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Landgericht Hamburg gibt Unterlassungsklage statt

Sympatex vs. Gore: Einstweilige Verfügung erwirkt

Sympatex hat gegen Gore-Tex eine einstweilige Verfügung erwirkt. Das Landgericht Hamburg gab einer Unterlassungsklage statt. Gore darf demnach fortan nicht mehr behaupten, dass das ökologisch umstrittene Polytetrafluorethylen (PTFE) umweltfreundlich sei, sofern bei der Produktion kein PFC verwendet werde.

Das Landgericht Hamburg hat einer Unterlassungsklage von Sympatex gegen Gore stattgegeben.
Das Landgericht Hamburg hat einer Unterlassungsklage von Sympatex gegen Gore stattgegeben.

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Die Aussage des Membranherstellers Gore, dass die Umweltfreundlichkeit wissenschaftlicher Konsens sei, sei ebenfalls Teil der stattgegebenen einstweiligen Verfügung, teilte Sympatex mit. „Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, nachdem mehrere Aufforderungen, diese wahrheitsverzerrende Aussage zu korrigieren, über Wochen fruchtlos blieben“, erklärte Rüdiger Fox, CEO von Sympatex Technologies.

Sympatex-Klage überrascht Gore

„Selbst wenn es Gore schaffen sollte, wie zur ISPO [MUNICH 2017] versprochen, bis 2020 seine Membran ohne ökologisch bedenkliche PFC herzustellen, bleiben immer noch eine ganze Reihe entscheidender ökologischer Fragen ungelöst“, sagte Fox weiter.

 


Gore reagierte überrascht auf die Unterlassungsklage seitens seines Konkurrenten Sympatex: „Nachdem Sympatex am 6. Februar als direkte Reaktion auf unser Innovationsprogramm eine Pressemitteilung mit dem Titel ,Sympatex gratuliert Gore-Tex zum NoPFC-Commitment‘ veröffentlicht und uns dabei noch aktiv Hilfe bei der Umsetzung des Innovationsprogramms angeboten hat, ist das Vorgehen jetzt ein wenig überraschend“, zitiert „sazsport.de“ Markus Wieser, Sprecher von Gore Fabrics.

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