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 BLACKYAK: Warum wir uns auf die Outdoor-Marke freuen

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Outdoor | 12.01.2016

Outdoor: Interview mit Maximilian Nortz von BlackYak

„Wir überzeugen den Handel mit unseren Innovationen“

Maximilian Nortz is Managing Director International Business - Europe BLACKYAK  (Quelle: Florian Pertsch)
Maximilian Nortz hat eine faszinierende Herausforderung: den koreanischen Outdoor-Marktführer BLACKYAK nach Deutschland zu bringen. Eine Aufgabe, die der Managing Director International Business – Europe von BLACKYAK mit seinem Team generalstabsmäßig angeht.

Schon vor zwei Jahren begannen sie damit, den Plan vom Markteintritt in Europa umzusetzen, zur ISPO MUNICH 2016 präsentiert BLACKYAK die Kollektion, die im kommenden Herbst im Fachhandel erhältlich sein wird. Ein Gespräch über den Markteintritt, den Handel und Innovationen im Outdoor-Markt.

Herr Nortz, was lange geplant wurde, wird zur ISPO MUNICH 2016 Wirklichkeit. BLACKYAK wagt den Markteintritt in Europa. Hat der europäische Handel auf die Marke BLACKYAK gewartet?
Maximilian Nortz: Der Handel wartet grundsätzlich nie auf eine neue Marke. Daher müssen wir den Handel und natürlich auch den Konsumenten davon überzeugen, dass wir als BLACKYAK einen klaren Mehrwert für sie bieten.

Wie sieht dieser Mehrwert aus?
Unser wichtigster Mehrwert besteht aus den Innovationen, die BLACKYAK in den europäischen Markt bringen wird und die man so in den letzten Jahren in der europäischen Outdoor-Branche leider viel zu selten gesehen hat. Wir haben zum Beispiel eine Expeditionsjacke entwickelt, bei der wir das bisher übliche Gewicht von rund 1,5 Kilogramm um fast 800 Gramm reduziert haben. Und das bei der gleichen Wärmeisolierung.

Eine weitere Innovation ist zum Beispiel eine Notfall-Jacke, die nur 51 Gramm wiegt, handgroß verpackbar ist und in Notfällen Bergsteigern und Alpinisten das Leben retten kann.

„Unsere Kollektion ist modular aufgebaut“

Sind Bergsteiger und Alpinisten die Zielgruppe von BLACKYAK in Europa?
Nicht nur. Unsere Kollektion ist sehr modular aufgebaut. Unser Anspruch ist es, sowohl professionellen Alpinisten als auch Spaziergängern an der Hamburger Alster die richtige Ausrüstung für ihre Betätigung zu bieten. Unsere Produkte verfügen über die Funktionalität, die nötig ist auch den widrigsten Bedingungen Stand zu halten, können aber auch in jedem anderen Bereich zum Einsatz gebracht werden..

Handelt es sich bei der nun in den Handel kommenden Kollektion um Original-Ware aus Korea?
Nein, denn dafür sind der europäische und der asiatische Markt zu unterschiedlich. Das zeigt sich schon allein an den Farben, die in Korea angesagt sind – und dann an ganz pragmatischen Punkten wie die Länge von Armen und Beinen. Das hat uns auch ein kleiner Testballon mit koreanischer Ware gezeigt, den wir vor zwei Jahren gestartet haben.

„Wir wollten zu 100 Prozent für den europäischen Markt vorbereitet sein“

Wir haben deshalb das in Jahrzehnten erworbene technologische Know-how von BLACKYAK und die Qualität von Auftragsproduzenten wie KTC, die ausschließlich für Premiummarken produzieren, aufgegriffen und für die europäischen Bedürfnisse adaptiert. Wir wollten zu 100 Prozent für den europäischen Markt vorbereitet sein.

Wie haben Sie die Kollektion für Europa entwickelt?
Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Entwicklungs- und Designstudio Development Never Stops (DNS) in der Schweiz und einer ganzen Reihe von Athleten. Wir haben den Athleten unsere Prototypen mitgegeben und sie wirklich auf Herz und Nieren testen lassen.

Wir wollten natürlich auch wissen, was ihnen an unseren Produkten gefallen hat, viel mehr haben uns aber die Berichte interessiert, was nicht gepasst hat. Daran haben wir dann gearbeitet. Am Ende des Tages weiß einfach der Sportler viel besser was er braucht, daran haben wir uns orientiert.

Welche Anforderungen hatten die Sportler?
Ein großes Bedürfnis war ein möglichst geringes Gewicht. Im hochalpinen Raum kommt es auf jedes Gramm an. Das Zweite war eine hohe Langlebigkeit und Robustheit des Materials. Das Dritte war Bewegungsfreiheit, denn der Sportler muss sich ja auch ungehindert bewegen können. Hinzu kommen mit oberster Priorität Funktionen wie Wasserdichtigkeit, Winddichtigkeit und Atmungsaktivität.

„Wir werden fair mit dem Handel zusammenarbeiten“

Wie sieht die Vertriebsstrategie von BLACKYAK in Europa aus? Wie wollen Sie in den Handel kommen?
Wir haben uns bewusst für eine klassische Vertriebsstruktur und eine exklusive Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Sport- und Outdoorhandel entschieden. Wichtig ist uns dabei, dass wir fair und transparent ohne jedes Feilschen mit unseren neuen Partnern zusammenarbeiten werden.

Die bisherige Resonanz ist trotz aller widrigen Rahmenbedingungen wie dem bisher noch fehlenden Schnee sehr positiv. Wir werden dabei die ISPO MUNICH 2016 nutzen, um viele weitere Partner gewinnen zu können. Ich freue mich schon sehr auf viele Besuche am Stand 312 in Halle B1.

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