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Technologiekonzern installiert „digitalen Zwilling“ für Speedfactory-Prozesse

Adidas und Siemens kooperieren bei digitaler Fertigung von Sportartikeln

Mit der Speedfactory will Adidas die Fertigung von Sportartikeln revolutionieren – und Siemens soll künftig dabei helfen. Der Sportartikel-Riese und der Technologiekonzern haben eine Kooperation bekanntgegeben. Mit Hilfe eines „digitalen Zwillings“, einem digitalen Abbild der Speedfactory, soll zukünftig der gesamte Fertigungsprozess simuliert, getestet und optimiert werden.

Die erste Adidas-Speedfactory steht in Ansbach, keine 50 Kilometer entfernt vom Unternehmenssitz in Herzogenaurach.
Die erste Adidas-Speedfactory steht in Ansbach, keine 50 Kilometer entfernt vom Unternehmenssitz in Herzogenaurach.

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Klaus Helmrich, Mitglied des Siemens-Vorstands, hob die Tragweite der Kooperation mit Adidas hervor. „Die Adidas-Speedfactories zeigen, wo der Weg der Produktion in Zukunft hingeht“, sagte er.


Speedfactory: Schuhe aus dem 3D-Drucker

Mit Hilfe der Produktion in einer Speedfactory will Adidas auf die individuellen Kundenwünsche schnell reagieren können. Im Herbst soll das erste Adidas-Werk in Ansbach die Serienproduktion von Sportschuhen aus dem 3D-Drucker aufnehmen. In Atlanta (Georgia/USA) entsteht derzeit eine weitere Adidas-Speedfactory.

„Unsere Konsumenten [...] verlangen ein höchstes Maß an Individualität und Qualität“, erklärte Gerd Manz, Vice President Technology Innovation bei Adidas, zur Kooperation mit Siemens. „Mit Speedfactory können wir herkömmliche Prozesse komplett überdenken und diesen Ansprüchen gerecht werden.“

Video: Die Digitalisierung der Sportbranche

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