschaftliches Wissen vermittelt werden kann, empfiehlt es sich, auf weitere Referenzen des Kursleiters zu achten.

Zumba für alle - die Qual der Wahl

Krafttraining, Konditionsaufbau und das Abnehmen - in Sachen Fitness ist Zumba ein echtes Allround-Talent. Um noch gezielter auf die eigenen Trainingsbedürfnisse eingehen zu können, gibt es unterschiedliche Varianten. Hier ein kleiner Überblick:

Zumba Fitness: Die ursprünglichste Form des Tanz-Workouts wird in nahezu allen Fitnessstudios angeboten und ist grundsätzlich für jedermann geeignet. Der Klassiker, wenn es um Stressabbau, Gewichtsreduktion und jede Menge Spaß in der Gruppe geht.

Zumbatomic: Wenn schon die Jüngsten vom Tanz-Fieber gepackt werden, ist Zumbatomic die passende Wahl. Im Alter von vier bis zwölf Jahren kann der Zumba-Nachwuchs hier erste Schritte zu Merengue, Salsa und Reggaeton machen. Die Freude am Rhythmus wird schnell entdeckt sein.

Zumba Gold: Auch für ältere Semester ist Tanz-Workout bestens geeignet. Zumba Gold richtet sich speziell an die Bedürfnisse von Fitness-Interessierte im fortgeschrittenen Alter und setzt den Fokus auf Übungen, die besonders Rumpf und Rücken ansprechen. Ordentlich ins Schwitzen kommt man jedoch auch hier und der Trainingseffekt ist nicht weniger groß.

Zumba-Toning: Für echte Fitness-Freaks, die sich beim klassischen Zumba unterfordert fühlen und Wert auf eine Extra-Runde Krafttraining legen, ist Zumba-Toning das Mittel der Wahl. Jeder Teilnehmer bekommt dabei zwei kleine Kurzhanteln in die Hände, schon wird die Intensität des Workouts auf ein völlig neues Niveau gehoben.

Aqua-Zumba: Auch echte Wasserratten können voll auf ihre Kosten kommen - beim Aqua-Zumba. Wer glaubt, im kühlen Nass wird's weniger anstrengend, der irrt jedoch: Der Widerstand des Wassers erschwert alle Bewegungen und macht das besonders schonende Workout noch effektiver.
 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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