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 Die teuersten Skigebiete der Alpen
Wintersport | 27.10.2016

Skipässe als Luxusgut

Die teuersten Skigebiete der Alpen

Die teuersten Skigebiete der Alpen. Exzellent aber teuer: Skifahren in Zermatt in der Schweiz (Quelle: Thinkstock)
Exzellent aber teuer: Skifahren in Zermatt in der Schweiz
Bild: Thinkstock
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Wo sind die teuersten Skigebiete in den Alpen? Herzlich willkommen in der Schweiz! Denn obwohl die Skipass-Preise 2016/17 weitgehend stabil bleiben, liegt das Niveau bei den Eidgenossen noch immer deutlich über dem in Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien. Unsere Top 5.

Zermatt, Matterhorn: Tagespass 79 CHF (ca. 73 Euro)

Engadin St. Moritz / Corviglia: Tagespass 79 CHF (ca. 73 Euro)

Corvatsch – Sils – Silvaplana: Tagespass 79 CHF (ca. 73 Euro)

LaaxTagespass 77 CHF (ca. 71 Euro)

Verbier: Tagespass 75 CHF (ca. 69 Euro)

Alle Preise beziehen sich auf den Tages-Skipass für einen Erwachsenen in der Hochsaison. (Sonderpreise gibt es an manchen Wochentagen, z.B. vielerorts am Dienstag. Für Familien gelten überall günstigere Preise. Es lohnt, sich vorab zu informieren und zu buchen. Viele Skigebiete stellen auch Pistenpläne und Videos bereit, auf denen man einen guten Eindruck erhält.)


Skifahren und Snowboarden in den Alpen

Zum Vergleich: In den berühmten Skigebieten Österreichs, zum Beispiel in Kitzbühel, Sölden oder St. Anton am Arlberg, wird die Marke von 50 Euro inzwischen zwar locker gerissen, von mehr als 70 Euro wie in der Schweiz ist man hier jedoch noch weit entfernt.

Ähnlich in Italien: Im Mega-Skigebiet Dolomiti Superski mit seinen 1.200 Pistenkilometern müssen in der Hochsaison 57 Euro berappt werden, in Val Gardena (Gröden) sind es 52 Euro.

Frankreichs Elite-Skiorte wie Val d’Isere, Méribel oder Alpe d’Huez melden ebenfalls unisono Preise knapp über 50 Euro. Ein Ausreißer ist Chamonix am Fuße des Mont Blanc mit 62 Euro. Aber auch das reicht nicht für die Top 5.

Und in Deutschland? Hier muss man sich begnügen. Die Konkurrenz im Süden ist zu groß, so bleiben die Preise deutlich unter 50 Euro stecken. Die Tageskarte auf der Zugspitze kostet in der Saison 2016/17 44,50 Euro, identisch sieht es preislich im Skigebiet Fellhorn-Kanzelwand aus. Reit im Winkl (Steinplatte) verlangt 41,50 Euro pro Tag und Erwachsenem.


Ski global – ein Blick nach Übersee

Relativiert werden die Schweizer Skipasspreise erst mit einem Blick nach Übersee. Im berühmten Aspen im US-Bundesstaat Colorado wird der Tagespass für die neue Saison derzeit noch nicht ausgepreist, für den 2-Tagespass werden im Vorverkauf jedoch bereits 186 USD (ca. 170 Euro) fällig, was einem Tagespreis von umgerechnet rund 85 Euro entspräche.

Die Spitze des Eisberges ist das nicht. Im Skigebiet Deer Valley in Utah werden 128 USD pro Tag verlangt, was circa 117 Euro entspricht. Das „Early bird“-Angebot in Big Sky, Montana liegt bei 118 USD, ist also auch in Euro deutlich dreistellig.

Ziemlich genau auf Schweizer Niveau liegen übrigens die Top-Skigebiete Kanadas. So werden in Whistler in British Columbia 109 Dollar verlangt. Kanadische Dollar natürlich, was rund 75 Euro entspricht.


Wer nicht so viel Geld für den Skipass ausgeben will, findet in Europa reichlich Alternativen. Günstige und dennoch lohnende Skigebiete gibt es überall, in Bayern ebenso wie in Südtirolin Frankreich ebenso wie in Österreich. Selbst in der Schweiz wird man fündig, gerade in den kleinen Skigebieten.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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