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Schweizer Outdoor-Ausrüster mit negativer Bilanz

Mammut auch im ersten Halbjahr 2016 mit Verlusten

Outdoor-Ausrüster Mammut reduziert seinen Verlust im ersten Halbjahr 2016, trotzdem bleiben die Zahlen schwach. Immerhin ein gutes Zeichen konnten die Schweizer vermelden: Der Umsatz stieg geringfügig an.

Eingang zum Mammut-Hauptquartier.
Der Eingang zum Mammut-Hauptquartier im schweizerischen Seon.

Wirklich glücklich kann bei Mammut niemand sein: Der Konzern verzeichnet auch im ersten Halbjahr 2016 eine negative Bilanz. Der Verlust betrug 4,5 Millionen Schweizer Franken, im Vorjahr lag das Minus noch bei rund 5,9 Millionen. 

Immerhin: Der Umsatz konnte verbessert werden. Lag dieser im Vorjahr noch bei 99,3 Millionen Schweizer Franken, stieg er leicht auf 101,4 Millionen. Der Verlust und der schwache Anstieg des Umsatzes sei mit der schneearmen und warmen Witterung im ersten Halbjahr zu begründen, teilte die Muttergesellschaft Conzzeta AG mit.

Mammut: Neuer CEO soll gegen die Verluste 

Wegen der schwachen Zahlen musste bereits CEO Rolf Schmid nach über 20 Jahren seinen Posten räumen. Für ein besseres Betriebsergebnis soll ab dem 1. September Oliver Pabst sorgen, der als neuer CEO kommt.

Rolf Schmid im exklusiven Interview: So verkraftet er das Aus nach 20 Jahren.

Zudem hat Mammut bereits seine Seil-Produktion nach Ost-Europa ausgelagert, um bei der Herstellung kosten zu sparen. Neue Zielmärkte in Japan, China, Korea und den USA sollen weiteres Wachstum generieren. Zudem soll der neue Onlineshop und weitere Stores Umsatz und Gewinn verbessern.

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